Vom 16. bis zum 25. Januar 2009 findet die diesjährige Internationale Grüne Woche Berlin statt. Dazu gab die Bundesregierung in einer Pressemitteilung bekannt:
Das Topthema auf der 83. Internationalen Grünen Woche ist die Sicherung der Welternährung.
"Die Zahl der Hungernden ist im vergangenen Jahr gewachsen. Der Schlüssel zur Bekämpfung des Hungers liegt in der Agrarproduktion. Deshalb ist Ernährungssicherung unser zentrales Thema auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche", betonte Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vor der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche.
Daher hat die Ministerin mehr als 30 Agrarminister aus aller Welt ins Schloß Charlottenburg zum 1. Berliner Agrarministergipfel eingeladen (am 17.01.2009). Vertreter aus Brasilien, China und Russland werden neben vielen anderen erwartet. Die Runde will Lösungsansätze diskutieren, wie die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung bei begrenzten natürlichen Ressourcen sichergestellt werden kann.
Denn: Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Menschen auf der Erde von heute 6,5 Milliarden auf 9,2 Milliarden steigen. Deshalb ist die Entwicklung der ländlichen Räume wichtig. Schlussfolgerungen dieses Agrarministergipfels sollen als Beitrag in den internationalen Prozess unter dem Dach der Vereinten Nationen eingehen.
Es ist gerade wieder die Zeit der Neujahrsempfänge der politischen Parteien. Höchst erstaunt bemerkte ich gestern einen Briefumschlag mit dem Vermerk: für M. - persönlich! Etwas rotes blinkelte da durch. Eine Einladung der Fraktion Die Linke hatte das Kiez-Web-Team doch schon erhalten? Die Grünen? - keine Ahnung. Von der CDU noch eine zu erhalten? - schon möglich, sie können hier im Bezirk oft erstaunlich locker über den Dingen stehen.
Doch das rötlich durch den Briefumschlag schimmernde formte sich beim Öffnen klar und deutlich zu einem "SPD". Nein, das kann nicht sein, dachte ich. Die wollen mich nicht bei sich sehen, nicht wirklich - unmöglich! Auch können sie niemals in so kurzer Zeit so locker und humorvoll geworden sein, mich einzuladen. Also was soll das? Soll ich etwa in eine Falle gelockt werden, ein geplanter Hinterhalt?
Näheres wurde klar, als ich die Rückseite des Umschlags betrachtete. Dort stand dann schon vermerkt:
PS
Falls Dir Was Dran Liegt
Da hat doch tatsächlich jemand diese Einladung ergattert und sie mir gönnerhaft untergeschoben. Hi hi, ich weiß schon. Ich wünsche Dir auch noch ein frohes neues Jahr.
Nun will und kann ich es unmöglich der SPD antun, auf ihrem eigenen Fest Frohsinn zu verbreiten ;)
Es ist aber doch auch zu schade, eine solche Einladung ungenutzt verfallen zu lassen - deshalb :
Original Einladung (mit Original Rückantwort-Karte) zum Neujahrsempfang 2009 der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf zu verschenken
(gültig für 2 Personen)
Montag, den 19. Januar 2009 um 19:00 Uhr im Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz
wird bevorzugt an HartzIV-Empfänger oder andere Personen mit geringem Einkommen abgegeben
(entsprechend den Bedingungen des Sozialmarkts)
Gönnen Sie sich einen schönen Abend!
Einmal die SPD hautnah erleben!
Lockere Gespräche mit den HartzIV-Begründern!
Spannende politische, gesellschaftliche, philosophische Unterhaltungen auf höchstem Niveau!
Einmal richtig satt futtern (hoffentlich!) auf Kosten der SPD!
Bitte meldet Euch bei Interesse per Kontaktformular oder per E-Mail an das Kiez-Web-Team.
Das Angebot ist wirklich ernst gemeint! Diese Original Einladung ist wirklich vorhanden - siehe Foto (Name kann noch eingetragen werden)! Bitte möglichst bald melden!
Da hat man wohl gelesen, daß die letzten Wahlen in den USA im Internet gewonnen wurden. Das kann schon sein, nur muß man es auch können. Wir versuchen ja hier im Kiezer Weblog auch zu lernen und uns für die nächsten bei uns anstehenden Wahlen fit zu machen ;)
Wer zunächst noch denken mag, SPD und klug, das schließt sich doch vollkommen aus? Nein, diese Bewertung kommt doch tatsächlich aus der Feder eines CDU-Politikers: unseres Charlottenburg-Wilmersdorfer
Baustadtrats Klaus-Dieter Gröhler. "Ich fordere den Senat auf, die Planungszuständigkeit für den
Hammerskjöldplatz unverzüglich an den Bezirk zurückzugeben und das
Grundstück nach Rückabwicklung des Kaufvertrages in das bezirkliche
Fachvermögen zu übertragen", so schreibt er weiter in einer neuen Pressemitteilung des Bezirksamtes.
Recht so, Herr Gröhler! Her mit unseren Sachen und Finger weg von Charlottenburg!
Wollen wir nicht noch gleich einen Schritt weiter gehen? Uns endlich von diesem SPD-Senat komplett befreien? Wir könnten ja mit unserem Kiez am Klausenerplatz beginnen, über Unabhängigkeit hatten wir schon mal hier im Kiezer Weblog ein wenig geträumt. Dann könnten wir hier z.B. sofort dieses unerträgliche Mietenproblem lösen. Die wenigen noch verbliebenen SPD-Mitglieder am Klausenerplatz können ja anschließend näher zu ihrem heiß und innig geliebten Senat umziehen und andere Bezirke drangsalieren, wir wären sie damit jedenfalls los. Ja, und die Klugen unter ihnen dürfen natürlich gern bleiben ;)
Was mag wohl Herrn Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte (SPD) davon besser gefallen haben?
Träume gar von "High Noon" oder Entscheidung am O.K. Corral Schankgarten?
Es soll ihn schon vorher geschmerzt haben - genauer: bei der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf im Jahr 2008 am 11. Dezember. Da scheint man ihn ein wenig "in die Mangel" genommen zu haben, wie die Berliner Morgenpost vom 22.12.2008 berichtete. Sehr schön - aber ob es wirklich was genützt hat? (Wir hatten bereits hier berichtet, noch ohne Kenntnis der BVV-Vorgänge)
Also, wann wird hier zum endgültigen Showdown aufgelaufen? Als Sheriff würde er schon schon besser gefallen, falls man (noch) einen Wunsch frei haben sollte ;)
Kiezpolizeipräsident klingt langweilig. Und die SPD steht doch eigentlich immer auf mächtig eindrucksvolle Auftritte?
Hoffentlich hat man der SPD zu Weihnachten ein Buch über Kurt Tucholsky geschenkt !
Hoffentlich habt Ihr alle eine schöne Zeit gehabt. Ein paar nette Tage im Kreis der Lieben, der Familie und Freunden zu verbringen ist das was wirklich zählt. Was kümmern uns da schon die üblichen leeren und auch noch falschen Phrasen zum Fest. Besser gar nicht hinhören, überflüssig wie nur irgendwas. Und daß wir es mal wieder richten müssen, war uns vorher auch schon klar. Wer denn sonst auch?
Eine SPD jedenfalls ganz sicher nicht. Das wird auch mal wieder am folgenden Geschehen völlig klar.
Da hat doch unser SPD-Haufen, dabei natürlich auch gerade unsere spezielle Kieztruppe (nicht nur) die Umwelt zu Weihnachten mit einem weiteren Pamphlet belastet - das alles auch noch grauenhaft flächendeckend "In Sichtweise vom Stutti bis zum Schloss". Nicht nur, daß sie darin mal wieder eine Kiezer Bürgerinitiative (Anwohnerinitiative zum Bau der Spandauer-Damm-Brücke) unterwandern wollen, wie sie es auch schon bereits bei deren Entstehung versucht haben (und auch damals bei der Schloßpark-Ini) und sie für ihre eigenen Zwecke "mißbrauchen". Den Gipfel schiessen sie jedoch mit der Wiedergabe eines Gedichts ab, wo sie als Verfasser angegeben haben: "Kurt Tucholsky (1930)".
Abgedruckt in einer SPD-Postille ist es nur (mal wieder) verlogen bis zum geht nicht mehr (Wer sitzt denn mit in der Bundesregierung - und läßt sich auch von ihnen schmierenunterstützen? Kann ihnen das mal jemand verklickern). Wie arg bedenklich es um sie wirklich steht, wird aber damit klar: Das Gedicht ist überhaupt nicht von Kurt Tucholsky! Das hat wohl jemand von ihnen im allgemeinen Spam-Müll eine Mail erhalten und fand das ganz gut. Futtern sie eigentlich auch alle immer brav Viagra - für das "Stehvermögen" bei den nächsten Wahlen? Etwas leichtgläubig und politisch unbedarft unsere armen Genossen? Nun, man erlebt es ja fast täglich.
Nee wirklich, peinlich seid Ihr - nur noch peinlich! Kesse Töne spucken und damit die eigene Unglaubwürdigkeit bloßstellen.
Der echte Tucholsky soll kämpferischere Töne angeschlagen haben, so im Krisenjahr 1929: "Proleten! Fallt nicht auf den Schwindel rein!" (Quelle: Gießener Anzeiger vom 01.11.2008)
Das klingt treffend: Auf Euch Schwindler von der SPD fallen wir schon lange nicht mehr rein.
"... das G3 hat in seiner Geschichte sicher schon mehr Menschen im Ausland das Leben gekostet als Hiroshima und Nagasaki zusammen."
(Quelle: Telepolis-Forum)
oder
Handfeuerwaffen sind die eigentlichen Massenvernichtungswaffen in der Welt
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) / Joint Conference Church and Development (GKKE) gab noch rechtzeitig zum Fest des Friedens und der Liebe (rechtzeitig sicher auch noch zur Weihnachtsansprachenvorbereitung von verantwortlichen Politikern und Repräsentanten aus unserem Lande mit seiner christlichen Kultur) den Anstieg bei deutschen Rüstungsexporten bekannt:
gestern erhielten wir eine kurze Mail vom Kiezbeirat:
hallo,
nach ausage von rene wendt( beauftragter für bürgerbeteiligung) ist die auswertung der kiezkonferenz nicht beendet.
der nächste termin wäre der 15.01.2009, sagt er.
na denn, fröhliche weihnachten,
anton beck
Wir bedanken uns für diese Info und wünschen auch fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest soll sich die SPD ein neues Programm ausgedacht haben, um ihr verloren gegangenes soziales Profil zu finden. Rehabilitiert wird damit endlich auch Thilo Sarrazin, einer der Vordenker des sozialen Gedankens. Völlig unterschätzt und sogar noch von nichtverstehenden Parteigenossinen angegriffen, hatte er schon frühzeitig damit begonnen. Während andere Parteimitglieder noch verlogen schwafelten, hatte er schon praxisnah gedacht. Kein Lamentieren über zu wenig Geld, wo es dann hinterher sowieso nicht mehr gibt - nein, er hatte berechnet und auch vorgekocht, wie man mit seinem Geld auskommen kann. Das ist Realität, das ist lebensnah und hat den Menschen wirklich geholfen.
Die SPD scheint begriffen zu haben, und so enstand das folgende Programm zu Weihnachten:
Unser Wirtschaftsstadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf Marc Schulte (SPD) will mal wieder den wilden Larry raushängen lassen und aufräumen, wie es scheint (siehe z.B. Berliner Morgenpost vom 07.12.2008). Engstirnig denken und provinziell handeln? Warum siedeln sie denn nicht gleich in irgendein Kaff der tiefsten Provinz über (Schwaben vielleicht? - und bitte gleich die anderen SPD-Fuzzys dorthin wieder mitnehmen!).
Natürlich hat er sein Ordnungsamt auch schon bei uns im Kiez auflaufen und fotografieren lassen. Na, wie war das doch gleich, damals nach den letzten Wahlen? Da hatte die SPD das Ordnungsamt dem damaligen und jetzigen Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler abgenommen mit dem vermeintlichen Hinweis: mal wolle dort keinen "Law & Order Mann". Ha ha, so ist sie eben diese SPD - und sie glauben wohl, wir wären alle zu bescheuert, um das nicht zu merken. Gröhler war jedenfalls nicht schlimmer, was das Ordnungsamt betrifft. Und Herr Gröhler ist als Politiker jedenfalls hundertmal integrer als der ganze SPD-Haufen zusammen. Unvergessen sein Einsatz, nur mal als Beispiel, gegen die Einführung von Eintritt für den Schloßpark Charlottenburg. Er hatte die Linie stets beibehalten und auch immer klar und eindeutig geäußert. Da kam dann die SPD gegen Ende angekrochen, als der Erfolg absehbar war, um sich noch einen kleine Brocken abzuschleimen. Er hat auch immer den ganzen Kiez unterstützt, während die SPD hauptsächlich damit bemüht war, sich die eigenen Taschen gegenseitig zu füllen. Und daß er CDU-Mitglied ist? Falls damit jemand Probleme haben sollte: ist bei uns im Kiez und im Bezirk ziemlich unwesentlich, hier sollte man die Person und ihr Handeln betrachten. Bei der SPD ist eine solche Person lediglich nicht zu finden - zumindest bisher nicht getroffen. Und aufräumen sollte die SPD mal bei sich selbst - wobei natürlich schon die Gefahr besteht, daß dann gar nichts mehr übrig bleibt. Aber muß man das nun verstehen und darauf auch noch Rücksicht nehmen?
Thilo Sarrazin (SPD) soll mal wieder gerechnet haben: "Ein Kind zu retten kostet 118 Euro", wie Welt Online vom 01.12.2008 u.a. berichtete.
Bleibt die Frage: Was kostet es eigentlich, eine unfähige und überflüssig gewordene SPD abzuschaffen?
Antwort: Gar nichts! Ganz im Gegenteil - es erspart uns Bürgern vieles.
Und wer noch mehr darüber wissen möchte wie der ganze Siff funktioniert, dem seien folgende Beiträge mit dem Hinweis empfohlen: ja, es gibt ihn noch, den guten Journalismus (genau wie gute Filme, gute Bücher und einen anständigen Banker - und möglicherweise irgendwo auch noch einen aufrechten Politiker).
Hört sich nicht nur ganz gut an, sondern wird ja tatsächlich auch so praktiziert. Nun wird es sicher doch auch den einen oder anderen in unserem Kiez geben, der unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist. Einige haben schon davon berichtet: so z.B. hat einer unserer Nachbarn erst beim Hütchenspiel auf dem Ku’damm seine Knete verloren. Doch damit nicht genug, dann hat er sich Geld geliehen und ist damit an die Münzspielautomaten einer Spielhalle gegangen, um den ersten Verlust wieder reinzuholen und natürlich noch mehr zu "gewinnen". Das ist allerdings bedauerlicherweise alles so nicht aufgegangen - nun steht er da mit leeren Taschen. Einem älteren Ehepaar wurde mal etwas von Aktien zur Altersversorgung erzählt, Telekom und so, auch das ist, wie man weiß, so nicht ganz aufgegangen - nun sitzen sie da ohne jegliche Versorgung.
Das Leid hat aber jetzt ein Ende! Wie man aus den Medien in der letzten Zeit erfahren hat, sorgt nun unsere Bundesregierung für jeden, der unverschuldet (Leichtsinn und Dummheit zählen dazu, denn dafür kann man schließlich nichts!) in eine finanzielle Notlage geraten ist.
Findige und helle Mitbürger haben bereits errechnet, daß jedem Bundesbürger ein Anteil in Höhe von 6097,-- Euro (500.000.000.000 € : 82.000.000 Bundesbürger) zusteht. Sollten sie freiwillig noch ca. 15.000 Euro drauflegen, könnte man ja dann sogar noch einen neuen Opel kaufen - Versprochen! Wunderbar, dürfte gerade zu Weihnachten sehr familienfreundlich rüberkommen.
Am Mittwoch findet die bereits hier im Kiezer Weblog angekündigte Informations- und Diskussionsveranstaltung der CDU Westend und Schloss (Charlottenburg) mit dem Stadtrat für Wohnungswesen in Charlottenburg-Wilmersdorf, Joachim Krüger, dem Abgeordneten René Stadtkewitz und dem Fachanwalt Christian Emmerich statt.
morgen, d. 19. November um 19:30 Uhr findet in der Pommernschule eine Bürgersprechstunde statt.
Teilnehmer: Klaus-Dieter Gröhler, Stellv. Bezirksbürgermeister und Baustadtrat, Bodo Schmitt, Fraktionsvorsitzender in der BVV, Gesina Gisa, Bezirksverordnete und Sozialbeauftragte der CDU Charlottenburg-Wilmersdorf, Stefan Häntsch, Vorsitzender des BVV-Ausschusses für Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten.