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Mietspiegel, Energieausweis und andere ärgerliche Dinge

Der Berliner Mietspiegel 2009 ist erschienen. Nachdem die Mieterverbände die letzten drei Mietspiegel nicht anerkannt hatten, wurde diesmal der Mietspiegel 2009 gemeinsam mit den Verbänden der Vermieter und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung verabschiedet. Die Steigerungsraten sollen darin geringer als in den Vorjahren ausfallen. Auch soll damit neu der Einstieg in einen ökologischen Mietspiegel geschafft sein, der energetische Zustand eines Hauses kann zukünftig als wohnwertminderndes, beziehungsweise wohnwerterhöhendes Merkmal mit in die Mietberechnung einfließen.

So weit, so gut. Doch betrachten wir mal einige Gesichtspunkte und das Verhalten einer Wohnungsbaugesellschaft ganz auf unseren Kiez bezogen.

Viele wohnen hier im Kiez in Denkmälern, in sog. Baudenkmalen!
Noch nicht gemerkt ?
vielleicht an der enormen Höhe der Mieten?
vielleicht am maroden alten Zustand?

So hatten wir, leicht ironisch angehaucht, im Oktober 2006 berichtet.

"Ausgenommen sind denkmalgeschützte Häuser", so schrieb die Berliner Morgenpost vom 24.09.2008 zur Unterzeichnung der aktuellen Vereinbarung. Also hat man mal wieder ein Schlupfloch gefunden und genutzt. Eine Fassade eines denkmalgeschützten Hauses energetisch zu sanieren mag schwieriger sein, unmöglich ist es nicht. Das Schloß Charlottenburg wird gerade von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, auch und gerade unter energetischen Gesichtspunkten saniert. Und Herr Prof. Dorgerloh als Generaldirektor der SPSG wird bei seiner ganzen Liebe für historische Schlösser wohl kaum auf die Idee kommen, die Fassade des Schlosses plattzubügeln und dann glatt zu verputzen, wie es die GEWOBAG bei offensichtlich nicht denkmalgeschützten Häusern in Schöneberg schon praktiziert hat. Neben den Frontfassaden gibt es ja auch noch Keller, Dächer und eine Hofwand ohne Stuck als Möglichkeiten zur Wärmedämmung.
Also nichts mit Klimaschutz und Energieeinsparungen für viele Kiezbewohner hier am Klausenerplatz?

Die GEWOBAG scheint aber auch noch weitere Probleme zu haben.
"Die Gewobag verweigert Interessenten eine Kopie des Energieausweises. Dem Senat ist das egal.", so berichtete die taz vom 27.05.2009. Nun vergessen wir einfach mal diesen Senat komplett - einen Senat, der anscheinend für die Bürger auch an anderer Stelle nicht viel übrig hat.
Daß aber nach dem taz-Bericht, die Gewobag die einzige der sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften sein soll, bei der Wohnungssuchende keine Kopie des Energieausweises erhalten, stimmt bedenklicher. Auf Wunsch zeigen und erklären ist schon ganz in Ordnung. Die GEWOBAG läßt sich das auch immer bei Abschluß eines neuen Mietvertrages bestätigen. Auch das ist soweit in Ordnung, denn das wiederum müßte sie nicht machen. Nun wird sie das zu einem guten Teil zur eigenen Absicherung handhaben - den Energieausweis sollte man eh schon besser vorher in Ruhe studieren.

Nun liegt eben genau bei diesen Energiekosten ein großes Problem des Wohnungsbestandes hier im Kiez. Die Mieter wissen das, die Interessierten brauchen nur einmal auf die Wohnungsangebote an den öffentlichen Aushängen zu achten. Betriebskosten, und der entscheidende Posten dabei sind die Kosten für Heizung und Warmwasser, bis über 50% der Grundmiete - ja sogar Fälle von über 100% sind bekannt. Und das liegt nicht, wie man gelegentlich seitens der Wohnungsbaugesellschaft zu scherzen pflegt, an niedrigen Grundmieten. Ganz im Gegenteil, man liegt auch hier auf bestem Niveau des Mietspiegels, nützt in der Regel jede Möglichkeit zur Mieterhöhung bis an die gesetzlich zugelassenen Grenzen aus. Und bei Neuvermietung, wenn die 20%-Kappungsgrenze nicht gilt, wird schon versucht ordentlich draufzulegen. Ganz abgesehen davon, liegen nach den Erfassungen zum neuen Mietspiegel die Mieten in Charlottenburg bereits über dem durchschnittlichen Berliner Quadratmeterpreis und sind auch seit dem letzten überdurchschnittlich gestiegen.

So kann man nur jedem Wohnungsinteressierten raten, sich die Betriebskosten vorher, gerade unter den beschriebenen Gesichtspunkten, genau anzuschauen (fotografische Gedächtnisse haben dabei, zumindest beim Energieausweis, Vorteile). Selbstverständlich kann auch eine Orientierung am Mietspiegel bezüglich der Grundmiete eine bessere Einschätzung ermöglichen. Ansonsten nutzen Sie die Mieterberatung beim Mieterbeirat Klausenerplatz, bei Mietervereinen oder anderen Stellen. Eine Auswahl dazu ist auf der Webseite des Mieterbeirates angegeben.

Wie sagt man doch gleich? Wer nichts zu verbergen hat, kann es doch auch herausgeben - oder?
Und wer sich als städtische Wohnungsbaugesellschaft ehrliches Ansehen und Beliebtheit bei den Mietern verdienen will, der sollte mieterfreundlich agieren und nicht billig Rückendeckung bei, auch noch bei solchen, Senatsverwaltungen suchen. Die allermeisten Mieter wohnen lange bei Euch, gerade hier im Kiez. Jene "Pappnasen" kommen und gehen - gehen vielleicht schon in 2 Jahren - Hoffentlich! Zur Erinnerung: die GEWOBAG trägt heute noch schwer am Erbe einer über 20-jährigen Geschichte - und das war schon ein unseliges "Kombinat" aus Berliner SPD und Neuer Heimat.
Vielleicht fangt Ihr jetzt einfach mal mit echter "Wertsteigerung" an, grundlegend und dauerhaft, für die Mieter - und damit auch für das Unternehmen.


Hier die Pressemitteilung des Berliner Mietervereins zum neuen Mietspiegel:

Nachdem die Mietspiegel 2003, 2005 und 2007 von den Mieterverbänden nicht anerkannt wurden, konnte für den Berliner Mieterspiegel 2009 ein Verhandlungserfolg erzielt werden. "Der bilateral mit den Vermieterverbänden ausgehandelte Kompromiss zur Spannenbreite wird einen mietpreisdämpfenden Effekt haben", so der Hauptgeschäftsführer des Berliner Mieterverein e.V., Hartmann Vetter. "Mit der Einführung eines abgestuften Verbrauchsenergiekennwertes in der Spanneneinordnung haben wir zudem den Einstieg in den Öko-Mietspiegel geschafft und einen Beitrag für mehr Klimaschutz geleistet", erklärte Vetter. Aus Mietersicht sei besonders wichtig, dass ein hoher Energieverbrauchskennwert als ein wohnwertminderndes Merkmal Berücksichtigung findet. "Nach unserer Kenntnis ist diese Einbeziehung des energetischen Zustands von Wohngebäuden deutschlandweit einmalig". Der Berliner Mieterverein wird die Mieter mit geeigneten Berechnungshilfen bei der Ermittlung des Energieverbrauchskennwertes unterstützen.

Mietpreisentwicklung: Kein Anlass zur Entwarnung

Trotz der mit durchschnittlich 1,7 Prozent niedrigeren Steigerungsrate gegenüber dem Mietspiegel 2007 sieht der Berliner Mieterverein keinen Anlass zur Entwarnung. Denn in allen Altbauten und den Nachkriegsbauten liegt der prozentuale Anstieg zum Teil deutlich über diesem Durchschnittswert. So wurde für die Zwischenkriegsbauten ein Anstieg von durchschnittlich 3,9 Prozent, bei den Nachkriegsbauten mit Bezugsfertigkeit zwischen 1950 und 1955 ein Anstieg von 3,8 Prozent ermittelt. Besonders stark sind die Mieten bei den Wohnungen unter 40 qm Wohnfläche (5,3 Prozent) und bei den Teilstandardwohnungen ohne Bad oder Sammelheizung (3,5 Prozent) angehoben worden. Die umfangreiche Modernisierung der Plattenbauten im Ostteil der Stadt hat in diesem Wohnungsbestand offenbar bereits zur Ausreizung der Mietsteigerungsmöglichkeiten geführt. "Das Mietenniveau gleicht sich an. Leitragende sind die einkommensschwachen Haushalte", resümierte Vetter.
Quelle: Berliner Mieterverein - Pressemitteilung vom 03.06.2009


* Der Berliner Mieterverein bietet dazu weitere Informationen an - auch die Aktion "Leerstand melden" läuft noch.
* Ein Interview mit Hartmann Vetter vom Berliner Mieterverein beim rbb InfoRadio.
* Der Berliner Mieterverein zum Energieausweis.
* Der Berliner Mietspiegel 2009 bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, wie auch die Betriebskostenübersicht für das Jahr 2007.

- Gesellschaft, Kiez, Politik - 04. Juni 2009 - 00:02
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