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Ganz gewöhnliche Machenschaften ? ....

oder:
Warum nicht ganz direkt gleich ein paar in die Fresse? Übertragen und sportlich fair gemeint - selbstverständlich!

Es ging durch die Presse und auch wir hatten hier und dort im Kiezer Weblog darüber berichtet. Die WIR Wohnungsbaugesellschaft ließ an Häusern im Schöneberger Kiez rund um die Zietenstraße Fassadenstuck abschlagen. Im Juli 2007 hatten sie damit begonnen. Mieter hatten sich aber gewehrt und damals eine einstweilige gerichtliche Verfügung erwirkt. Dann vergingen die Monate und ausgerechnet im Februar 2008, knapp 2 Monate vor dem Termin der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht, war die Gefahr herabfallender Stuckteile dann doch so groß, daß dringend gehandelt werden mußte. Nun, jedenfalls aus Sicht der WIR. "Vollendete Tatsachen schaffen", könnte man das aber auch nennen - den Verdacht kann man jedenfalls erst mal nicht von der Hand weisen. Kennt man doch dererlei Gebaren zur Genüge.

Da ich selbst in den sechziger/siebziger Jahren mehrere Jahre in der Zietenstraße gewohnt habe, danach auch nicht weit davon, kenne ich diesen Schöneberger Kiez recht gut. War er doch mal mein Heimat-Kiez, wie es danach der Klausenerplatz geworden ist. Also habe ich mal meiner alten und damals sehr geliebten Wohngegend einen Besuch abgestattet, um mir dieses Unheil anzusehen.

"Fassadenrenovierung" in der Zietenstraße - Schöneberg


"Fassadenrenovierung" in der Zietenstraße - Schöneberg

Wie sehen nun die Fakten dazu aus, fragt man sich. Womit ich dann ein grundsätzliches Problem ansprechen möchte, welches uns ja immer wieder und zu den verschiedendsten Themen begegnet.
In der Zietenstraße sind es jetzt die Fragen: Warum ließ die WIR wirklich den Fassadenstuck abschlagen? Welches sind die tatsächlichen Gründe? Handelt es sich tatsächlich um eine akute Gefährdung? Mußte man dann auf diese Weise handeln, oder hätte es andere Wege gegeben, die den Erhalt des Fassadenstucks ermöglicht hätten?
Zu anderem Geschehen, den Baumfällungen, dem radikalen Baumbeschnitt, welches wir gerade am Lietzenseepark und in der Danckelmannstraße erlebt haben, welches aber auch regelmäßig Jahr für Jahr massiv im Schloßpark passiert, stellen sich letzlich entsprechend die genau ähnlichen Fragen nach der wirklichen Berechtigung und den tatsächlichen Gründen. Auch hier wird uns stets dazu das übliche Totschlag-Argument der Gefährdung, die Pauschalbegründung "Verkehrssicherheit" präsentiert. Auch die nächste Standardantwort ist immer wieder in der Presse zu lesen: .... wollte sich vor der Presse nicht äußern / .... stand für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung. ......

Wie soll man nun als Bürger, gar als Laie in diesen Sachen, das beurteilen können? Informationen von den Verantwortlichen bekommen - das kann man wohl vergessen? Sie werden nur das herausgeben, wenn überhaupt, was ihnen paßt und auch das nur bröckchenweise. Der Bürger muß unwissend gehalten werden, das ist ja ein Teil ihrer Selbstrechtfertigung. Bleiben also nur selbst herangeschaffte Fachauskünfte. Eigene oder sonstige Kontakte reichen da aber in der Regel nicht, denn sie sollten immer handfest und gerichtlich verwertbar sein. Fazit: Wirklich helfen nur Fachgutachten von anerkannten und möglichst vereidigten Fachgutachtern. Das kostet aber Geld - und nicht unbedingt wenig. Bezahlen müßte dies der Bürger, die Anwohner, die Bürgerinitiativen natürlich selbst.
Und genau da wird vermutlich das kalte Kalkül der Verantwortlichen ansetzen. Wohlwissend, daß es eine Menge Geld kostet, daß man davor zurückschrecken wird, ja daß es sich viele ganz einfach nicht leisten können. Eine Beispielrechnung von Herrn Sarrazin für HartzIV-Empfänger dazu, steht ja auch noch aus!

Die Mieterinitiative hat z.B. das Gutachten zum Asbestgehalt in den Fußbodenplatten der WIR-Wohnungen hier bei uns im Kiez aus eigener Tasche bezahlt. Gelegentlich hat man das Glück, einen Fachgutachter durch Verbände zu erhalten. So soll jetzt wohl das Berliner Ökowerk Gutachten zum Baumbestand im Lietzenseepark erstellen. Anwohner haben das erreicht und weitere Baumfällungen vorerst gestoppt. Der Schloßpark-Ini aus unserem Kiez ist es auch mal gelungen, einen der renommiertesten Baumgutachter Berlins für eine Begutachtung im Schloßpark zu gewinnen.
Was kommt dabei heraus, wie könnte man ein Fazit dazu ziehen? Das Gutachten der Mieter-Ini hatte eine eindeutige Asbestbelastung ergeben, worüber die betroffenen Mieter mit den damit verbundenen Gefahren vorher nicht informiert waren. Im Schloßpark konnte mir z.B. einerseits klarwerden, daß man Bäumen nicht immer von außen ansehen kann, wenn der Stamm von innen massiv verfault ist und damit tatsächlich ein Gefährdung besteht. Weiterhin auch, daß Bäume zu eng stehen können und sich damit gegenseitig im Wuchs behindern. Andererseits aber eben auch, daß die Stiftung aus ganz anderen Gründen Bäume fällen läßt, die jedenfalls nichts mit Gefährdung oder ungünstigem Baumwuchs zu tun haben. (z.B. "historische Gründe", "damals" da nicht gestanden, "falsche/unhistorische" Art, sog. Gartenpflege-Ideale, usw.) Auf jeden Fall ist man hinterher informierter, kann eine eigene Einschätzung treffen. Man hat Informationen erhalten, welche die Verantwortlichen nicht von sich heraus geliefert hatten. Machen sie sich überhaupt diese Mühe? - auch diese Frage stellt man sich nicht selten dabei. Fast immer erhält man aber auch Tatsachen geliefert, welche die vorherigen "fadenscheinigen" Begründungen eindeutig widerlegen.

Kommt es dann ggf. vor Gericht, geht das ganze traurige Spiel weiter. Auch da steht der ganz normale Bürger wieder vor der Hürde der Kosten. Denn auch da muß er selbst in die eigene Tasche greifen. Nicht so die Herrschaften aus Politik und von der WIR. Die einen bedienen sich der Staatskasse, also auch dem Geld der Bürger - die anderen greifen eben locker in die Firmenkasse, also in diesem Fall dem Geld der Mieter, letztendlich aber auch wiederum dem Geld aller Bürger.

Was könnte man ändern?
Man könnte eine Pflicht zur rechtzeitigen und umfassenden Veröffentlichung schaffen. Dazu ggf. ein Pflichtgutachten zur Veröffentlichung. Auch Gutachten können fehlerhaft oder sogar beeinflusst sein, mag man sagen. Klar. Einerseits möchte ich hier ja auch nur Möglichkeiten andenken - andererseits besteht auch die Möglichkeit, daß man dadurch vorsichtiger wird. Ein anderer Fachmann kann ja dann auch Einsicht nehmen und Bedenken anmelden. Auf jeden Fall könnte es doch der Information und Begründung für die Bürger weiterhelfen, erstmal ohne eigenes unnützes Kostenrisiko.

Ebenso sollte es mit dem Kostenrisiko der Verantwortlichen zugehen. Genau so selbstverständlich wie es der Bürger machen muß, sollten sie die Kosten für verlorene Auseinandersetzungen aus eigener Tasche bezahlen. Ebenso natürlich ggf. Schadensersatz- und Schmerzensgeldzahlungen. Alles andere ist doch ein Unding!
Wenn mir Mieter über die Standardantwort der WIR zu den Auseinandersetzungen um die sog. §17-Problematik berichten, kann einem doch nur übel werden: "Wir sehen einer gerichtlichen Auseinandersetzung gelassen entgegen". Klar doch, wenn man alles aus der Firmenkasse bezahlen kann, läßt es einen doch auch kalt. Der Bürger, oder der Mieter ist immer der Dumme.
Es würde sich bei einem ganz persönlichen finanziellen Risiko der obersten verantwortlichen Etagen in Politik und Wirtschaft ganz schnell ändern, da bin ich mir nicht nur wegen gelegentlich vorkommender Raffgier und Selbstversorgungsmentalität ganz sicher.

Gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit?
Als ich so bei meinem Ausflug durch den Schöneberger Kiez von der Zietenstraße zur Potsdamer Straße kam, was sah ich da....
Eine Box-Bude der WIR Wohnungbaugesellschaft? Ein neue Art von Service-Center?
Keine erfolglosen Anrufe mehr nötig, womit man sowieso keinen erreicht. Wenn mal, sich auch nichts weiter tut? Keine unnötigen Briefe mehr, auf die man sowieso keine Antwort erhält. Keine kostenintensiven juristischen Auseinandersetzungen mehr?
Einfach gleich um die Ecke gehen - und direkt ein paar in die Fresse - unter fairen sportlichen Bedingungen selbstverständlich!
Konflikte mal eben so ganz direkt und sofort erledigen? Das trauen die sich wirklich, frage ich mich noch?

Dazu auch gleich noch ein Box-Bude für die SPD. Gleiches wie bei der WIR, sofort und ganz direkt mit denen klären? Ob die sich das wohl trauen, frage ich mich dabei noch mehr?
Beide erscheinen ja nicht einmal auf Mieterversammlungen im Kiez - scheinen ja sich nicht einmal zu trauen, verbalen Attacken zu begegnen. Zwischendurch könnte die SPD-Bude ja auch noch ihren eigenen internen Auseinandersetzungen dienen, wie man es gerade überall in der Presse verfolgen kann. Ja, das hätte doch einen immensen Unterhaltungswert. Wir würden dann alle sehr gerne als Zuschauer kommen und hätten doch eine Mordsgaudi. Klitschko, Valuev - ein nichts dagegen!

Wir wollen hier im Kiez auch eine Box-Bude haben! Zur Nutzung für beide - glucken ja eh zusammen!

Boxsport & Mehr der WIR in Schöneberg - das "Mehr" sollte aber noch geklärt werden

PS

"Boxsport & mehr" steht dort.
Dieses "mehr" sollte aber vorher noch dringend geklärt werden. Neigungen, faire und sportliche Regeln, Aufrichtigkeit, Anstand, wertige Grundeinstellungen zu verlassen, sollten von vornherein massiv unterbunden werden!


Gerade kommen noch einige aktuelle Meldungen durch den Presse-Ticker, die irgendwie zum Thema passen. Auch das könnte wieder ein Bild auf Gewobag/WIR und den SPD-geführten Senat andererseits abgeben, wie auch zu den hier im Weblog angesprochenen Kiezer Themen §17-Problematik und die Sache mit dem Hausverkauf in der Danckelmannstraße.

Auch in den aktuellen Pressemeldungen sind wieder die altbekannten Standardantworten zu finden:
"Die Gewobag gab gestern keine Stellungnahme ab." und "...wollte das Unternehmen keine Stellungnahme abgeben."

Links:
"Gift unter Wohnungen der Gewobag? Fondsanleger fordern Millionen-Schadenersatz" - Diesen Titel bringt der
* Der Tagesspiegel vom 11.03.2008

"Gewobag droht hoher Schadenersatz" - Diesen Titel brachte
* Welt Online vom 09.03.2008

"Millionenklage gegen Berliner Gewobag
Das Tochterunternehmen Gewobag EB wurde bereits wegen arglistiger Täuschung vom Bundesgerichtshof verurteilt." - Das brachte
* Der Tagesspiegel vom 09.03.2008

"Die Gehag ist nicht die einzige Wohnungsbaugesellschaft, die Schwierigkeiten wegen möglicherweise falschen Versprechen in Prospekten hat. Auch die landeseigene Gewobag muss sich vor Gericht gegen Klagen bei zwei Immobilienfonds verantworten." - Das brachte
* Welt Online vom 14.02.2008

Anmerkung:
Die WIR Wohnungsbaugesellschaft gehört zum Gewobag-Verbund.
Der Gewobag-Verbund ist eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. Der Berliner SPD-geführte Senat sitzt mit im Aufsichtsrat.
Der Gewobag-Verbund als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist also den Bürgern des Landes verpflichtet! - Politiker sowieso!


- Gesellschaft, Politik, Satire - 11. März 2008 - 00:06
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neun Kommentare

Nr. 1, David, 11.03.2008 - 00:26
Die radikalen Baumbescheidungen finden derzeit auch in der Riehlstr. am Lietzenseepark statt. Es ist davon auszugehen, das diese Maßnahmen auch in anderen Straßen folgen werden. Unglaublich wie die Bäume jetzt aussehen. Manche haben nur noch 4 oder 5 dicke Stämme – keine Äste, keien Blätter, nix!
Nr. 2, Ulf, 11.03.2008 - 17:21
wegen arglistiger Täuschug verurteilt? Krass
was haben wir hier?
Nr. 3, [marcel], 11.03.2008 - 18:33
Ahoi,

wegen arglistiger Täuschung verurteilt? Muss man da nich mal für in den Knast?
Achnee..da is dann wieder niemand verantwortlich..und der Verantwortliche ist schon seit Jahren nicht mehr im Unternehmen und nicht mehr auffindbar.

Ich sollte mich auch mal wegen arglistiger Täuschung verurteilen lassen..und dann sehen wie es mit mir dann weitergeht.

Gruss,

Marcel
Nr. 4, Thomas, 11.03.2008 - 22:41
Voll aus dem Herzen und dazu
http://www.jungewelt.de/2008/03-11/025.p..
Nr. 5, maho, 12.03.2008 - 00:07
@ David:
Versucht es mit den beiden Hinweisen der Lietzenseepark-Aktion:

[...]
Liebe Baumfreunde, protestieren Sie

beim Baustadtrat:
eMail groehler@charlottenburg-wilmersdorf.de
Telefon 90 29 14000
Fax 90 29 14005

beim Umweltamt:
eMail wilhelm-friedrich.grafzulynar@charlottenburg-wilmersdorf.de
Telefon 90 29 14500
Fax 90 29 14505
[....]
Nr. 6, maho, 12.03.2008 - 01:07
Kam gerade durch den Ticker:

“Urteil im GEWOBAG-Prozess verschoben”
Quelle (11.03.2008): PR-inside.com

und dazu könnten mir nur nicht jugendfreie Bemerkungen rausrutschen:

“...Senat vermutete Altlasten schon in 80er-Jahren ….”
aber die Stadtentwicklungsverwaltung hatte ja keine Ahnung …..
Quelle (11.03.2008):
Welt Online
Nr. 7, [marcel], 12.03.2008 - 02:29
Oh.

Wenn man so liest und sich umschaut, tun sich doch Abgründe auf.

Da wird ein Detektiv losgeschickt, der die Anleger ausspionieren soll. Denn, wenn man die Prospekte nicht durchgelesen hat, dann wusste man ja auch nix.

Und angeblich ahnte schon der Senat in den 80er was von den Altlasten.

Und die Gewobag verschwieg diese Altlasten und Verseuchungen auch noch angeblich. Ok, das erinnert mich spontan an die Asbest-Geschichte in den Küchen und das da Mieter diese Kacheln selber rausgehauen und entsorgt haben. Die wussten auch nix vom Asbest in eben diesen Kacheln.

Irgendwie tun sich da echt Abgründe auf.

[marcel]
Nr. 8, maho, 13.03.2008 - 02:34
Abgründe …......
allein in der §17 Angelegenheit seit über 20 Jahren!

Aber es geht weiter mit :
“Angaben eines GEWOBAG-Insiders …”
und
“Erstaunlich sind in diesem Fall die Reaktionen der Senatsverwaltungen. ....”
Quelle:
BerlinOnline.de
Nr. 9, maho, 14.03.2008 - 00:11
Die Stadtentwicklungsverwaltung hat laut Pressemeldung bestätigt, daß die Gewobag eine Detektei beauftragt hat, um Gegner in einem Rechtsstreit auszuhorchen – und will es im Aufsichtsrat beraten ….........

Quelle:
Berliner Morgenpost

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