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Sparen bis es knirscht - fragt sich nur wo....

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf überträgt Jugendeinrichtungen an freie Träger, so wird aktuell in einer Pressemitteilung informiert:
>>Der Jugendhilfeausschuss Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 4. November 2010 beschlossen, drei Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirks an freie Träger zu übertragen. Die Bezirksverordnetenversammlung wird am 18. November abschließend über den Trägerwechsel entscheiden. Der Jugendclub Schlossstrasse soll ab dem 1. Januar 2011 vom Jugendverband "Die Falken" in Zusammenarbeit mit der DGB-Jugend betrieben werden. Zum gleichen Zeitpunkt soll die "Friedenskirche Charlottenburg" das Spielhaus an der Schillerstraße übernehmen. Wegen Umbau des Gebäudes zum Nachbarschaftszentrum soll der Jugendclub Halemweg erst zum 1. Juli 2011 in die Trägerschaft des "Nachbarschaftsvereins Tiergarten" übergehen.<<

Jugendstadtrat Reinhard Naumann (der übrigens neben einem weiteren Stadtrat zu den wenigen Politikern gehört, die ich im Bezirk als aufrichtig bemüht erfahren habe) erklärt weiter:

"Der Erhalt und die nachhaltige Sicherung der ohnehin geringen Zahl von Kinder- und Jugendeinrichtungen im Bezirk trotz des Drucks zur Verringerung der Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst muss höchste Priorität haben. Deshalb freue ich mich, dass es dem Jugendhilfeausschuss in intensiven Beratungen und Verhandlungen gelungen ist, starke und engagierte Träger zu finden, welche die Einrichtungen künftig in Partnerschaft mit dem Bezirk weiterführen wollen."

Immerhin - besser an freie Träger übergeben als zu schließen, so könnte ein Fazit letztendlich lauten. Weitere Kürzungen stehen jedoch an.

   
Der Bezirk ist pleite, wir hatten mehrfach berichtet.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hatte am 2. November 2010 die Presse eingeladen und die Situation erläutert. Folgende Beispiele habe ich dazu aus den danach erschienenen Presseartikeln ausgewählt:
Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf zieht in die Villa Oppenheim, welche damit als Kulturstandort wegfällt. Und weiter geht es: Auszubildende, die nach der Lehre keine Anstellung erhalten (noch nicht einmal für sechs Monate oder ein Jahr - wie vorher praktiziert), Spielplätze (wo auch defekte Spielgeräte abgebaut werden, weil sie aus Geldmangel nicht repariert werden können) und Filialen von Bürgerämtern sollen geschlossen werden, Straßen, die nur geflickt werden, obwohl sie grundsaniert werden müßten, weitere frei werdende Stellen werden nicht wieder besetzt, noch weniger Straßenbäume können nach Fällungen ersetzt werden, die Bearbeitung von Bauanträgen kann wesentlich länger dauern, usw. Die Unterstützung so mancher Einrichtung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf für die Kältehilfe könnte ab Januar gefährdet sein (Es gebe allerdings eine Zusage des Senats, die Kältehilfe bei Bedarf zu unterstützen). Immer mehr Menschen in Berlin geraten in Wohnungsnot, so eine Diakonie-Chefin, sie suchen vermehrt Hilfe bei Einrichtungen und Diensten. Bezahlbarer Wohnraum werde ohnehin immer knapper in Berlin.
Und das wird sicher noch nicht alles sein.
Aber wie wurde doch tatsächlich auf der kürzlichen Versammlung von Frau Stadträtin Schmiedhofer kurz erwähnt: Nein, die 100.000 Euro für die Kiezkonferenzen zum Bürgerhaushalt wären nicht versiebt, niemals, da passiert noch was - irgendwann wollen sie wiederkommen in die Nehringschule. Jawoll! Sicher werden sie dann auch noch einen Weg finden, ihre eigenen Wahlhilfe-Vereine bevorzugt "warm zu halten". Die Gebietskoordination wird bestimmt auch weiterhin exklusiv für sie den "(Ein-) Heizer" spielen dürfen. Nein, auch die paar 100.000 Euro aus den letzten Jahren sind natürlich niemals "verheizt" worden................  Nein - Jawoll!  Kinder, Jugendliche, Schulen..... ähh, Kälteopfer, wie bitte .... bezahlbare Wohnungen..... was ist das denn? Ich bin gespannt, wie sie das wieder tricksen werden - echt gespannt!

Quellen:
* Berliner Morgenpost vom 04.11.2010
* Berliner Morgenpost vom 29.10.2010
* T-Online vom 29.10.2010

- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Politik - 09. November 2010 - 00:02
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sieben Kommentare

Nr. 1, Joachim Neu(BI-Stutti/Ini Krac), 10.11.2010 - 23:20
Der bezirk hat nicht mal den mut und die kraft die wahren gründe für das out-sourcing seiner jugendarbeit zu benennen: das 4,6 millionen defizit im haushalt.
Die bürgermeisterin, gleichzeitig verantwortlich für finanzen hat bisher verschwiegen wie so ein desaster entstehen konnte. Es genügt nicht, dass sie die konsquenzen zieht und bei der nächsten wahl nicht mehr antreten wird.Sie ist uns bürgerInnen die antwort schuldig, warum die durch bürgervotum(kiezkonferenzen und abstimmung im netz)favorisierte sporthalle an der eisenbahnstr. nicht mehr gebaut wird, warum im januar vorzeit ein stadtratsdezernat eingespart wird, warum jede haushaltsausgabe vom land genehmigt werden muß.Schlicht der bezirk ist pleite.
Der buschfunk meldet, dass für den haushalt 2010/11 mit ungesicherten einnahmen gerechnet wurde (so die 3 millionen für eine parkraumbewirtschaftung am "stutti", den die bürger in einem bürgerentscheid mit ca 80% stimmenmehrheit in den orkus der träume der zählergemeinschaft kippte)
Nr. 2, maho, 12.11.2010 - 00:19
Was meinst du mit, daß ein “stadtratsdezernat eingespart wird”?
Frau Schmiedhofer erwähnte etwas davon , daß ihr Verkehrsressort zukünftig an Stadtrat Schulte gehen soll. Das wäre dann aber noch kein Wegfall.
Oder gibt es da noch was anderes?
Nr. 3, Eddie Wabe, 12.11.2010 - 19:34
Nur geträumt: Rechtfertigung

1. sind immer die anderen Schuld.( Die Umstände, missgünstige Bürger, Weltpolitik etc.)
Die Bürgermeisterin hat alles gegeben und Schlimmeres verhindert, so sollte man das mal sehen. Sich jetzt noch rechtfertigen, lieber Neu, nach dem ganzen Stress, ist doch mit Verlaub- genau- unangemessen und leicht unverschämt.
2. wenn die anderen, also die CDU, verantwortlich gewesen wären, dann wären die Schulden 10mal – ach was- 100mal so hoch. Die hätten den Bezirk schon in 2 Jahren an die Wand gefahren.
Deswegen sollten wir froh sein, dass uns die SPD gerettet hat, und da fragt man nicht nach, wie es möglich war oder wie sie uns gerettet haben.
Wir sollten einfach nur dankbar sein.

Zum Glück würden so etwas nur Partei-Mitglieder denken, glauben und aussprechen. Sind Parteien eigentlich auch eine Art Sekte???
Nr. 4, L. Knecht, 12.11.2010 - 20:24
3. sind genau sie Schuld
die Verräter haben uns gerettet und der Papst wird noch zum Scientologen ha ha ha
Nr. 5, Dante, 13.11.2010 - 21:35
@ Eddie
Sind Parteien eigentlich auch eine Art Sekte???

Eigentlich sind schon alle Eigenschaften dabei
konspirativ, verschworene Gemeinschaften, Folgsamkeit, Gehorsamkeit, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Glaubenslehre (Irrlehre), Rituale, eigene Femegerichte, Personenkulte um die Anführer etc

anderes tendiert, wie Korruption, Bestechlichkeit und Bestechung, Morddrohungen mehr zu kriminellen Vereinigungen.

Eine zeitgemässe form der Verbindung von klassischer Cosa Nostra und antiker Sekte, würde ich sagen
Nr. 6, Joachim Neu(BI-Stutti/Ini Krac), 13.11.2010 - 22:32
...ein weiteres beispiel der ignoranz der parteien und ihrer vertreter. Heute: kiezspaziergang vom henrietenplatz über den kracauerplatz zum walter-benjamin platz.Ein gang durch das ehemals jüdische charlottenburg.
Eingangs großer eigenlob des bezirkes und seiner parteien von stadtrat Naumann, die angeblich die monsterbebauung am Kurfürstendamm verhindert hätten.kein wort von der bürgerinitiative Henrietenplatz, der es zu verdanken ist und nicht den bvv abgeordneten.Kurzer schlagabtausch mit dem stadtrat. Erkenntnisgewinn und korrektur zu keiner sekunde.Faszit: die politik lag immer richtig, war immer auf der gewinnerseite, von anbeginn….
Nr. 7, maho, 14.11.2010 - 18:34
Das trübt gerade meinen Eindruck von Stadtrat Naumann. Scheint, als würde er “auf Kurs gebracht” – als potentieller Nachfolger von Frau Thiemen.

Als Bürgerinitiative von ihnen Anerkennung zu finden, hat ein normaler Mensch sowieso keine Chance. Damit würden sie ihre eigene Unfähigkeit ja nur eingestehen. Lob, und dann gleich triefend, erhalten nur ihre eigenen, sich nach außen als Bürgerverein gebenden, tatsächlich aber von ihren Parteimitgliedern duchsifften Wahlhilfevereine.

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