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Bäume für Berlin - Bäume für den Kiez

Da haben wir im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine Zählgemeinschaft aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Eine Zählgemeinschaft in der BVV, die offensichtlich nicht zählen kann. So haben sie gemeinsam einen ehemals finanziell gesunden Bezirk zu einem Pleitebezirk runtergewirtschaftet (Sicher auch mit genossenschaftlicher Nicht -Unterstützung des befreundeten Senats).  Der Realität endgültig entrückt, möchten sie sich anscheinend neuerdings ihr trübes Dasein von mühsam aufgebauten "Leuchtturm-Projekten" erhellen lassen. Ein "Ökokiez" soll es sein - und sie haben nicht mal das Geld, um zum Beispiel gefällte Straßenbäume zu ersetzen. Eine Summe von 102.000 Euro Fördermittel wird also für das >Erstmal-Gar-Nichts-Passiert-Hauptsache-Fördergeld-Kassiert-Nur-Andenk-Und-Papierproduzier-Projekt-"Ökokiez 2020"> beantragt und ausgegeben. Damit wird noch nicht mal ein einzelner Grashalm neu gesät.

Machen wir mal eine andere Rechnung auf. Ein neuer Straßenbaum kostet das Grünflächenamt etwa 1000 Euro (mit allen Vor- und Nacharbeiten zur Pflanzung). Mit 102.000 Euro hätte man also die Neupflanzung von ca. 102 Straßenbäumen fördern können (Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf fehlen nach dieser Übersicht die meisten Bäume). So viele Nachpflanzungen liegen in unserem Kiez ja gar nicht an. Gehen wir mal von 20 Baumlücken aus, dann wären das 20.000 Euro. Das restliche Geld hätte man in sinnvoller Zusammenarbeit mit Hausbesitzern in Solaranlagen stecken können, wie es die GEWOBAG bereits begonnen hat. Damit wäre das Geld sofort und ganz praktisch angelegt. Unser Kiez wäre damit möglicherweise der einzige von Berlin gewesen (zumindest einer der wenigen), der seine gefällten Straßenbäume zu 100% ersetzt und weiterhin ganz praktisch Klimaschutz umsetzt. Ein echter Ökokiez also - sogar ein wenig Leuchten dabei. Einzig das Überleben von eigenen "Wahlhilfevereinen" und begleitender "Berater in Lauerstellung" wäre wirklich echt dramatisch gefährdet gewesen. Daß so etwas überhaupt möglich ist, liegt natürlich auch an der Auslegung von Förderprogrammen der Bundesregierung.

Neben schwafelnden, ablenkenden und sich selbst versorgenden politischen Parteien gibt es glücklicherweise viele engagierte Bürger, die sich direkt mit den Problemen beschäftigen. Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Berlin e.V. bat uns, folgende Mitteilung weiterzugeben.

Baumfällsaison endet zum 1. März

Der BUND bittet um Mithilfe.
Ab 1. März beginnt die gesetzliche geschützte Vegetationsperiode. Bis zum 30. September dürfen Bäume auf Privatgelände dann nur noch mit Sondergenehmigung gefällt werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft die Bürger dazu auf, alle in dieser Zeit beobachteten Fällungen zu melden.

 

„Wir sind froh, dass die Fällsaison erstmal vorbei ist. Dieses Jahr haben wir wieder viele Bäume verloren“, so Christian Hönig, Fachreferent für Baumschutz. Der BUND geht davon aus, dass in der vergangenen Fällsaison von Oktober und Ende Februar bis zu 5.000 Bäume in Berlin gefällt wurden. Besonders ärgerlich dabei, viele – zumeist gesunde - Bäume wurden grundlos gefällt. Besonders eklatant war die Situation in der Hufeisensiedlung mit 55 gefällten Bäumen, in der Flottwellstraße am Gleisdreieck (50 Bäume) oder am Kirchhainer Damm in Lichtenrade (40 Bäume).
 
„Ab 1. März sind die Bäume nun wieder vor Fällungen gesetzlich geschützt, dennoch müssen wir immer wieder beobachten, dass in der Schutzperiode zum Teil sogar gesunde Bäume ohne Grund und Genehmigung der Säge zum Opfer fallen“, mahnt Christian Hönig. In solchen Fällen wird das Baumnetzwerk aktiv, ein berlinweiter Zusammenschluss von BUND mit Bürgerinitiativen und Einzelaktivisten. „Wenn wir rechtzeitig Bescheid wissen intervenieren wir im zuständigen Bezirksamt und können unbegründete Fällungen oftmals verhindern.“ Das Baumnetzwerk kann über die die Landesgeschäftsstelle des BUND oder die Internetseite kontaktiert werden. Leider werden gefällte Bäume immer seltener nachgepflanzt. Der BUND konnte mit dem aktuellen Baumreport aufdecken, dass nur rund 63 % der gefällten Straßenbäume auch wieder ersetzt werden. Auf diese Weise hat Berlin in den letzten fünf Jahren annähernd 10.000 Straßenbäume verloren. „Diese Verluste gehen an die Substanz der Stadt und können nur noch mit einem Sonderprogramm ausgeglichen werden. Berlin verspielt seinen Ruf als grüne Metropole. Wir brauchen dringend ein Sonderprogramm 10.000 neue Bäume für Berlin“ fordert Christian Hönig.

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Weitere Informationen und Kontakt:
Baumschutz Berlin - Fachreferent für Baumschutz
BUND Berlin e.V. - Landesverband Berlin

- Gesellschaft, Politik - 03. März 2011 - 00:02
Tags: ///////



ein Kommentar

Nr. 1, A. Horn, 04.03.2011 - 13:31
Man sieht sie noch – die neu gepflanzten Hoffnungssträger im Kiez – auch Baum genannt.
Doch so manche Baumscheibe ist einfach zugepflastert worden, wie direkt vor dem Jugendclub in der Schloßstrasse 19 geschehen. Fällt nachträglich gar nicht mehr auf. Ist offensichtlich billiger als ein neuer Baum.
Schade, dass solche Beträge nicht mehr finanzierbar sind.

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