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Fabrik K19: Auch Künstler stören bei der Verwertung

Mieter stören heutzutage bei der Verwertung. Künstler stören allerdings auch.

Im Mai 2009 hatten wir vom Künstlerhaus, der Fabrik K19 am Klausenerplatz, berichtet. Im Juli 2009 dann nachgefragt: "(Nur noch) 50 Meter bis zum Aus?" Im Dezember war dann schon klar: die GEWOBAG hatte das Haus verkauft. Kurz darauf wurde es unter Spekulanten weiter verscherbelt, wie mittlerweile üblich (siehe z.B. auch Kleingartenkolonie Oeynhausen). Alle Künstlerinnen und Künstler aus der K19 wurden in den letzten Jahren vertrieben. Die letzten übrig gebliebenen Mieter waren die Freien Theateranstalten, die es jetzt wohl ebenfalls treffen wird oder bereits getroffen hat (Anwohner erzählten uns davon). 

K19

 

Frank Wecker (Redakteur der "Berliner Woche") beschreibt das in seinem Blog so:

Das Haus wurde am 27. Mai 2009 aus dem Bestand der landeseigenen Wohnungsbaugenossenschaft Gewobag im Paket mit weiteren Gebäuden an einen Privatmann zu einem geschätzten Einzelpreis von 300 000 Euro verkauft. Vier Monate später, am 23. September 2009, wurde es für 1 050 000 Euro weiterverkauft. Das ergibt einen Spekulationsgewinn von 250 Prozent. Durch den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes läßt sich mit Eigentumswohnungen noch viel mehr herausschlagen. Aus diesem Grund dürfen die Künstler jeden Tag mit der Zwangsräumung rechnen.
....
Die „K 19“wurde von Künstlern „instandbesetzt“, das heißt, sie sanierten das Gebäude aus eigener Kraft und schafften den heutigen Verkaufswert. Es gab hier nicht nur Theater, sondern auch Lesungen, Ausstellungen und Musik. Noch heute leben und arbeiten hier Bildhauer, Maler, Designer und Musiker, denen allen die Räumung droht.
Einer der damaligen Sympathisanten war der spätere Innensenator Erhart Körting (SPD). Er erinnert sich: „Das Gebäude ist nicht erhalten worden, damit die Eigentümer, damals die „Neue Heimat Berlin“, ein zusätzliches Gebäude zur Verwertung erhalten, sondern mit der ausdrücklichen Zweckbestimmung der ‚kulturellen Nutzung‘“. Leider hatte es Erhart Körting, als er Baustadtrat von Charlottenburg war, versäumt, diese Zweckbestimmung in den Bauakten zu verankern.


Fazit:
Das Haus wurde von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG auf Anordnung/mit Billigung des damaligen SPD-Senats auf die denkbar schäbigste Art und Weise verhökert (wie übrigens auch das Haus in der Danckelmannstraße 14). Eine Unterstützung für die Künstler seitens des Bezirksamtes, welches sich über all die Jahre mit dem "beispielhaften" Projekt gerne schmückte, erfolgte nicht. Ebenso gab es keinen Einsatz hiesiger Parteipolitiker. Aber deren Aktivitäten erschöpfen sich bekannterweise lediglich in Selbstversorgung, Zuarbeit für genehme Begünstigte, Phrasendrescherei, und Desinteresse an Mieterinnen und Mietern (in dieser Reihenfolge). Dafür verstehen sie sich „blendend“ mit einigen Vermietern und Entmietern - was ihr Verhalten dann wiederum vollends erklärt.

 

Künstlerfabrik K19 am Klausenerplatz

- Menschen im Kiez, Politik - 13. Februar 2013 - 00:02
Tags: ////



ein Kommentar

Nr. 1, maho, 09.04.2013 - 00:42
Der Tagesspiegel berichtete am 08.04.2013:
Nach entsprechenden Äußerungen soll seit Mitte der 90er Jahre zu den Zielen des Berliner Senats die Förderung von Künstlern und ihren Ateliers gehören, um bezahlbare Ateliers langfristig zu sichern.
Die Realität sieht auch hier mal wieder anders aus und dazu gehört u.a. die K19 bei uns im Kiez, die im Artikel des Tagesspiegel ebenfalls erwähnt wird.
“.... Die Liste der in den vergangenen Jahren häufig von Investoren vertriebenen citynahen Ateliergemeinschaften ist lang. ....” – so der Tagesspiegel dazu.
Recht haben sie, wie man oben nachlesen kann.
Auch hier ist mal wieder die Diskrepanz zwischen Worten und Taten zu erkennen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/atelie..

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