Der gemeinnützige Verein "Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit e.V." in der Suarezstraße 28, und damit ganz in Kieznähe, wurde von Schülern, Studierenden, Eltern und Großeltern gegründet, wie sie auf ihrer Webseite mitteilen - und weiter: "Wir wollen mit den Videos auf unserem Portal zeigen, dass es keinen Sinn und keinen Spaß macht, vor allem überhaupt nicht cool ist, sich Rechtsextremen anzuschließen."
"Videos machen ist angesagt! Es ist egal, wie alt du bist - Hauptsache ist: Sei kreativ und lustig!", so wird zum mitmachen eingeladen und dafür gibt es auch Preise: jeden Monat soll ein neuer Wettbewerb stattfinden, die fertigen Filme werden dann im Internet gezeigt.
Vom 20. bis zum 23. Oktober 2008 wird für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren ein kostenloser Film-Workshop angeboten: Wie schreibe ich ein Drehbuch? Wie bewegt man sich vor der Kamera? Alles von der Aufnahme bis zum Schnitt kann dabei erlernt werden.
Das hört sich doch wirklich spannend an.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 219 70 713
und auf der Webseite:
www.nazis-auslachen.de
- Gesellschaft, Kiez, Kinder und Jugendliche, Politik -
Am 11. Oktober findet wieder eine große Demonstration gegen die sog. Vorratsdatenspeicherung statt!
Und wer dank der derzeitig fast täglich auftretenden Datenpannen nicht hellhörig wird, was überall jetzt schon gespeichert wird und was noch dazu gespeichert werden soll, der denkt nicht über sein eigenes Leben und seine eigenen Freiheiten nach.
Und wie immer gilt bei diesen ganzen geplanten Aktionen immer nur eins:
Schutz vor Terroristen!
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- Gesellschaft, Menschen im Kiez, Politik -
Wie stand es gestern so schön auf Spiegel Online?
Der Beschluss ging in der Aufregung um die Bankenkrise fast unter: Zur
Bekämpfung von terroristischer Gefahr soll die Bundeswehr künftig auch
im Inland eingreifen dürfen. Darauf hat sich die Große Koalition nach
jahrelangem Streit am Sonntagabend verständigt.
(Spiegel Online)
Wie bitte? Die Bundeswehr soll in Einsätzen die Polizei unterstützen können?
Die CDU fordert so eine Änderung schon länger. Aus "Schutz vor Terroristen"?
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- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik -
Wie hier im Kiezer Weblog angekündigt, hatte die Fraktion "Die Linke" im Abgeordnetenhaus von Berlin am 16. September 2008 zu einer Beratung mit Mieterbeiräten eingeladen. Bei diesem Treffen wollte man sich über die Arbeit von Mieterbeiräten, die Satzungen, die Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erfolge austauschen. Etwa 50 Mitglieder aus Mieterbeiräten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften füllten den Saal 371 des Abgeordnetenhauses an der Niederkirchnerstraße, darunter auch der Mieterbeirat vom Klausenerplatz.
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- Gesellschaft, Kiez, Politik -
"Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?", soll Bertolt Brecht einmal gesagt haben. Andere erbrechten: Das regelt allein und ganz von selbst der Kapitalismus, ähh, der freie Markt. Freiheit statt Gleichheit!
Und noch andere heucheln herum: Bankenaufsicht und -Kontrolle, jawoll das brauchen wir.
Ähh, was für ein Gequatsche!
Nur am Klausenerplatz hat man mal wieder den voll-coolen Durchblick. Ha, bei uns hier im Kiez natürlich - wo auch sonst!? Ist doch alles ganz einfach.
Voll easy, teilt die Postbank am Klausenerplatz/Spandauer Damm mit.
Und da soll noch mal einer was gegen Banken sagen.
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- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Philosophisches, Politik -
"VIELEN DANK FÜR IHR VERTRAUEN!", so steht es bei den Freien Wählern Bayern e.V.
Nun gilt es, im Jahre 2011 den Berliner (und auch den vom Charlottenburg-Klausenerplatz) SPD-Sumpf zu beenden. Ach ja, vorher noch 2009 bei den Bundestagswahlen. Wir setzen auf Euch (gerne auch noch auf andere) !
- Gesellschaft, Politik -
Letzten Freitag war wieder Tag des Ehrenamts. Und wieder gab es den sog. Ehrenamtspreis zu gewinnen. Über die diesjährigen Preisträger möchte ich nichts schreiben, scheinen diesmal doch die "Richtigen" die Preisträger zu sein.
Aber natürlich gab es auch andere Vorschläge und aus denen bekamen einige auch einen sog. Anerkennungspreis. Und da fällt mir sofort ein Empfänger der 300,00 Euro ins Auge.
Die Kiezblatt-Redaktion.
Ja, genau. Die Redaktion aus den Reihen des Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. Dem Verein, der irgendwie jedes Jahr eine AG aus den eigenen Reihen vorschlägt, obwohl dieser Verein sogar schon einmal einen Preis als kompletter Verein erhalten hat. Dies war im Jahr 2002. Und ich zitiere mal aus der Erklärung der Jury:
2.800,00 Euro erhielten die im Kiezbündnis Klausenerplatz e.V.
engagierten Bürgerinnen und Bürger. Sie werden für zahlreiche
Aktivitäten ausgezeichnet, mit denen sie im Kiez für Anwohnerinnen und
Anwohner sowie Gewerbetreibende aktiv wurden und so nachhaltige
Verbesserungen für das z.T. soziokulturell problematische Gebiet
erreichten.
Ja..genau! Für die sogenannten Aktivitäten, von denen man es nicht müde wird auch diese AGs oder Aktivitäten jedes Jahr einzelnd einzureichen um so anderen Ehrenamtlichen einfach mal das Geld wegzunehmen.
Daher kann man daraus nur einen Schluß ziehen:
Liebe Vereine, liebe Initiativen! Meldet Euch auch zum Ehrenamtspreis an. Und ein Jahr später meldet Ihr einfach einen Menschen aus den eigenen Reihen, weil er sich ja so toll engagiert.
Wir machen das nun auch so.
Zuerst melden wir mal unseren Blog, dann unser WiSiKi, dann unser Radio, dann unsere Kunst-Seite. Dann einfach mal Martin, denn der macht News, Termine und den Kalender. Das ist Stress. Dann Pia, denn sie macht ja nicht nur für uns Grafiken ehrenamtlich. Und dann mich, denn ich helfe auch gerne bei technischen Problemen. Und alles wirklich total ehrenamtlich! Ohne große Aktionsfonds anzukratzen um mal das marode Kiezblatt schnell vor dem Untergang zu bewahren und die Schulden die da so angelaufen sind abzuzahlen.
Vom Kiezbündnis lernen, heißt Gelder abzocken lernen!
Danke Kiezbündnis für diese lehrreiche Lektion! Ja, alleine schon aus diesem Grund habt ihr alle Gelder wirklich und ehrlich verdient.
- Gesellschaft, Kiez, Politik -
Martin hat ja in seinem Artikel schon den schönen Ausblick von der Bürgerbank gezeigt und auch diesen Artikel angekündigt.
Letzten Samstag (13. September 2008) wurde die Bürgerbank, für die von der Bürgerinitiative "Rettet den Schloßpark!" seit der 300-Jahr-Feier im Jahr 2005 Spenden gesammelt wurden, nun auch eingeweiht.
Dass es so lange gedauert hat, lag nicht an der Bürgerinitiative, sondern am Preis dieser Bank, denn er Betrug ca. 950,00 €. Was laut Dr. Michael Rohde (Gartendirektor der SPSG) schon sehr preiswert ist.
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- Kiez, Kiezreportagen, Menschen im Kiez, Politik, Schlosspark -
Der Spruch des Tages heute passend zum vorherigen Artikel:
Politiker sind die Erfüllungsgehilfen der Verhältnisse
(aus einer kompetent besetzten Diskussionsrunde bei BR-Alpha)
- Philosophisches, Politik -
Am gestrigen Montag wurde an der Rankestraße 2, Ecke Kurfürstendamm der Probebetrieb für einen Charity-Parkscheinautomaten gestartet.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf folgte damit, wie es in einer Pressemeldung mitteilte, einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung, in Anlehnung an Wohlfahrtsbriefmarken einen Parkscheinautomaten mit Spendenmöglichkeit aufzustellen. Die Firma stadtraum GmbH soll sich danach bereit erklärt haben, für diesen Zweck einen neuartigen Parkscheinautomaten für sechs Monate auf eigene Kosten aufzustellen und zu betreiben. Der Automat verfügt über ein großes, farbiges Touchscreen-Display, auf dem die Besonderheit des Charity-Automaten und das spendenbegünstigte Projekt dargestellt werden. Die Parkenden können wählen, ob sie nur einen Parkschein ziehen oder noch zusätzlich spenden wollen. Dabei werden zehn Cent je Parkschein unabhängig von der Parkzeit aufgeschlagen. Außerdem kann auch ohne Parkschein eine selbst gewählte Summe gespendet werden.
Also dann .....
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- Gesellschaft, Kiez, Kinder und Jugendliche, Politik -
Afghanistan ist zwar weit enfernt von unserem Kiez am Klausenerplatz, so etwa um die 4500 Kilometer. Wie wir aber von unserer Bundesregierung erfahren haben, wird dort am Hindukusch auch unsere Freiheit verteidigt. Auch wohnen einige afghanische Nachbarn, zum Teil schon viele Jahre, im Kiez mit uns zusammen.
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- Gesellschaft, Politik -
Am Samstag, 16. August 2008 soll von der Gruppe "Anonymous" wieder eine größere Aktion geplant sein. In
vielen Städten der Welt wollen sie, wie auch die viele andere Menschen an
diesem Tag auf die Straße gehen. Ähnliche Aktionen hat es schon mehrere gegeben. In Berlin soll die Demonstration um 12:30
Uhr vor dem Bahnhof Zoo beginnen und bis zu der Scientology-Zentrale in der Otto-Suhr-Allee führen.
Quelle: ddp Deutscher Depeschendienst GmbH: Maskiert gegen Scientology (Agenturmeldung v. 15.08.2008)
Im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf laden am Donnerstag, 4. September 2008 von 19:00 bis 21:00 Uhr der Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte und der Ch. Links Verlag zu einer Buchpremiere ein (Festsaal im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin).
Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck stellen im Gespräch mit Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte und Verleger Christoph Links ihr neues Buch vor: "Scientology – Wie der Sekten-Konzern die Welt erobern will", eine Veranstaltung des Ch. Links Verlags gemeinsam mit der Volkshochschule City West.
Dazu werden alle interessierten Bürger und vor allem die im Erziehungs- und Bildungswesen Tätigen herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 440232-10 / E-Mail: mail@linksverlag.de
Quelle: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Pressemitteilung vom 15.08.2008
- Gesellschaft, Politik -
Den Roman von George Orwell über einen totalitären Überwachungs- und Präventionsstaat im Jahre 1984 kennt man - auch 1936 hatte das IOC bereits versagt als die Nazis ihre Zusagen brachen und auch sämtliche aus- und eingehende Post der Sportler im Postamt Berlin-Charlottenburg von ihnen geöffnet und gelesen wurde ( RP Online, 06.08.2008) - 2008 haben wir ähnliche Probleme mehr als genug in der Welt - 2008 finden nun halt die Olympischen Sommerpiele in China statt.
The Global Internet Freedom Consortium (GIFC) announced today that their anti-censorship software tools are ready to help journalists and tourists during the Olympics, to circumvent China's Internet blockade. The software, which is available free of charge, can be downloaded onto a hard drive or USB drive to safely and effectively overcome the Internet censorship in China.
Quelle und Download: Global Internet Freedom Consortium (GIFC)
Dazu noch ein Video:
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- Geschichte, Gesellschaft, Politik -
Der Spruch des Tages diesmal "bildlich" - gefunden im Kiez am Spandauer Damm - bestimmt nicht von Obama, schon gar nicht von der SPD, leider überhaupt nicht von Politikern ( jedenfalls nicht auf diesem Auto ;)
- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Philosophisches, Politik, Satire -
Heute war also der Herr Barack Obama in Berlin und durfte eine Rede an der Siegessäule schwingen.
Diese Rede war ja nicht die eines Präsidentschaftskandidaten, sondern die eines einfachen Bürgers der USA und eines Bürgers der Welt. Jaja...
Was mich aber noch mehr aufregt ist ja folgendes:
Unsere Politiker empfangen also einen einfachen Senator der USA, aber das Staatsoberhaupt von Tibet nicht? Was soll das denn nun?
Wäre ich der Dalai Lama, ich glaube, ich wäre beleidigt. Aber so sind sie, die Politiker. Was machen die bloss, wenn nicht der Herr Obama der nächste Präsident wird?
- Gesellschaft, Politik -