Auch unsere Freunde von der Stiftung haben fleißig gepflanzt. Die Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten (SPSG) führt zwar gelegentlich schon ganz gerne Kämpfe gegen die Nachbarn, in diesem Fall handelt es sich allerdings lediglich um die jährliche Frühjahrsbepflanzung im Schloßpark Charlottenburg. Und das darf sie ja auch. Mit "Guerilla Gardening" hat das nichts zu tun. Das macht sie doch immer wieder ganz schön.
Andere haben derweil den Kurfürstendamm bepflanzt. Unsere Bezirks-CDU betreibt jetzt echtes "Guerilla Gardening"- ist das nicht schön. Sie haben den Sinn von "Guerilla Gardening" offensichtlich verstanden: Öffentlichen Raum symbolisch zu beschlagnahmen, bunter und vielfältiger zu gestalten, ohne etwas zu zerstören und gegen Nachbarn zu kämpfen. Ok, Herr Gröhler von der CDU möchte seinem Baustadtrat-Nachfolger von der SPD mit der Aktion eins auswischen. Aber das darf er ja auch. Mehr noch: das ist zusätzlich sogar noch recht lustig. Vielleicht stacheln sie sich auf diese Art und Weise zu Höchstleistungen an. Das wäre schließlich so mit das Beste was sie überhaupt machen könnten, mit ganz praktischem Nutzen - mal abgesehen von den überaus drolligen Zügen bei derartigen Vorstellungen des Polittheaters zum Spaß für alle Bürger. Also: Weitermachen!
- Schlosspark, ZeitZeichen -
26. März 2012 - 00:02StadtNatur
und Großstadttierchen
Heute: Ein Klettermaxe im Schloßpark Charlottenburg
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- Schlosspark -
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PS
Wir wünschen trotzdem, oder gerade deshalb, alles Gute :)
- Menschen im Kiez, Schlosspark -
Die Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten (SPSG) präsentierte zum Jubiläumsjahr "Friedrich 300" erneut ihren Wunsch nach einem (vorerst nur für den Park Sanssouci), wie es Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs nennt, "Wegezoll". (Wir hatten berichtet)
Am 29. Februar 2012 tagte der Stiftungsrat. Im Stiftungsrat ist das Land Brandenburg gegen den Plan, der Bund und das Land Berlin sollen dafür sein - so die letzten Pressemeldungen. Die SPSG hatte danach dem Stiftungsrat ein Rechtsgutachten vorgelegt. Inzwischen sollen allerdings zwei unterschiedliche Gutachten vorliegen. Dabei geht es um die Frage, "ob vor der Entscheidung des Stiftungsrates die Satzung mit Zwei-Drittel-Mehrheit geändert werden müsse oder nicht". So wurde die Entscheidung vom Stiftungsrat schließlich vertagt.
Quellen:
* Sächsische Zeitung vom 29.02.2012
* Märkische Allgemeine vom 29.02.2012
* Märkische Allgemeine vom 29.02.2012
* Berliner Morgenpost vom 29.02.2012
Zum geplanten Pflichteintritt der SPSG erreichte uns folgende Stellungnahme der Bürgerinitiative Babelsberger Park:
Liebe Unterstützer der Bürgerinitiative Babelsberger Park,
mit Bestürzung haben wir die Pläne der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verfolgt, die zum wiederholten Mal Parkeintritt erheben will, in diesem Fall für den Park Sanssouci. Die „Bürgerinitiative Babelsberger Park“ ist entschieden gegen einen beabsichtigten Pflichteintritt. Schon zu Kaisers Zeiten war der Park Sanssouci Erholungsgebiet der Potsdamer Bevölkerung und selbstverständlich frei zugänglich. Das soll in Zukunft auch so bleiben. Erst recht in einer Zeit, in der die Armut auch in Potsdam zunimmt.
Zudem halten wir den Aufwand für viel zu hoch, den die Schlösserstiftung betreiben müsste, um den Eintritt von Besuchern einzufordern. Das rechnet sich unserer Ansicht nach nicht. Wir befürchten deshalb, dass die von der Stiftung angestrebte Variante nur ein Einstieg in eine Dynamik wäre, die zu einem späteren Zeitpunkt weitere Parks miteinschließen würde und langfristig auch zu einer Erhöhung der Eintrittspreise führen könnte.
Der Park Sanssouci muss für alle Bürgerinnen und Bürger offen bleiben und sein Besuch darf nicht davon abhängig gemacht werden, ob man sich einen Aufenthalt im Park finanziell leisten kann oder nicht.
Bitte schreibt deshalb Kulturministerin Kunst, Ministerpräsident Platzeck und dem Aufsichtsrat der Stiftung eine kurze Protest-Mail
1. an Ministerin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst (sabine.kunst@mwfk.brandenburg.de)
2. an Ministerpräsident Matthias Platzeck (Matthias.Platzeck@stk.brandenburg.de oder an Platzeck über buergerbuero@stk.brandenburg.de)
3. an den Stiftungsrat und seinen Vorsitzenden Kulturstaatssekretär André Schmitz (poststelle@kultur.berlin.de)
Eure BI Babelsberger Park
- Gesellschaft, Politik, Schlosspark -
Die Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten (SPSG) präsentiert zum Jubiläumsjahr "Friedrich 300" erneut ihren Wunsch nach einem, wie es Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs nennt, "Wegezoll".
Ob die Stiftung ihre Bittschrift historisch korrekt zum nächsten Treffen am 29.02.2012 dem Stiftungsrat ergebenst auf Friedrichs Silbertablett samt erlesenem Porzellan darbieten wird, ist uns nicht bekannt.
Erstmal nur für den Park Sanssouci wird ein obligatorischer Eintritt gewünscht. Für Parks in Berlin wie zum Beispiel den Schloßpark Charlottenburg, plane die SPSG allerdings (vorerst) keinen Eintritt.
Das berichtete die
* Berliner Morgenpost vom 14.02.2012
- Gesellschaft, Schlosspark -
- Deutschlandhalle soll gesprengt werden
Am kommenden Samstag soll das Dach der Deutschlandhalle gesprengt werden. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich lange gegen den Abriß gewehrt, der damalige rot-rote Senat hatte sich darüber hinweggesetzt.
* Neues Deutschland vom 03.12.2011
- Die Diskussionen zur Umgestaltung des Ernst-Reuter-Platzes haben begonnen.
* taz vom 01.12.2011
* Berliner Morgenpost vom 28.11.2011
- Der Neue Pavillon im Schloßpark Charlottenburg wird nach umfassender Sanierung am Sonntag, 4. Dezember 2011, mit einer neuen Dauerausstellung für die Besucher wiedereröffnet.
* Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)
- Das alte Kino "Die Kurbel" in der Giesebrechtstraße soll zum 21. Dezember 2011 dicht gemacht werden. Aber viele Liebhaber des Traditionskinos wehren sich noch.
* Rettet die Kurbel
- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Schlosspark -
Am 8. November 2011 wurde der für das Radfahren ausgebaute Spreeuferweg im Schloßpark Charlottenburg freigegeben. Am Wegesrand sind jetzt neue Schilder zu entdecken.
Dann gibt es aber auch noch ein altes Schild. Im feinsten preußisch-königlichen Stil prangt daran eine stolz erlassene Parkordnung. Eine Parkordnung, die inzwischen "historisch" geworden ist, denn u.a. steht darauf:
Zur Erhaltung der Anlage und zum Schutz der Besucher ist es nicht gestattet:
- zu reiten, Fahrrad, Rollerskates etc. zu fahren
- ......
Nun, wie darauf zu sehen ist, wurde die Parkordnung bereits schonmal (von offizieller Seite!) aktualisiert. Wird also bestimmt in der Angelegenheit "Fahrradfahren" auch noch geschehen....
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- Politik, Schlosspark -
11. November 2011 - 00:02StadtNatur
und Großstadttierchen
Das ist keine Martinsgans!
- Schlosspark -
Heute wurde, wie schon angekündigt, der für das Radfahren ausgebaute Spreeuferweg im Schloßpark Charlottenburg freigegeben. Von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) waren Generaldirektor Professor Dr. Hartmut Dorgerloh und Gartendirektor Prof. Dr. Michael Rohde erschienen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde vertreten durch Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger. Die beiden anderen Herren kann ich leider nicht mehr zuordnen - Vertreter des Landesdenkmalamtes und noch ein Vertreter des Senats, soweit ich mich erinnere.
Im eigentlichen Ursprung war es das Ergebnis eines langjährigen engagierten Einsatzes der Bürgerinitiative "Rettet den Schloßpark!". Dort kamen die Forderungen auf, das Radfahren auf ausgewählten Strecken im Schloßpark zu ermöglichen - gegen den damaligen Widerstand der SPSG. Der Uferweg im Schloßpark Charlottenburg ist schließlich ein Teilstück des "Spree-Radwegs", der von der Oberlausitz bis zur Havel in Spandau führt. Das kam natürlich mal wieder in den offiziellen Reden nicht vor. Es blieb einer Vertreterin der Schloßparkini vorbehalten, darauf hinzuweisen. Sicher waren dann auch andere, wie zum Beispiel der ADFC, beteiligt.
Ein wunderschöner Herbsttag krönte das gemeinsame Gelingen.
- Schlosspark -
Immobilienkrise, Finanz-, Banken-, Eurokrise - kennen wir alles zur Genüge. Daran haben wir uns ja schon fast gewöhnt.
Es scheint jedoch nicht aufzuhören, folgt jetzt etwa auch noch eine Automatenkrise?
Es begann mit einem Geldautomaten, wie hier schon gezeigt.
Das erschien damals noch relativ erklärbar: keine Postbank mehr - also auch kein Geldautomat. Der Mensch gilt halt nichts mehr bei Ackermann & Co. Einst krakelten sie noch dreist herum: "LinkeTasche leer, rechte Tasche leer? Wer zaubert Ihnen die Moneten her? Natürlich die Postbank!". Was für Schwätzer!
Die Automatenkrise hat allerdings inzwischen weiter um sich gegriffen. Gleich gegenüber des einstigen Geldautomaten-Standortes ist erstaunliches zu beobachten.
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- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Schlosspark -
Im März 2011 hatten wir von den Arbeiten zum Ausbau des Spreeuferweges berichtet. Am kommenden Dienstag, 8. November 2011 um 11:00 Uhr, wird nun der für das Radfahren ausgebaute Spreeuferweg im Schloßpark Charlottenburg offiziell freigegeben. Das Landesdenkmalamt und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) laden dazu ein.
Der Spreeuferweg wurde von der Schloßbrücke im Süden bis zum zurn nördlichen Eingangsbereich an der Jungfernheidebrücke für Radfahrer ausgebaut. Dazu wurden zusatzliche Wegeverbindungen und zwei neue Brücken parallel zu den vorhandenen eingerichtet, sowie der Platz im Bereich des Belvedere erweitert. So kann jetzt der Radverkehr durchgängig entlang des Spreeufers verlaufen. Die Trasse folgt weitgehend der Wegführung in den 50er Jahren, so wird in der Einladung mitgeteilt. Sie soll den Radfahrern eine gute Befahrbarkeit, den verschiedenen Nutzungen ein ausreichendes Raumangebot ermöglichen und eine klare Verkehrsleitung bieten. Orientierungs- und lnformationstafeln werden die Eingange zum Park markieren. Darauf wird auch um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auf andere Nutzer gebeten.
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- Schlosspark -
Die Heinrich-Schulz-Bibliothek und LesArt laden Kinder von 4 bis 5 Jahren zum "Lesen im Park" ein. Die Aktion "Lesen im Park" soll ein Angebot für Kinder sein, die während der
Sommerferien nicht verreisen. Auch im Schloßpark Charlottenburg gibt es immer etwas zu entdecken und vielleicht ist ja auch ein Buch über Bienen, Mäuse oder Eichhörnchen im Angebot.
Montag, 8. August 2011 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Schloßpark
Charlottenburg (auf der Liegewiese am Spielplatz nahe dem Bahnhof
Jungfernheide)
Eintritt kostet es im Schloßpark nicht und auch die Teilnahme an der Leserunde ist frei.
Bei Regen findet die Veranstaltung in der Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee 96 statt.
>> Das Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur „LesArt“ entwirft neue Modelle zur Leseförderung und koordiniert jugendliterarische Aktivitäten in ganz Deutschland. Die Idee für "Lesen im Park" als Angebot für Kinder, die während der Sommerferien nicht verreisen, wurde gemeinsam mit den Kinder- und Jugendabteilungen der Berliner Öffentlichen Bibliotheken entwickelt. Das kostenlose Angebot gehört mittlerweile in vielen Stadtbibliotheken zum festen Jahresprogramm. <<
Weitere Informationen zur Veranstaltung:
* Heinrich-Schulz-Bibliothek unter Tel. 9029-12205
* LesArt
- Kinder und Jugendliche, Schlosspark -
Eine lebendige Königin im Schloßpark? Wie das? Wir wissen doch, daß es
gar keine Königin mehr im Schloß Charlottenburg gibt. Luise, Sophie
Charlotte und wie sie alle hießen, sind schon lange nicht mehr: alle
mausetot. Gelegentlich, besonders zu irgendwelchen Jubiläen, wird noch gern mal ein Hype um sie entfacht
- damit wieder Zaster in die Kasse der SPSG gespült wird. Das ganze
Jahr über kann man sich Reste des, den Untertanen abgezockten, oft sogar
kriegerisch ergaunerten, königlichen Plunders gegen teures
Eintrittsgeld im Schloß anschauen.
Sollte die Mitteilung, im Schloßpark gäbe es eine Königin, nur ein
kleiner Scherz sein? Bei meinem ersten Ausflug hatte ich jedenfalls
nicht die kleinste Spur von einer lebenden Königin gefunden. Doch, man
bestand darauf: Es gibt sie! Also startete ich einen zweiten Versuch,
diesmal mit einem schnell von einer Nachbarin hingekritzelten Lageplan
versehen.
In einen wilden Teil des Schloßparks führte der Plan. Rein in die wilde
Natur, durch tiefes Unterholz gekrochen, Zweige peitschten ins Gesicht,
der Kopf summte schon - wo soll denn hier eine Königin sein? Doch
plötzlich schimmerte etwas durchs Dickicht. Tatsächlich, ist ja
unglaublich, völlig versteckt liegt da doch noch ein weiteres Schloß
mitten im Schloßpark Charlottenburg.
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- Kiezreportagen, Schlosspark -