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10. Januar 2017 - 00:24Ausblick ins neue Jahr 2017 (III)

Mission: Bundestagsmandat 2017 - Das finale Duell?

 
Der Kampf der beiden aussichtsreichsten Charlottenburg-Wilmersdorfer Direktkandidaten bei der letzten Bundestagswahl von 2013 war schließlich äußerst langweilig. Die SPD-Kandidatin unterlag dem CDU-Kandidaten damals chancenlos. Zwei der Kandidaten, die sich auf die im September 2017 stattfindenden Wahlen zum Bundestag vorbereiten, lassen den geneigten Betrachter auf eine spannendere Entscheidung hoffen.

Der eine dürfte bereits klar sein. Klaus-Dieter Gröhler (CDU) wird doch bestimmt wieder in den Ring steigen. Aber wer wird sein Kontrahent von der SPD?
Das muß die SPD erst noch entscheiden. Fünf Personen möchten nach entsprechenden Pressemeldungen gern ins höchste Haus (Berliner Morgenpost vom 02.12.2016). Darunter die Verliererin von 2013. Nochmal verlieren? Ach nee, das war öde - das kennen wir ja schon. Es gibt allerdings einen Kandidaten bei der SPD, der mehr verspricht.

 
Wir erinnern uns. Klaus-Dieter Gröhler (CDU) war einst langjähriger Baustadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf - bis er..., ja bis er vom Stuhl geschubst wurde. Von wem? Es war Marc Schulte (SPD), der sich als Nachfolger darauf niederließ. Und genau dieser Herr Schulte wurde nun nach den letzten Berliner Wahlen von 2016 auch wieder vom Baustadtratstuhl geschubst. Nur diesmal nicht vom politischen Gegner, sondern von der eigenen Partei. So undankbar kann nur die SPD sein, wenn sie dem gewünschten grünen Zählgemeinschaftspartner unbedingt ein Lockangebot unterbreiten möchte.

Tja, und nun möchte genau dieser Herr Schulte gern für die SPD als Direktkandidat zum Bundestagswahlkampf antreten. Das finden wir super!
Also SPD: ihn oder keinen. Ihr habt da bei Herrn Schulte sowieso was gutzumachen.

Marc Schulte (SPD) gegen Klaus-Dieter Gröhler (CDU) - zwei Charlottenburg-Wilmersdorfer Ex-Baustadträte, die vielleicht noch eine kleine Rechnung offen hätten. Ein wahrer Wahlkampf, der unserem Bezirk würdig wäre. Alles andere wäre öde und langweilig.


Großes Theater

 

- Politik, Satire - fünf Kommentare / Kein Trackback

04. Januar 2017 - 00:24Ausblick ins neue Jahr 2017 (II)

Wird uns Schlorrendorf erhalten bleiben?


Es sieht leider ganz so aus. Pünktlich zum Jahresbeginn verkündet das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf eine Haushaltssperre.

Haushaltswirtschaftliche Beschränkungen 2017

Der Bezirk verhängt mit Beginn des Haushaltsjahres 2017 eine Haushaltssperre, da Charlottenburg-Wilmersdorf bis spätestens 31. Mai 2017 dem Abgeordnetenhaus u.a. wegen des negativen Abschlusses 2015 einen Ergänzungsplan vorzulegen hat. Den erforderlichen Entwurf des Ergänzungsplans 2017 wird das Bezirksamtskollegium voraussichtlich am 10. Januar 2017 beschließen.
Quelle: Pressemitteilung vom 27.12.2016

Wir kennen das, wird es uns doch in alter Schlorrendorfer Tradition fast jährlich verkündet. Das Abgeordnetenhaus fordert nun u.a. wegen des negativen Abschlusses 2015 einen Ergänzungsplan. Was haben sie denn 2015 bloß wieder angestellt? Wie war die allgemeine Wetterlage? Erforderte die Weltlage damals besonders viele Dienstreisen mit wichtigen bilateralen Gesprächen? Waren Parteifreunde außergewöhnlich gierig?
Wir haben mal ins Archiv geschaut. Was ist uns dabei aufgefallen?

 
Es gab 2015 eine Sonnenfinsternis. Das sogenannte Pilotprojekt „Ökokiez“ hatte bis dahin allermindestens 232.369,69 Euro an öffentlichen Geldern verschlungen. Es wurden ganz, ganz viele Oeynhausen-Gutachten in Auftrag gegeben und trotzdem keine Kleingärten gerettet. Das Raumschiff ICC sollte, ist aber doch immer noch nicht ins Ungewisse gestartet, um bei ausgedehnteren Ausflügen die Fördertöpfe des ganzen Universums zu sichern. Dafür gelang, nach jahrelang erprobter SPD-Tradition, ein ganz, ganz besonderer Coup. Sie haben sogar Bücher der Bezirksbibliotheken weggeworfen, damit die Statistik stimmt. Sie haben sogar bis heute darauf verzichtet, einen kleinen Platz ohne viel Verkehr für ca. 450.000 Euro zu "verkehrsberuhigen".

Also liebes Abgeordnetenhaus, habt bitte Erbarmen. Laßt die Bürgerinnen und Bürger von Charlottenburg-Wilmersdorf nicht unter Euren beiderseitigen Spielchen leiden.

 

 

- Politik, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

12. Oktober 2016 - 22:55Neues aus Schlorrendorf

Gerangel der Loser

 

Rathaus Charlottenburg

Im Rathaus von Schlorrendorf wird gerne „verhandelt“,
nur leider selten für die Bürger des Bezirks gehandelt.

 
 
Verloren haben alle drei Parteien bei den Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) am 18. September 2016 (CDU: -8,5 / SPD -3,7 / Grüne -4,1 Prozentpunkte). Der ihnen gemeinsam gegebene ganz spezielle Trieb zur Selbstversorgung und Pöstchenschacherei hat sich wohl eher noch gesteigert. Nun rangeln die größten Loser des Bezirks um die Pfründe: Wer bekommt die meisten Stimmen zur Wahl des Bezirksbürgermeisters/der Bezirksbürgermeisterin zusammen? Die SPD stellt zwar immer noch die größte Fraktion in der BVV, aber die CDU möchte nach einem Pressebericht (Der Tagesspiegel vom 12.10.2016) so gern ein anderes Bündnis schmieden. Beide umschmeicheln sie die Grünen, weil sie diese für den Deal brauchen. In welche Richtung wird sich das äußerst flexible grüne Rückgrat wohl zum eigenen Vorteil verbiegen?

Die Bürgermeisterwahl soll übrigens am 17. November 2016 erfolgen.
Und am Schlorrendorfer Rathaus freut sich immer einer über Loser. Schon seit einer Ewigkeit.

 

Skulptur am Rathaus Charlottenburg

 

- Politik, Satire - zwölf Kommentare / Kein Trackback

05. Oktober 2015 - 00:12Straßenecken

Unterhaltung unter Freunden an der Ecke

 
Ej Atze, wat willsten mal werden wenn de jroß bist? Jauner oda wat Anständijes?

Beedes Alter. Beedes! Ick werd Politiker. Det sind ooch Janoven aba kommen niemals nie hinter Jittern.
Hat meen Vatta jesacht und der wees det. Der is inne SPD und in Vaejn und hat sojar noch nen Belobijungsklunker jekriecht.

 

Wandmalerei in Charlottenburg

 

- Kiezfundstücke, Kunst und Kultur, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Mai 2015 - 00:24Seniorenclub Nehringstraße als Verschiebemasse

Informationstheater im verschobenen Seniorenclub


Nein, es gibt keine offizielle Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung. Große Öffentlichkeit zu der typischen Schlorrendorfer Realsatire ist offensichtlich nicht erwünscht. Dabei wird es sicher recht interessant und drollig. So muß beispielsweise ein CDU-Mitglied in seiner Rolle als Stadtrat die "Schiebereien" an die SPD überzeugend rüberbringen. Dabei darf er keinesfalls den dahinter steckenden Deal erwähnen und gar nicht erst eine der Kernfragen aufkommen lassen - also das, was für ihn und seine Partei dabei abfällt. Die SPD-Darsteller müssen dagegen ihre parteipolitischen Hinterzimmer komplett verleugnen, was ihnen, in dieser Rolle seit Jahren geübt, auch bei dieser Abendvorstellung nicht weiter schwer fallen sollte.

Auf der Strecke bleiben bei diesem schäbigen Spiel wie immer die Menschen, hier besonders die Senioren und dazu alle Besucher des Nachbarschaftshauses am Lietzensee, denen das Geld "abgegriffen" wurde. Das wiederum müssen sie genau entgegengesetzt präsentieren. Also derart, daß es ihnen dabei natürlich voll und ganz und allein um das Wohl der Bürger geht und sowas von nie & niemals und nimmer um reine Selbst- und Begünstigenversorgung.

 
Erleben Sie live und in Farbe ein Schlorrendorfer Spektakel der besonderen Art. Zu den hervorragenden Vorstellungen der Stachelschweine müssen sie in die City-West fahren. Hier gibt es das vor Ort, direkt im Kiez. Ok, mit weitaus schlechteren Komödianten, aber dafür immerhin umsonst - und das durchaus im doppelten Sinne. Kommen Sie vorbei! In Scharen! Aus ganz Charlottenburg-Wilmersdorf! Beteiligen Sie sich lebhaft an diesem Schauspiel!

 

 

Informationsveranstaltung
Zukunft des Seniorenclubs Nehringstraße
Montag, 1. Juni 2015 um 17:00 Uhr
Seniorenclub, Nehringstraße 8
14059 Berlin-Charlottenburg

 

 


Weitere Informationen zum "Vor- und Nachspiel":

* Kiezer Weblog - Der Verein "Divan"
* Kiezer Weblog - Senioren-Bezirksversammlung, BVV und Bezirksamt
* Kiezer Weblog - Seniorenclubs als Verschiebemasse
* Berliner Woche (vom 23.03.2015) - “Nachbarschaftshaus am Lietzensee vor dem Aus?
* Der Tagesspiegel (vom 16.04.2015) - "Nachbarschaftshaus am Lietzensee kämpft um Existenz"
* Marlene Cieschinger (Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf):
- "Januar-BVV (live)" [siehe dazu die Zählgemeinschaftsvereinbarung zwischen SPD und Grünen]
- "Ade Nachbarschaftshaus am Lietzensee!"
- "Viel Psychologie im Integrationsausschuss"
* Nadia Rouhani (Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf):
- "Die Sache mit den Stadtteilzentren...."
- "Die Sache mit den Stadtteilzentren II – Schutzbehauptung und Demokratiedefizit"
* Abgeordnetenhaus von Berlin: Schriftliche Anfrage (Drucksache 17/16478) vom 19. Juni 2015
* Der Tagesspiegel vom 29.08.2015 - "Teilerfolg für Nachbarschaftshaus am Lietzensee"
* Nadia Rouhani (Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf):
- "Stadtteilzentren in Char-Wilm III: Rechtsstaatlich bedenkliche Verwaltungspraxis"
* Berliner Woche (vom 16.09.2015)
- "Wende zum Guten? Nachbarschaftshaus erringt Teilerfolg vor Gericht"
* Nadia Rouhani (Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf):
- "Fremdschämen für´s LaGeSo"
* Nachbarschaftshaus am Lietzensee 
- "Großer Erfolg für das Nachbarschaftshaus am Lietzensee vor dem Verwaltungsgericht Berlin gegen
   das Land Berlin"
* Der Tagesspiegel vom 29.02.2016 - "Gerichtserfolg für Nachbarschaftshaus am Lietzensee"
* Berliner Woche vom 08.03.2016 - "Nachbarschaftshaus am Lietzensee gewinnt Prozess gegen das
   Lageso"
* Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf:
   Große Anfrage (Drucksache - 1579/4) zur 55. Öffentlichen Sitzung am 17.03.2016
   "Das neue Stadtteilzentrum in der Nehringstaße 8 - ein SPD-Familienbetrieb?"
* Nadia Rouhani (Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf) - "Roter Filz"




- Politik, Satire - vierzehn Kommentare / Kein Trackback

01. April 2015 - 15:53Magistrat von Charlottenburg

 
Die Bürger waren einst stolz auf ihr Charlottenburg. Sie konnten jederzeit ihre Briefe an den Magistrat von Charlottenburg richten und fanden stets Gehör.

 

Briefkasten vor dem Rathaus Charlottenburg

 
Hinweis:
Das Einwerfen von Anträgen, Beschwerden, Bittbriefen, Eingaben, Gesuchen, Petitionen, Dienstaufsichtsbeschwerden etc. erscheint derzeit für die Bürger Charlottenburgs sinnlos. Der Aufkleber "Bezirksamt" wurde offensichtlich nur provisorisch angebracht.

 

- Kiezfundstücke, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

08. März 2015 - 22:24Vorsicht Buch!

Achtung - Bücher sind gefährlich! (Fragt sich nur, für wen?)

 

Im Fenster vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in der Danckelmannstraße

 
Huch.... Bücher sind also gefährlich! Ah ja, deshalb wollen uns die Politiker davor schützen. Ganz gemäß ihrem Auftrag als Volksvertreter, Böses vom Volk abzuwenden und nur Gutes für die Bürger zu tun. Deshalb wollen sie möglichst viele Bücher vernichten. Deshalb planen sie heimlich, die Stadtteilbibliotheken abzuschaffen. Weil dort die gefährlichen Bücher viel zu nah bei den Menschen liegen. Jetzt haben wir sie verstanden. Danke!

 

Bücherturm im Fenster vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in der Danckelmannstraße



Hmhhhh....? Moment mal.... Wir haben da eben so ein Buch gelesen.

Bücher im Fenster vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in der Danckelmannstraße


Plötzlich sieht es ganz anders aus. Bücher sind wirklich gefährlich. Nur eben nicht für die Bürger. Für gewisse Politiker sind sie gefährlich. Bücher bedeuten Wissen. Bücher bedeuten Bildung. Zu viel Bildung und Wissen sind gefährlich für diese Politiker selbst. Deshalb wollen sie Bücher "entfernen". Man könnte ja sonst ihr ganzes Tun begreifen und ihnen auf die Schliche kommen. Jetzt haben wir sie endlich richtig verstanden. Dank der Stadtteilbibliothek Ingeborg Bachmann gleich um die Ecke.

Stadtteilbibliothek Ingeborg Bachmann in der Nehringstraße 10

- Politik, Satire - ein Kommentar / Kein Trackback

01. März 2015 - 00:02Pappeln und andere Gewächse vom Klausenerplatz

 
Einige pflanzen lieber neue Bäume, andere fällen dafür umso mehr ohne für ausreichend Ersatz zu sorgen. Letzte Woche fielen weitere Pappeln vom Klausenerplatz der Kettensäge zum Opfer. Erneut hat der zuständige Stadtrat weder die Bürger von seinen Absichten informiert, noch entsprechende Baumgutachten zum Nachweis einer eventuellen Notwendigkeit vorgelegt.

 

Es standen einst Pappeln am Klausenerplatz...

.. und das sind die Reste der Pappeln vom Klausenerplatz

.. dann wurden sie gefällt...

 

Doch halt! Diesmal gab es zumindest einige neue Bäume! Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) hat für ganz außergewöhnlichen Ersatz gesorgt. Er ließ etliche nagelneue Stämme der speziellen Art (Populus Schulteri) in den sandigen Teil des Klausenerplatz rammen und diese sogar, dem erst noch anstehenden Frühling vorauseilend, grün anstreichen.

Na dann, mögen die neuen Bäume wachsen und gedeihen und so groß und alt werden, wie die herrlichen Pappeln einst waren.

Vom Charlottenburger Stadtrat neu gepflanzte und frisch rausgeputzte Bäume auf dem Klausenerplatz / Februar 2015

   

- Politik, Satire - vier Kommentare / Kein Trackback

26. September 2014 - 00:24Neues aus Schlorrendorf

Alle Jahre wieder: Bezirksamt verkündet Haushaltssperre


So cool und locker kann nur unser Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann von der SPD sein. Er hatte im neunten Monat des Jahres 2014 plötzlich mögliche erhebliche Mehraufwendungen im Bereich der Bewirtschaftungsausgaben für Grundstücke und Gebäude bemerkt, die eine dringende Maßnahme erforderlich machten. Am Dienstag, dem 16. September 2014, verkündete er schnell noch eine Haushaltssperre mit sofortiger Wirkung und ...... schwupps, weg war...... auf zur nächsten Dienstreise nach Peking.

Aus der BVV-Sitzung am 18. September 2014 wurde berichtet:

Zu den Kosten kann niemand etwas sagen, da „das für die Finanzen zuständige Bezirksamtsmitglied (= Herr Naumann) nicht da ist“. Gleich nach Verkündigung der Haushaltssperre ist unser Bürgermeister passenderweise verreist.

 
Durch seine rechtzeitige Absetzbewegung in Richtung China mußte er auch dem Tagesspiegel (vom 18. September 2014) nicht selbst Rede und Antwort stehen und so bemerkte dieser:

Für Rathaus-Chef Reinhard Naumann (SPD), der am Donnerstag auf einer Dienstreise war, erläuterte Vize-Bürgermeister Carsten Engelmann (CDU) die Einzelheiten.


Na klar, einen weiteren schönen Ausflug in die große weite Welt, die Parteifreunde wurden in weiser Voraussicht noch vorher flugs "bedient", das Flugticket aus der Bezirkskasse bezahlt. Die Menschen, ob als Bürger, Bezirksamtsangestellter, Senior oder Mieter, sind ihnen sowieso nicht so besonders viel wert - bei denen kann gespart werden. Wir kennen die sozialdemokratische Linie zur Genüge. Und eine Haushaltssperre wird im Bezirk schließlich regelmäßig Jahr für Jahr ausgerufen. Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt. Das ist für Schlorrendorf vollkommen normal.

 
Nur noch eine Bemerkung. Wirklich neu und ausgesprochen groß(artig) wäre es gewesen, die Haushaltssperre in China zu verkünden. Mal eben so zwischen Frühlingsrolle, Peking-Ente, Reiswein, Mauerbesichtigung (und natürlich den wichtigen bilateralen Gesprächen) eine Pressekonferenz einberufen und auf der politischen Weltbühne das Finanzdesaster von Charlottenburg-Wilmersdorf erklärt. Das wäre wirklich mal was anderes gewesen. Das hätte sicher auch die Gastgeber gefreut und noch gastfreundlicher gestimmt. So wegen der überzeugenden Darstellung der offensichtlichen Überlegenheit ihres eigenen "aufwertenden Systems" - oder so ähnlich.....

  
Also eigentlich müßte es heißen: Nichts Neues aus Schlorrendorf - alles wie gehabt.
Demnächst mehr dazu, in diesem Theater - auf der Schlorrendorfer Bühne der Bezirkspolitik ...... 

- Politik, Satire - dreizehn Kommentare / Kein Trackback

03. September 2014 - 00:24Knobelsdorffstraße wieder gesperrt

Erneute Blockade im Problemviertel Danckelmann-Kiez


Knobelsdorffstraße gesperrt



Die letzte Blockade der Knobelsdorffstraße durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf war irregulär und mußte im Mai 2012 (nach Klage von Anwohnern gegen das Bezirksamt vor dem  Verwaltungsgericht) beseitigt werden. 

 
Geht es jetzt schon wieder los? Die Knobelsdorffstraße ist jedenfalls wieder gesperrt. Diesmal an anderer Stelle. Damals sah der Ort allerdings weniger martialisch aus. 

Knobelsdorffstraße wegen Bauarbeiten gesperrt

 

Was tut sich da? Will Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) dort tatsächlich das Fundament für den größten Poller aller Zeiten legen? Oder will er sich, oder seinen parteinahen "Begünstigten", ein bleibendes Denkmal erbauen?

Oder befürchtet er: die Russen kommen. Sie könnten vielleicht über die Autobahn einrücken und es werden Panzersperren gebraucht? Ist das sein geheimer Abwehr-Code: 2750/2752?
Sehr geehrter Herr Stadtrat Schulte, der Artikel in der Welt war eine Satire (!) und ist inzwischen auch nicht mehr aktuell (!).

Noch schlimmer - Soll es gar ein neues Pilotprojekt werden? Der Stadtrat und sein Bezirksbürgermeister (SPD) stehen ja bekanntlich auf Beton statt Bäume.

 

Beton über Beton in der Knobelsdorffstraße

Beton über Beton in der Knobelsdorffstraße

Beton über Beton in der Knobelsdorffstraße

 

Puhh.... Muß das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf im Geld schwimmen .........

 
 
P.S.
Liebe Nachbarn aus dem Rest des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf,
seid bloß froh, daß das Bezirksamt sein gesamtes Geld in den Danckelmann-Problemkiez steckt und sich nicht weiter um Euch kümmert.

 

 

- Kiez, Politik, Satire - zwei Kommentare / Kein Trackback

06. August 2014 - 23:14Neues aus Schlorrendorf

Nur das übliche Sommertheater

 
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hatte einen Bebauungsplan des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf wegen mehrerer Mängel für nichtig erklärt.
Die Erbengemeinschaft eines anliegenden Hauses fordert jetzt vor dem Landgericht Schadenersatz in Millionenhöhe weil ihr Haus u.a. durch Bauarbeiten beschädigt worden ist, die so nie hätten stattfinden dürfen. Dazu berichteten (rbb-Video auch hier) :
* Berliner Morgenpost vom 31.07.2014
* rbb-Abendschau vom 06.08.2014 


Es gerüchtet mal wieder, das Bezirksamt möchte die Stadtteilbibliothek in der Nehringstraße von "Ehrenamtlichen" betreiben lassen (sonst Schließung?). Planen sie tatsächlich schamlos, unbezahlte "Ehrenamtliche" für ihre ureigensten Aufgaben auszunutzen? (siehe dazu das Buch: "Die Mitmachfalle")


In der Elterngeldstelle des Bezirksamts soll es derzeit wieder 11 Wochen mit der Bearbeitung von Anträgen dauern.

 
Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) schwelgt im Sommerinterview beim Berliner Abendblatt so vor und über sich hin und auch etwas von einer "City West". Darin kommt zwar genau ein Mal das Wort "Sozialdemokrat" vor, aber kein einziges Mal ist die Rede von Wohnen und (bezahlbaren) Mieten. Aber das entspricht eben genau der heutigen sozialdemokratischen Linie.
* Berliner Abendblatt vom 04.08.2014

 
Ach ja, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) ist (war) mal wieder auf Dienstreise. Erfreulicherweise fand im Landkreis Forchheim zufällig gerade ein typisch fränkisches Volkfest, das Annafest, statt.

 
Also eigentlich müßte es heißen: Nichts Neues aus Schlorrendorf - alles wie gehabt.
Demnächst mehr dazu, in diesem Theater - auf der Schlorrendorfer Bühne der Bezirkspolitik ......

 

- Gesellschaft, Politik, Satire - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Juli 2014 - 00:24Oh, ein Hotel, ein Hotel!

Ein aufmerksamer Nachbar hatte uns mitgeteilt: „wusstet Ihr, dass die Esso-Tankstelle Kaiserdamm zum 30.06 ihren Betrieb einstellt? Der Pächter sagte mir heute, dass Esso das Grundstück verkauft hat und dort demnächst Wohnhäuser gebaut werden sollen.“
Inzwischen haben die Abrissarbeiten bereits begonnen (siehe Foto).

Daraufhin hatten wir uns so unsere Gedanken gemacht: was wird wohl dort Neues entstehen? Kennen wir doch die sogenannte "Stadtentwicklungspolitik" zur Genüge. Kommen jetzt nach "Zillegärten", "Rosengärten", "Spree Lofts", "Joli Coeur", "Garten-Residenz Charlottenburg", "Brennnessel-Traumblick", "Palast Asphalt-Elegie", "Refugium Sonnenuntergang", Residenz "Wir unter uns", Villa "Filetstückchen" und Schloßanlage "Alles Unser und ganz allein für Mich", die Kaisergärten am Kaiserdamm?

Die Berliner Morgenpost (vom 15.07.2014) brachte die ersten konkreten Hinweise: die neuen Eigentümer wollen danach am Kaiserdamm ein Hotel errichten. Die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH hat, so die Morgenpost, nämlich gleich zwei Tankstellen in Charlottenburg verkauft und man habe für die kleinen "Filetstückchen" sehr gute Angebote bekommen. Offen bleibt die Frage nach dem neuen Eigentümer. An welchen "Filetstückchen-Aufkäufer" aus welchem tollen Land dieser ach so menschenfreundlichen Welt ist es gegangen?

 
Egal, wird man sich im Bezirksamt sagen. An prominenter Ecke gewissermaßen.
Bei Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) wird die Freude wohl eher groß sein:
Ohhh.... Ahhhh.... A u f w e r t u n g !

Die folgenden Bemerkungen hat er uns (noch) nicht öffentlich zukommen lassen: Sehen Sie, Sie Bürger-Wahlvolk, unsere sozialdemokratische Linie ziehen wir auf jeden Fall klar und konsequent durch. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf werden auf gar keinen Fall bezahlbare Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten neu gebaut. Wählen dürfen Sie die SPD trotzdem, auch wenn Sie nicht so viel Geld und vielleicht schon Probleme haben, Ihre ständig steigenden Mieten zu bezahlen. Bei Wahlen können wir immer Stimmen gebrauchen. Da reichen uns die Stimmen der von uns „Begünstigten“ leider nicht. Da hätten wir gerne jede Stimme, sogar von Ihnen. Ein Kreuzchen bei der SPD machen, kostet Sie ja schließlich auch nichts.

 

Grundstück der ehemaligen Esso-Tankstelle am Kaiserdamm / Abrissarbeiten Juli 2014

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21. April 2014 - 22:54Bürgeramt im Shoppingcenter

Die Bürger waren einst so stolz auf ihr Charlottenburg , daß sie in den Jahren 1899 bis 1905 ein Rathaus mit einem höheren Turm als dem vom Schloß Charlottenburg erbauen ließen.

 

Turm des Rathauses Charlottenburg

 

Heute werden die Bürger aus ihrem eigenen Rathaus vertrieben. Von selbstherrlich (oder vom SPD-geführten Senat geschundenen?) agierenden Bezirkspolitikern. Umzugsstadträtin Dagmar König (CDU) wurde beauftragt, auch diesen Plan, als einen von vielen als „Raumoptimierung“ bezeichneten Herumschiebereien, durchzuziehen. Nun kommt für die Bezirkspolitiker natürlich überhaupt nicht in Betracht, daß sie sich selbst eine neue Bleibe suchen könnten. Dabei könnten die neuen Vorstellungen im bezirklichen Provinztheater für sie noch angenehmer und für uns Bürger unterhaltsamer werden. Nein, sie möchten gern ihre 65-Quadratmeter-Residenzen im wunderschönen Bürgerhaus behalten.

Also muß der Bürger weichen. Er möge doch seine Bitten und Gesuche woanders vorbringen. Einen eigenen Wartebereich wird es dort nicht mehr geben - nur zehn Klappsitze in einem schmalen Gang. Bis zu ihrem Termin können sie sich die Zeit in den Wilmersdorfer Arcaden vertreiben. Einen Verzehrs- oder Einkaufsgutschein spendieren die Damen und Herren Stadträtinnen, Bezirksbürgermeister und Stadträte leider nicht dafür. So groß ist ihr Herz für den Bürger dann doch wieder nicht.

 
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf gibt den Bürgern gnädigst bekannt:

Umzug des Bürgeramtes Rathaus Charlottenburg

Das Bürgeramt im Rathaus Charlottenburg wird ab dem 22. April 2014 aus dem Dienstgebäude Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin ausziehen. Daher steht das Bürgeramt in der Woche vom 22.4 bis zum 25.4.2014 ausschließlich für Terminkunden zur Verfügung. In der Woche vom 28.4 bis zum 2.5.2014 bleibt das Bürgeramt geschlossen.
Vom 22.4. bis zum 2.5.2014 werden am Standort Otto-Suhr-Allee keine Dokumente ausgegeben. Dokumente können ab 5. Mai am neuen Standort im Bürgeramt Wilmersdorfer Straße abgeholt werden.
Das Bürgeramt öffnet am Montag, dem 5. Mai 2014, um 10.30 Uhr am neuen Standort in den Wilmersdorfer Arcaden, Wilmersdorfer Straße 46, 10627 Berlin.

Kundinnen und Kunden mit dringendem Anliegen werden gebeten, den Standort Hohenzollerndamm bzw. andere Berliner Bürgerämter aufzusuchen.

 

 

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06. April 2014 - 23:52Die große weite Welt entdecken

Auf Kosten der Steuerzahler

 
Reisen ist immer schön. Schöne Strände, gutes Essen und abends in die Bar. Der normale Arbeitnehmer muß dafür seinen Urlaub opfern und natürlich auch alles selbst bezahlen.

Nun gibt es da eine ganz besondere Spezies von Personen, für die solche Regeln nicht immer gelten, für die ist so manches ganz anders. Volksvertreter oder auch Politiker werden sie genannt. Ihre Ausflüge auf Kosten der Steuerzahler nennen sie Dienstreisen.

Telepolis hatte sich mit ihrem regen Treiben beschäftigt:
Dort wird u.a. geschrieben, daß zu den bevorzugten Zielen ihrer hochamtlichen Dienstreisen auf jeden Fall warme Länder mit hohem Freizeitwert zählen. Dieses schwierige und belastende Unterfangen geschieht natürlich nicht aus schnödem Spaß, wegen Shopping und Völlereien. Nein, im Mittelpunkt steht immer ein hochwichtiger Meinungsaustausch über bilaterale Fragen. Ja, worüber denn auch sonst?

Da viele Abgeordnete Wert darauf legen, es den Bürgern zu vermitteln, dass sie ungeheuer viel arbeiten müssen, geben sie gern Einblicke in ihre Tagesabläufe. Und das erleichtert es ungemein, sich ein Bild davon zu machen, was sie leisten oder auch nicht leisten.

Quelle: Telepolis vom 27.01.2014

 
Auch so einige Lokalpolitiker vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf legen stets Wert darauf, Einblicke in all ihre irrsinnige Arbeitsüberlastung, auch noch zusätzlich belastet mit dringend nötigen Dienstreisen, bei Facebook zu geben.
So ist dort eine sicher aufregende, spannende und anstrengende Dienstreise von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) in Begleitung seiner zwei netten Stadträtinnen Elfi Jantzen (Grüne) und Dagmar König (CDU) nach Israel zu verfolgen. Für Mieter haben sie sich scheinbar auch dort nicht weiter interessiert: keine Fotos zu sehen. Dennoch: bestimmt war das Ganze nicht einfach so zum Spaß  - offiziell sicher ein hochwichtiger Meinungsaustausch über bilaterale Fragen. Weltpolitik von Charlottenburg-Wilmersdorf aus sozusagen. So ähnlich halt wie der Versuch, von Charlottenburg aus die Welt vor der drohenden Klimakatastrophe zu retten. "Global denken, lokal handeln", hatte die grüne Umweltstadträtin Elfi Jantzen einst dem Spiegel stolz erzählt (Der Spiegel vom 14.05.2012 - Alexander Neubacher)

Frau Naturschutzstadträtin Elfi Jantzen (Grüne) mußte nach der Dienstreise gleich den eigenen Urlaub nach Portugal antreten. Na ja, ganz kurz darauf (Ankunft aus Israel: 2. April - Abflug nach Portugal: 5. April 2014), vorher mußte sie nämlich noch einen neuen Laptop kaufen und einrichten. Gestern hat sie uns Bürgern noch ein kurzes "Adeus Alemanha - Up and away" aus dem sicher doch wohl umweltfreundlichen Flieger zugeworfen. Uns hatte sie kürzlich noch in das Klimaschutzkonzept für den "ÖkoKiez" geschrieben: Wir sollen möglichst nicht fliegen und Leichtlauföle in die, eigentlich abzuschaffenden, Autos kippen. Aber, aber: sie wohnt ja gar nicht im "Ökokiez" - für sie selbst gilt das ja gar nicht. Spaß muß sein! Ha ha, dumm di dumm, ihr bekloppten Bürger: selba Schuld, selba Schuld - ihr habt mich ja gewählt dafür. Ich fliege oft, ich fliege gern, Fliegen das macht Laune .... dumm di dumm...
Geschickt eingefädelt - nicht wahr. Aber das stellten wir ja bereits fest.

Charlottenburg ist vollgequalmt. Charlottenburg ist bähh. Das lasse ich jetzt gleich wieder hinter mir ... dumm di dumm di dumm dumm dumm ....

Blick über den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (64,72 km²) - Freiheit für das CO2, liegt ja nicht im "ÖkoKiez" (0,5 km²) des Bezirks

 

Zwei Fragen hätten wir dann doch noch. Ist das Auswahlverfahren für den heimlichen „Ökokiez“-Klimaschutzmanager schon abgeschlossen - oder stand eh von Anfang an fest, wer es werden soll? Und bitte, wer beantwortet die nächsten Bürgerfragen in der BVV-Sitzung am kommenden Donnerstag fristgemäß?

 
Also dann, schönen Urlaub und gute Erholung von der Dienstreise wünschen wir.
Und ab und tschüss..... ob wohl Frau Naturschutzstadträtin ihr über 100.000 Euro teures 198-seitiges „Integriertes Kommunales Klimaschutzkonzept für den Klausenerplatz-Kiez“ (IKSK) als Reiselektüre dabei hat? Aber wahrscheinlich würdigt sie beim Überflug diesem lächerlichen Spaßprojekt eh keinen Blick (höchstens danach wieder im Blick auf Selbstversorgung und zum Spaß - dringend nötige Dienstreisen sind ja bereits eingeplant). Was interessiert schon schließlich das Geschwätz von gestern.

 

Der Himmel zählt nicht zum Ökokiez

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01. April 2014 - 00:25Neues Parteischild im Kiez aufgetaucht

Noch wissen wir nichts Näheres.

"Wir sind für Sie da!", steht darauf. "Der Ungerechtigkeit den Kampf ansagen!", ist zu lesen. Das ist dermaßen ungewöhnlich - ähnliches ist uns von den bisher real existierenden politischen Parteien nie bekannt geworden, weder inhaltlich und schon gar nicht in der Praxis. SDA und/oder SPW (?) nennt sich die offensichtlich neue Partei gleich mit zwei Bezeichnungen und will natürlich gewählt werden. Für was eigentlich? Sind denn schon wieder Wahlen?

Wo liegen die Grundwerte dieser Partei(en)? Meint sie es ehrlich? Haben sie schon vorsorglich eine eigene Koalition aufgestellt? Welches Partei- und Wahlprogramm hat sie vorbereitet? Hat sie überhaupt eines? Oder schwafeln sie auch nur wieder je nach Bedarf und eigenem Vorteil mal so und andersrum wie die etablierten Parteien?

Wer weiß mehr? Was steckt dahinter?

Neu aufgetauchtes Wahlplakat im Klausenerplatz-Kiez

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