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Raumschiff ICC - Aufbruch ins Ungewisse

oder

Fehlstart mit Milliardenverbrennung ?

 
Wieso denn nun Milliarden? Will hier jemand übertreiben? Immerhin heißt es von überaus kompetenter Seite (siehe Berliner Morgenpost): "Wir geben maximal 200 Millionen Euro für das ICC". Aber gab und gibt es da nicht so etliche Bauvorhaben, die ihre einst versprochenen Grenzen bereits weit überschritten haben? Bleiben wir also mal ganz realistisch.

 
Viele Pläne geisterten schon durch die Köpfe von politischen Kreisen in der Stadt Berlin. An Abriss dachte man. Ein weiteres tolles Shoppingcenter wurde vorgestellt. Aber da kam erster Protest auf. Vielleicht das ICC zu einer neuen Landes- und Zentralbibliothek (ZLB) umbauen, um zumindest für die Stadtteilbibliotheken im Bezirk den endgültigen Garaus rechtfertigen zu können. Das wird von offizieller Seite sowieso stets als unaufhaltbar dargestellt. Bedingt durch die immense Anziehungskraft des großen dunklen (Bezirkskassen-) Lochs von Charlottenburg-Wilmersdorf, in welches das ganze schöne Geld der Bürger auf Nimmerwiedersehen verschwindet, soll es keinen Ausweg geben. Nur Poller gehören zu den wenigen Dingen, die hin und wieder dem schwarzen Loch erstaunlicherweise in größerer Anzahl entrinnen können und zum großartigen Ereignishorizont hochstilisiert werden.

Aus einer weiteren Idee wird auch nichts. Es keimte eventuell anfangs die stille Hoffnung auf, das Raumschiff ICC könne nach Entwicklung der nötigen Triebwerke in ferner Zukunft immer noch eher in Richtung ferner Gestirne abheben als irgendein, dann mittlerweile in die Jahre gekommenes, Fluggerät auch nur um einen Millimeter von einem anvisierten Startgelände. Nun gibt es aber solche Antriebsysteme noch gar nicht. Aber wenigstens ein Einstieg zum Abflug? Am Ende des Tunnels zum BER ist ja schließlich überhaupt noch kein Licht zu sehen. Na dann halt aus dem Bau ein vorgelagertes Terminal mit einem Tunnelbau vom ICC zu einem zweiten BER machen? Warum sollte ausgerechnet ein weiterer Versuch mit den gleichen beteiligten Köpfen besser gelingen?

Mit „einfach in die Luft sprengen“ wird jedenfalls die für die Überwindung der Erdanziehung nötige Anfangsbeschleunigung zum Antritt einer interstellaren Reise für einen solchen Koloss genau so wenig erreicht wie mit Geldverpulverung und erscheint derzeit ebenso wenig praktikabel wie der möglicherweise heimlich vorhandene Wunsch mancher Bürger, verantwortliche Betreiber eines end- und sinnlos laufenden Geldverbrennungsmotors einfach auf den Mond zu schießen. Vielleicht schwirrt in den Köpfen einiger "Volksvertreter" auch nur der Wunsch herum, mit einem Raumschiff ihre Ausflüge - pardon, Dienstreisen - um Lichtjahre auszudehnen und nebenbei noch Zeit zu gewinnen. Doch damit würden sie diesmal nicht nur wie leider üblich die Bürger täuschen sondern auch sich selbst, denn das kann, wenn überhaupt, nur relativ und damit ohne jeglichen persönlichen Vorteil gelingen.

Wie auch immer: eher werden wohl die Außerirdischen auf einem beliebigen Feld landen, als Aufrichtigkeit, weitgedachte und effektive Bewegung in der politischen Landschaft des Senats aufkommt. Und Zeit ist sowieso nochmal so ein universelles Problem für sich. Also doch lieber auf dem Boden (der Tatsachen) bleiben, das seit 2014 leerstehende Gebäude stehen lassen, sanieren und wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen?

"Raumschiff" ICC

 
Wirklich real ist bis jetzt jedenfalls nur ein Termin und der liegt gar nicht mal so fern.
 

 
 

Am 3. September 2015 um 18:00 Uhr (Behaimstr. 17) geht es beim nächsten Charlottenburger "Stadtgespräch" der Abgeordneten Katrin Lompscher um das Thema: "Raumschiff ICC - Zwischen Denkmalschutz und Stadtvision".

Nach etlichen Jahren der Debatten hat der Senat mal wieder den Erhalt beschlossen, aber mit welchem Konzept und welchen Mitteln?
Wie sieht das die Vorsitzende des Landesdenkmalrates Frau Wittmann-Englert? Sie ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und kritisiert u.a. die in Einzelteilen geplante Sanierung mit Hilfe privater Investoren. Und was sagt Miriam Carlow? Die Architektin ist Professorin für nachhaltigen Städtebau an der TU Braunschweig und befasste sich bereits mit dem sperrigen Umfeld des ICC.

Diskutieren Sie mit Politikern und den beiden Wissenschaftlerinnen über dieses Thema. Vielleicht läßt sich ja im Anschluß bei dem versprochenen Glas Wein die Diskussion um unergründliche schwarze (Haushalts-) Löcher, künftige Antriebstechniken für Raumschiffe und die rätselhaften Phänomene Selbst- und Begünstigtenversorgung, Geldverbrennung, Zeit und Fertigstellungstermine noch erweitern.

 

Internationales Congress Centrum Berlin (ICC)

  
 



 
Zur Baugeschichte des ICC mit der bekannten Beteiligung des damaligen SPD-Senats und der Neuen Heimat (eine Rechtsnachfolgerin der Neuen Heimat ist die heutige GEWOBAG):

Aus politisch motivierten Gründen, so der Architekt, seien die wahren Kosten des Bauprojekts von den Verantwortlichen jedoch nur scheibchenweise öffentlich gemacht worden. "Ein erster Kostenvoranschlag von 1969, den die Neue Heimat als Generalübernehmer lieferte, ging von 120 Millionen Mark aus", so der Architekt. Noch vor Baubeginn 1973 räumte der damalige Bausenator Kosten von rund 500 Millionen Mark ein. Bis zur Endabrechnung 1988 war die Summe dann auf fast eine Milliarde Mark angewachsen.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 29.01.2009


Den Kreiseldreck von Steglitz noch am Stecken, hatte sich der Senat unseligerweise gleich in ein neues Schmutzfeld begeben: Er düpierte die Firmen, die die Ausschreibung der Bauarbeiten ernstgenommen, hunderttausende Mark investiert und dickleibige Kalkulationen vorgelegt hatten, und nahm den Gevatter Neue Heimat Städtebau, der es mit einer ungeheuerlichen Arroganz bei ein paar Schreibmaschinenseiten belassen hatte – und den Auftrag bekam, das Projekt zu bauen. Es folgte ein undurchsichtiger Vertrag, der dem öffentlichen Bauherrn viele Details vorenthielt. Nach den ersten verdächtig niedrigen Zahlen wird die ehrliche demnächst feststehen: an die 800 Millionen Mark, viel Geld für ein politisches, sehr gewaltiges Bauwerk.
Quelle: ZEIT ONLINE vom 30. März 1979


1969 bei Planungsbeginn sollte das ICC 120 Millionen Mark kosten. Doch mit Hilfe des Bauträgers "Neue Heimat Städtebau" verschlang es schließlich eine Milliarde.
Quelle: Berliner Zeitung vom 11.01.1997

 

* Der Spiegel vom 15.02.1982
"Vietor und die sogenannten reichen Leute
  Wie die Manager der Neuen Heimat in Berlin Geschäfte machten"

 
  

* Kiezer Weblog
"Politik und Wohnungsbau - 25 Jahre (und noch länger) - Lug, Betrug und Korruption"
 



- Gesellschaft, Politik - 29. August 2015 - 00:24
Tags: /////



drei Kommentare

Nr. 1, jn, 29.08.2015 - 09:11
und jetzt noch asyl-unterkunft-was sonst

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin..
Nr. 2, maho, 29.08.2015 - 19:55
Und eben erst beschrieben und schon passiert:
Der Tagesspiegel von heute (29.08.2015)
“Das ICC wird schon wieder teurer”
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-z..
Nr. 3, Petar, 30.08.2015 - 12:38
"stehen lassen, sanieren und wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen"? Wie soll das denn gehen, stehen lassen UND GLEICHZEITIG sinnvoll nutzen? Dann doch lieber aus der Außenhaut Alufolie in haushaltsüblicher Portionierung (30 cm zu 30 m) machen! Das wäre doch eine sinnvolle Investition in die Zukunft (auch Export!).

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