Kiezer Weblog

Ein Projekt vom "Kiez-Web-Team Klausenerplatz".
Autoren
Impressum

Kategorien

Alfred Rietschel
Blog-News
Cartoons
Charlottenburger Kiez-Kanonen
Freiraum
Gastautoren
Geschichte
Gesellschaft
Gewerbe im Kiez
Gewinnspiel
Grabowskis Katze
Kiez
Kiezfundstücke
KiezRadio
Kiezreportagen
Kinder und Jugendliche
Kunst und Kultur
Mein Kiez
Menschen im Kiez
Netzfundstücke
Philosophisches
Politik
Raymond Sinister
Satire
Schlosspark
Spandauer-Damm-Brücke
Technik
Thema des Monats
Wissenschaft
ZeitZeichen

Archive

nächstes Archiv vorheriges Archiv

01.Jul - 31 Jul 2017
01.Jun - 30 Jun 2017
01.Mai - 31 Mai 2017
01.Apr - 30 Apr 2017
01.Mär - 31 Mär 2017
01.Feb - 28 Feb 2017
01.Jan - 31 Jan 2017
01.Dez - 31 Dez 2016
01.Nov - 30 Nov 2016
01.Okt - 31 Okt 2016
01.Sep - 30 Sep 2016
01.Aug - 31 Aug 2016
01.Jul - 31 Jul 2016
01.Jun - 30 Jun 2016
01.Mai - 31 Mai 2016
01.Apr - 30 Apr 2016
01.Mär - 31 Mär 2016
01.Feb - 29 Feb 2016
01.Jan - 31 Jan 2016
01.Dez - 31 Dez 2015
01.Nov - 30 Nov 2015
01.Okt - 31 Okt 2015
01.Sep - 30 Sep 2015
01.Aug - 31 Aug 2015
01.Jul - 31 Jul 2015
01.Jun - 30 Jun 2015
01.Mai - 31 Mai 2015
01.Apr - 30 Apr 2015
01.Mär - 31 Mär 2015
01.Feb - 28 Feb 2015
01.Jan - 31 Jan 2015
01.Dez - 31 Dez 2014
01.Nov - 30 Nov 2014
01.Okt - 31 Okt 2014
01.Sep - 30 Sep 2014
01.Aug - 31 Aug 2014
01.Jul - 31 Jul 2014
01.Jun - 30 Jun 2014
01.Mai - 31 Mai 2014
01.Apr - 30 Apr 2014
01.Mär - 31 Mär 2014
01.Feb - 28 Feb 2014
01.Jan - 31 Jan 2014
01.Dez - 31 Dez 2013
01.Nov - 30 Nov 2013
01.Okt - 31 Okt 2013
01.Sep - 30 Sep 2013
01.Aug - 31 Aug 2013
01.Jul - 31 Jul 2013
01.Jun - 30 Jun 2013
01.Mai - 31 Mai 2013
01.Apr - 30 Apr 2013
01.Mär - 31 Mär 2013
01.Feb - 28 Feb 2013
01.Jan - 31 Jan 2013
01.Dez - 31 Dez 2012
01.Nov - 30 Nov 2012
01.Okt - 31 Okt 2012
01.Sep - 30 Sep 2012
01.Aug - 31 Aug 2012
01.Jul - 31 Jul 2012
01.Jun - 30 Jun 2012
01.Mai - 31 Mai 2012
01.Apr - 30 Apr 2012
01.Mär - 31 Mär 2012
01.Feb - 29 Feb 2012
01.Jan - 31 Jan 2012
01.Dez - 31 Dez 2011
01.Nov - 30 Nov 2011
01.Okt - 31 Okt 2011
01.Sep - 30 Sep 2011
01.Aug - 31 Aug 2011
01.Jul - 31 Jul 2011
01.Jun - 30 Jun 2011
01.Mai - 31 Mai 2011
01.Apr - 30 Apr 2011
01.Mär - 31 Mär 2011
01.Feb - 28 Feb 2011
01.Jan - 31 Jan 2011
01.Dez - 31 Dez 2010
01.Nov - 30 Nov 2010
01.Okt - 31 Okt 2010
01.Sep - 30 Sep 2010
01.Aug - 31 Aug 2010
01.Jul - 31 Jul 2010
01.Jun - 30 Jun 2010
01.Mai - 31 Mai 2010
01.Apr - 30 Apr 2010
01.Mär - 31 Mär 2010
01.Feb - 28 Feb 2010
01.Jan - 31 Jan 2010
01.Dez - 31 Dez 2009
01.Nov - 30 Nov 2009
01.Okt - 31 Okt 2009
01.Sep - 30 Sep 2009
01.Aug - 31 Aug 2009
01.Jul - 31 Jul 2009
01.Jun - 30 Jun 2009
01.Mai - 31 Mai 2009
01.Apr - 30 Apr 2009
01.Mär - 31 Mär 2009
01.Feb - 28 Feb 2009
01.Jan - 31 Jan 2009
01.Dez - 31 Dez 2008
01.Nov - 30 Nov 2008
01.Okt - 31 Okt 2008
01.Sep - 30 Sep 2008
01.Aug - 31 Aug 2008
01.Jul - 31 Jul 2008
01.Jun - 30 Jun 2008
01.Mai - 31 Mai 2008
01.Apr - 30 Apr 2008
01.Mär - 31 Mär 2008
01.Feb - 29 Feb 2008
01.Jan - 31 Jan 2008
01.Dez - 31 Dez 2007
01.Nov - 30 Nov 2007
01.Okt - 31 Okt 2007
01.Sep - 30 Sep 2007
01.Aug - 31 Aug 2007
01.Jul - 31 Jul 2007
01.Jun - 30 Jun 2007
01.Mai - 31 Mai 2007
01.Apr - 30 Apr 2007
01.Mär - 31 Mär 2007
01.Feb - 28 Feb 2007
01.Jan - 31 Jan 2007
01.Dez - 31 Dez 2006
01.Nov - 30 Nov 2006
01.Okt - 31 Okt 2006
01.Sep - 30 Sep 2006
01.Aug - 31 Aug 2006

Blogsuche (via Google)

Kiez_Netzwerk
Kiez_Klausenerplatz
Kiez_News
Kiez_Termine
Kiez_Wiki
Kiez_Radio
Kiez_Forum
Kiez_Galerie
Kiez_Kunst
Kiez_Mieterbeirat Klausenerplatz
Kiez_Klausenerplatz bei Facebook
Kiez_Klausenerplatz bei Twitter
Kiez_Klausenerplatz bei YouTube
Initiative Horstweg/Wundtstraße

BerlinOnline_Charlottenburg
Bezirk_Termine
Mierendorff-Kiez
Bürger für den Lietzensee
Auch ein_Charlottenburger Kiez
Charlottenburger Bürgerinitiativen
Blog_Rote Insel aus Schöneberg
Blog_potseblog aus Schöneberg
Blog_Graefekiez
Blog_Wrangelstraße
Blog_Moabit Online
Blog_Auguststrasse aus Mitte
Blog_Modersohn-Magazin
Blog_Berlin Street
Blog_Notes of Berlin
Blog@inBerlin_Metropole Berlin

KiezBlogs

urbanophil.net
ABRISSBERLIN
Mietenpolitisches Dossier
Steigende Mieten stoppen!
Gentrification Blog

Icke_Berliner Rockpoet
Blog_'AQua!'
Blog_Icke, Neuberlinerin
Blog_gesichtspunkte.de
Blog_Ullis Mord & Totschlag

Sonstiges

Powered by Pivot - 1.40.8: 'Dreadwind' 
XML-Feed (RSS 1.0) 
XML: Atom Feed 

29. Dezember 2016 - 00:24Ausblick ins neue Jahr 2017 (I)

Wohnen im Kiez


 
Am 4. Januar 2017 (18:30 Uhr) lädt die MieterWerkStadt Charlottenburg, wie an jedem 1. Mittwoch des Monats, zum nächsten Treffen in den Mieterclub (Neue Christstr. 8) ein. Die Unterschriftensammlung für einen Einwohnerantrag zum Milieuschutz ist angelaufen. Wünschen die Anwohner eine Milieuschutzverordnung (Erhaltungsverordnung) für ihre Kieze? Wie werden ggf. BVV und Bezirksamt auf den Einwohnerantrag reagieren? Werden sie den Mieterschutz endlich ernst nehmen und den Bürgerwillen respektieren und zeitnah umsetzen?

 
Einiges klingt hoffnungsvoll. Auszüge aus der Zählgemeinschaftsvereinbarung (1):
Die Zählgemeinschaft von SPD und Bündnis90/Die Grünen richtet ihre Bezirkspolitik am Leitbild sozialer Gerechtigkeit, Toleranz und nachhaltiger Zukunftsgestaltung aus.
Die Kultur der Bürgerbeteiligung wollen wir weiterentwickeln und stärken.
Milieuschutz-Satzungen werden überall dort, wo es rechtlich möglich ist, erlassen.

 

Mieterprotest in der Seelingstraße gegen teure Modernisierungmaßnahmen (Juni 2012)

 
 
Am 25. Januar 2017 präsentiert der Vorstand der Gewobag dem Mieterrat und den Mieterbeiräten seinen Ausblick auf 2017. Wird eine echte Mieterbeteiligung endlich gleichberechtigt berücksichtigt? Wird das "Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin" (Berliner Wohnraumversorgungsgesetz - WoVG Bln) mit den neuen Gremien, den Mieterräten und der AöR „Wohnraumversorgung Berlin", gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und den landeseigenen Wohnungsunternehmen zur Basis einer sozialen Wohnungs- und Mietenpolitik mit Mietermitbestimmung konsequent umgesetzt?

 
Einiges klingt hoffnungsvoll. Auszüge aus der Koalitionsvereinbarung (2):
Wohnen ist für uns ein Grundrecht. Wir erkennen die innerstädtischen Verdrängungsprozesse als Herausforderung und wissen um die Sorgen der Menschen, sich im prosperierenden Berlin ihre Wohnungen nicht mehr leisten zu können. Ein Schwerpunkt der rot-rot-grünen Koalition ist deshalb die Sicherung und die  zusätzliche Schaffung von bezahlbaren Wohnungen.
Die jährliche Mieterhöhung im sozialen Wohnungsbau wird bis zu einer Neuregelung ausgesetzt. Als Sofortmaßnahmen werden die Mieterhöhungsmöglichkeiten im freifinanzierten Wohnungsbau für Bestandsmietverträge für vier Jahre auf maximal zwei Prozent jährlich beschränkt. Die  Härtefallregelungen  des  Wohnraumversorgungsgesetzes werden evaluiert. Die Koalition unterstützt die Mitbestimmung seitens der Mieterschaft.
Die Praxis der Mietermitbestimmung und die 2016 durchgeführten Mieterratswahlen werden mit Blick auf die bei den stattgefundenen Wahlen aufgetretenen  Problemen kritisch evaluiert, die Wahlordnung wird überarbeitet und ggf. die Wahlen wiederholt.

Mieter sollen besser vor den Folgen von lmmobilienspekulation, Luxussanierung und Umwandlung  von  Miet- in Eigentumswohnungen geschützt werden. Die Koalition unterstützt stadtweit die Ausweisung von Sozialen Erhaltungsgebieten (Milieuschutzgebiete).
Die Koalition setzt sich dafür ein, Gewerbemieten zu begrenzen, einen effektiven Kündigungsschutz einzuführen und den Schutz von Kleingewerbe und sozialen Einrichtungen in soziale Erhaltungsverordnungen einzubeziehen. Dabei wird sie sich an der Berliner Bundesratsinitiative zum Gewerbemietrecht von 1994 orientieren.

 
Im Laufe des Jahres 2017 werden wir mehr wissen.

[weiterlesen]

- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - vier Kommentare / Kein Trackback

05. Dezember 2016 - 00:02Wohnen im Kiez

 
Die MieterWerkStadt Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.

 
Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez (Neue Christstr. 8)


Mittwoch, 7. Dezember 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg 
 

Am 13. September 2016 wurde auf einer Veranstaltung in der KulturWerkStadt über Milieuschutz in Charlottenburg diskutiert (Bericht hier).
Das Verfahren für einen Einwohnerantrag ist in § 44 des Bezirksverwaltungsgesetzes geregelt. Benötigt werden mindestens 1000 Unterstützerunterschriften von den wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, um den Antrag auf die Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu bringen.

Die Unterschriftensammlung beginnt. Diese Aktion wird im Mittelpunkt der Tagesordnung stehen.

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung und zahlreiches Erscheinen. 
 
 



 

 

MieterWerkStadt Charlottenburg startet Unterschriftensammlung
für einen Einwohnerantrag zum Milieuschutz

 
Die bezirkliche Zählgemeinschaft aus SPD und Grünen hat vereinbart, nun erstmals auch in Charlottenburg-Wilmersdorf einer Mieterverdrängung mittels Milieuschutzvereinbarungen entgegenzuwirken. In erster Linie denken sie dabei an die Mierendorff-Insel und das Richard-Wagner-Quartier einschließlich des Gierkeplatzes.

Mit einem Einwohnerantrag möchte die MieterWerkStadt Charlottenburg den Bezirk nun ermutigen, Milieuschutz auch für das unmittelbar anschließende Stadtgebiet um den Klausenerplatz zwischen Kaiser-Friedrich-Straße, Kaiserdamm und S-Bahn-Ring einschließlich des Gebiets zwischen Schlosspark und S-Bahn Ring (Pulsstr./Mollwitzstr./Heubnerweg) sowie um den Amtsgerichtsplatz zu erlassen. In diesem Gebiet herrscht nach hiesiger Erfahrung ebenfalls eine eklatante Verdrängungsgefahr.

Ab sofort wird die MieterWerkStadt Charlottenburg überwiegend auf Wochenmärkten und im Gebiet rund um Klausenerplatz und Amtsgerichtsplatz Unterschriften für diesen Antrag sammeln. Unterschriftslisten und Flyer liegen dann auch in Läden, Kneipen und anderen öffentlichen Räumen aus. Unterschriftsberechtigt sind alle Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgerinnen und Bürger die das kommunale Wahlrecht haben.

Dem Bezirksamt wird mit diesem Einwohnerantrag aufgegeben, eine Milieuschutzverordnung (Erhaltungssatzung) vorzubereiten. Diese soziale Erhaltungssatzung hat gemäß § 172 Baugesetzbuch zum Ziel, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung in einem Gebiet zu erhalten und einer Verdrängung entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen.

Diese Satzung bewirkt, dass ohne Genehmigung des Bezirksamtes Hauseigentümer keine Luxussanierungen oder Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen durchführen können. Wir wollen den Bezirk in seiner Politik unterstützen, die Verdrängung von Mieterinnen und Mietern zu verhindern.

Bitte unterstützen Sie den Einwohnerantrag mit Ihrer Unterschrift.

MieterWerkStadt Charlottenburg

 
*
Unterschriftenliste als PDF zum Download  

 

[weiterlesen]

MieterWerkStadt Charlottenburg - Gastautoren, Kiez, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

20. November 2016 - 23:32Kiezgeschichte im Film: „Menschen und Steine“

Filmabend in der Charlottenburger Kulturwerkstadt

 
 
Der Architekt und Stadtplaner Hardt-Waltherr Hämer war am 27. September 2012 im Alter von 90 Jahren verstorben. Wir hatten mit einem kleinen Überblick an sein Wirken erinnert. Die Filmbühne in der Kulturwerkstadt zeigt am Donnerstag den Film von Gerd Conradt: "Menschen und Steine".

 
Fünf Geschichten zur behutsamen Stadterneuerung des Stadtplaners Hardt-Waltherr Hämer, der von 1972 bis 1980 die bauliche Umgestaltung im Sanierungsgebiet Klausenerplatz begleitete. Hämer gilt als Erfinder der "Behutsamen Stadterneuerung". Durch sein visionäres Engagement wurden Straßenzüge und Stadtquartiere nicht abgerissen, sondern blieben modernisiert erhalten. Die maßgeblich von ihm entwickelten 12 Grundsätze der Stadterneuerung markierten die Wende der Berliner Sanierungspolitik von der vorangegangenen Flächensanierung zur demokratisch organisierten behutsamen Stadterneuerung unter Berücksichtigung gewachsener baulicher und sozialer Strukturen. Es war eine entscheidende Zeit für die Menschen in unserem Kiez am Klausenerplatz.

Ein Film der viele Erinnerungen bei denen wachrufen wird, die diese Zeit miterlebt haben. Aber er ist auch ein spannendes Stück Zeitgeschichte für die inzwischen neu Zugezogenen und alle, denen der Kiez ans Herz gewachsen ist. Dazu bietet der Film noch ausreichend Stoff, um das heutige Geschehen auf dem Wohnungsmarkt zu reflektieren (Aktuelle Filme tragen z.B. Titel wie „Betongold“, „Die Stadt als Beute“ und „Mietrebellen“ - ein älterer Film zur Sanierungsgeschichte ist „Der Umsetzer“ aus dem Jahr 1976).

 

MENSCHEN und STEINE
Buch und Regie: Gerd Conradt
Kamera: Fabian Welter
Schnitt: Uli Peschke.
Der Filmemacher ist anwesend!
 

Donnerstag, 24. November 2016
Einlass: 19:30 / Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt frei - Spende erbeten.

Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
Danckelmannstraße 9 A
14059 Berlin-Charlottenburg

 

- Kiez, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

27. September 2016 - 00:32Senioren Aktiv

Wahlen zur Seniorenvertretung - Kandidaten gesucht

 
Wer in Berlin das 60. Lebensjahr vollendet hat, gehört zu den Senioren und kann seine Interessenvertretung wählen sowie selbst gewählt werden. 2017 ist es nach dem geänderten Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz wieder soweit. Die Berliner Bezirksämter rufen derzeit Interessenten auf, als Seniorenvertreter/in zu kandidieren.

Vom 27. September bis 24. Oktober 2016 können Bewerbungen im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abt. Soziales und Gesundheit, Soz 4350, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, eingereicht werden.

Ab dem 27. Januar 2017 stehen die Kandidaten fest und alle Senioren im Bezirk werden schriftlich über die Wahl benachrichtigt. Erstmalig wird es die Möglichkeit der Briefwahl im Bezirk geben. Deshalb können bis zum 11. März Anträge auf Briefwahl gestellt werden. Diese müssen bis zum 24. März beim Bezirksamt eingegangen sein. Vom 27. März bis 31. März 2017 kann dann in 5 Wahllokalen die Stimme abgegeben werden. Stimmberechtigt sind alle Seniorinnen und Senioren, unabhängig von deren Nationalität, die zum Zeitpunkt der Wahlbenachrichtigung das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz im Bezirk haben.

»Bis zu 17 Seniorenvertreter/innen pro Bezirk reden mit: Sie wenden sich gegen die Schließung von Bankfilialen, mahnen mehr Hausbesuche von Ärzten an, fordern mehr öffentliche Toiletten und Stadtmöbel. Sie setzen sich u. a. ein, dass es kostengünstige Angebote für mehr Bewegung und Sport wohnortnah gibt sowie das Wohnen im Kiez bezahlbar bleibt. Das erfordert Teamfähigkeit und Kompromissbereitschaft, Verhandlungsgeschick, Konfliktbereitschaft – kurz viel Lebenserfahrung mit Humor. Wer die wunderbare Vielfalt des Alterns sichtbar machen will – der Öffentlichkeit, der Politik und sich selbst, wer Probleme, Missstände nicht nur bemängeln, sondern seine Erfahrungen einbringen und zu Verbesserungen beitragen will, sollte sich für die Seniorenwahlen 2017 jetzt bewerben.«

 
Weitere Informationen:
Gemeinsame Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates Berlin (LSBB) und der Landesseniorenvertretung Berlin (LSV)
Parochialstraße 3 (Raum 231 des Neuen Stadthauses), 10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Mo-Di, Do-Fr 9:00 bis 13:00 Uhr / Tel. 030-32664126

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

26. September 2016 - 00:02Neuer Bouleplatz im Entstehen

  
Der Verein boule devant berlin möchte an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße noch in diesem Jahr 12 Boulebahnen (Sportart Pétanque) errichten (Wir hatten berichtet). Die Bauarbeiten zum neuen Bouleplatz an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße haben inzwischen begonnen. Der Verein informiert auf seiner Webseite und mit Flyern über Pläne und Fortschritte.

 
Zukünftiger Bouleplatz an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

Info-Flyer des Vereins "boule devant berlin"

 

- Kiez, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

04. September 2016 - 22:15Vom Krankenbett auf die Straße - vom Pflegefall zum Helfer

 
Der KDFB im Haus Helene Weber am Lietzensee in Charlottenburg lädt am kommenden Donnerstag zu einem Mut machenden Film-Vortrag „Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Fahrrad“ ein.

 
Der Berliner Sven Marx hatte einen Gehirntumor, der nur teilweise entfernt werden konnte. Er war nach der Operation ein Pflegefall. Sven kämpfte sich zum ersten Mal zurück in ein neues Leben - dann traf ihn die Diagnose Hautkrebs. „Heute gebe ich wieder Vorträge und berichte in diesen über meinen schweren Kampf zurück in ein ,normales‘ Leben“, sagt der 49-Jährige. Er spricht über seine Radtouren durch 27 Länder, 17 Hauptstädte und 4 Kontinente. Er berichtet von seiner Audienz beim Papst. Er spricht über seine noch immer vorhandenen starken Einschränkungen und sein Bemühen, trotz dieser eine Weltreise vorzubereiten. Sven Marx engagiert sich auch noch für die Diakonische Initiative Direkt e.V. (für Projekte für alte Menschen und Kinder aus sozial schwachen Familien) und ist Botschafter für "Inklusion braucht Aktion".

Sven Marx auf seiner Tour on Route 66 / Foto KDFB

 

Mit meinem Gang an die Öffentlichkeit möchte ich so vielen Menschen wie möglich zeigen, dass man in fast jeder Situation den Weg in eine ,andere‘ Welt beschreiten kann und dabei auch viel Neues, Erlebenswertes erfährt“, so Marx. „Der Weg ist bei jedem bestimmt anders – doch ich möchte allen Mut machen. Mein Weg war das Fahrrad und ihr könnt mich auf dieser Reise in meine neue Zukunft auf einem zweistündigen Vortrag begleiten.“

 
„Vom Pflegefall zum Globetrotter auf dem Fahrrad“ / Foto KDFB


Der Eintritt ist frei. Honorar und Spenden der Besucher werden komplett der Diakonischen Initiative Direkt e.V. gespendet.
 

Donnerstag, 8. September 2016 um 19:00 Uhr
Haus Helene Weber

Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

 

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Juli 2016 - 00:24Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.


Mittwoch, 3. August 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg


Zu Diskussion stehen u.a. die Antworten des Bezirksamts und der in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) vertretenen Fraktionen auf die Einwohnerfragen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" (BVV-Drucksache 1584/4, Anfrage 14).

Ein weiteres Thema betrifft die Situation in früheren Wohnungen der GSW an der Mollwitzstraße/Pulsstraße. Die GSW war bis 2004 eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. Dann wurden die Mieter im Jahr 2004 von der Politik verraten und vom Berliner Senat verkauft. Inzwischen sind sie bei einem Firmenkonstrukt gelandet, welches sich "GSW Immobilien AG vertreten durch die Deutsche Wohnen Management GmbH" nennt. Zumindest für Teile des dortigen Bestandes wurden die öffentlichen Mittel vorzeitig (außerplanmäßig) zurückgezahlt, womit die Sozialbindung vor dem eigentlichen Ablauf endete (aus der offiziellen Mitteilung an die Mieter: „Ende der Eigenschalt "öffentlich gefördert" zum 01.06.2016”). Dieses Vorgehen der vorzeitigen Ablösung aus dem Bestand des "Sozialen Wohnungsbaus" wurde durch den jetzigen Senat ermöglicht!
Weitere Ereignisse in der letzten Zeit versetzen die Mieter zusätzlich in Sorge um ihre Zukunft (Siehe auch die Entwicklung zum "Joli Coeur" gleich nebenan).

 

Gebäude an der Mollwitzstraße (früher der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW) / Foto privat


 

In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

15. Juli 2016 - 23:23Berliner Opfer der Todesfahrt in Nizza

Trauer im Klausenerplatz-Kiez in Charlottenburg

 
Unter den Opfern von Nizza sind nach Presseberichten auch zwei Schüler/innen und eine Lehrerin der Paula-Fürst-Schule in Charlottenburg. Das meldet der Tagesspiegel mit einem Update vom 15. Juli 2016: „Die Gemeinschaftsschule, deren Schüler derzeit an einem ausgelagerten Standort in der Nehringstraße in Charlottenburg unterrichtet werden, wurde am Freitagmittag geschlossen.“

 

Schulgelände in der Nehringstraße im Klausenerplatz-Kiez in Berlin-Charlottenburg

 
Das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf trauern um die drei Berliner Opfer der gestrigen Todesfahrt in Nizza. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann teilt im Namen des Bezirksamtes und der Vorsteherin der BVV mit:
„Wir sind zutiefst bestürzt über den Tod zweier Schüler*innen und einer Lehrerin des ersten Abitur-Jahrgangs der Paula-Fürst-Schule und trauern mit den Eltern, der gesamten Schule, Angehörigen und Freunden der Opfer. Wir stehen mit Ihnen Seite an Seite und sichern entsprechende Unterstützung zu. Als ein Zeichen der tiefen Trauer wurden die Dienstgebäude des Bezirksamtes auf Halbmast geflaggt.“

 
Vor dem Schulhof in der Nehringstraße haben Anwohner, Nachbarn, Angehörige und Freunde Kerzen aufgestellt und Blumen zum Gedenken niedergelegt.

 

Gedenken an die Berliner Opfer der Todesfahrt von Nizza

 

- Menschen im Kiez - zwei Kommentare / Kein Trackback

30. Juni 2016 - 00:24Mit dem Runden muß man treffen

Sport, Spiel & Spaß auf dem Nassen Dreieck


Was passierte da im Sumpf von Charlottenburg? Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts zu den Vorgängen und Planungen an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße gab es nicht. Dann entdeckten wir ein neues Schild, stöberten im Netz, fragten in der "Kastanie" nach.

 
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Gelände an den Verein boule devant berlin verpachtet. Der Verein möchte dort noch in diesem Jahr 12 Boulebahnen (Sportart Pétanque) mit Beleuchtungsanlage anlegen, so wird vom Berliner Rundfunk 91.4 mitgeteilt. Aber auch der Verein informiert auf seiner Webseite und bei Facebook über das Vorhaben. Bis zur Fertigstellung werden dann alle Interessierten wohl noch erfahren, ob auch Nicht-Vereinsmitglieder den Platz nutzen können.

 
Gelände an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße (im "Nassen Dreieck")

Zukünftiger Bouleplatz an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

 

 
Der Sportplatz gleich daneben wurde nach dem Abriß der Häuser im "Nassen Dreieck" angelegt. Der Platz wird von dem Fachbereich Sportförderung des Bezirksamts betreut und beheimatet den Fußballverein FC Brandenburg 03. Der Verein zeichnet sich, nach Angaben des Bezirksamts, unter anderem durch eine sehr gute Jugend- und Integrationsarbeit aus.

 
Jugend trainiert auf dem Sportplatz Fritschestraße/Zillestraße  (im "Nassen Dreieck")

Begeistertes Fußballspiel zieht auch Zuschauer  an. (Sportplatz Fritschestraße/Zillestraße)

 

 

- Kiez, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. Juni 2016 - 23:58Spiel & Spaß zum Sommeranfang


Fête de la Musique vor dem "Brotgarten" in der Seelingstraße

Fête de la Musique im Hof der Nehring-Grundschule

Seifenblasen-Spaß im Hof der Nehring-Grunschule

Fußball-Spaß beim Public Viewing in der Seelingstraße

 

- Kiezfundstücke, Menschen im Kiez, ZeitZeichen - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Juni 2016 - 20:09Wohnen im Bezirk

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg informiert.

 
 

Sanierung/Modernisierung im Klausenerplatz-Kiez

Aktuelles Beispiel einer Sanierung/Modernisierung im Klausenerplatz-Kiez

 
 
Um den Stand der bezirklichen Aktivitäten zur Nutzung des Instruments des Milieuschutzes zu erfahren, hat die MieterWerkStadt zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 21. April 2016 eine Einwohneranfrage eingebracht (BVV-Drucksache 1584/4, Anfrage 14).

Unsere fünf Fragen sind wie folgt (Stand 31.5.2016) beantwortet worden:

Frage 1:
Was hält das Bezirksamt und was halten die in der BVV vertretenen Fraktionen/Parteien von der Ausweisung von Milieuschutzgebieten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf insbesondere unter Berücksichtigung der Möglichkeit, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in diesen Gebieten zu beeinflussen?

Antwort Bezirksamt:
Bei dem sogenannten Milieuschutz, eigentlich soziale Erhaltungsverordnung, handelt es sich um ein Instrument aus dem Städtebaurecht. Hiermit kann kein Mieterschutz oder eine Begrenzung der Mieten oder von Mietsteigerungen erreicht werden. Die soziale Erhaltungsverordnung ist, auch wenn dies fälschlicherweise gerne so hingestellt wird, weder ein wohnungs- noch ein mietenpolitisches Instrument, sondern ein städtebauliches. Sie kann nur auf bauliche Veränderungen von Wohnungen wie die Zusammenlegung von kleinen Wohnungen, Ein- und Umbauten in Wohnungen, den Abriss von Gebäuden und die Nutzungsänderung Wohnung zu Büro Einfluss nehmen.
Die Begründung von Wohnungseigentum oder Teileigentum an Gebäuden, die in Milieuschutzgebieten liegen, darf seit dem Inkrafttreten der Umwandlungsverordnung am 14. März 2015 nicht ohne Genehmigung erfolgen. Durch diesen Genehmigungsvorbehalt ist die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen insofern beeinflussbar, als dass eine abschreckende Wirkung auf finanzstarke Investoren entsteht. Die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen als Spekulations- und Renditeobjekte kann damit erschwert werden.
Für den Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung müssen städtebauliche Gründe vorliegen und es muss ein funktionaler Zusammenhang zwischen der baulich-städtebaulichen Struktur und der Bevölkerungsstruktur nachgewiesen werden. Somit kann keine soziale Erhaltungsverordnung erlassen werden, nur um die Immobilienspekulation einzudämmen.

[weiterlesen]

Wolfgang Mahnke - Kiez, Menschen im Kiez, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

29. Mai 2016 - 23:34Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.


Mittwoch, 1. Juni 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg


Mitglieder der Mieterwerkstadt-Charlottenburg hatten zur Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) vom 21. April 2016 Einwohnerfragen an Stadtentwicklungstadtrat Marc Schulte (SPD) und alle in der BVV vertretenenen Fraktionen/Parteien/Fraktionlosen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" eingereicht (Drucksache 1584/4). Die Frage wurde als einzige der insgesamt 14 eingegangenen Bürgeranfragen bis heute nicht beantwortet. 

In der Geschäftsordnung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf heißt es unter § 47b:

Schriftliche Einwohnerfragen
Verlangt der Fragesteller bzw. die Fragestellerin im Zuge der Einbringung sogleich ausschließlich eine schriftliche Beantwortung der Einwohnerfrage, erfolgt diese innerhalb von höchstens drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung der BVV. ....

 

In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkiommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

10. Mai 2016 - 00:24Wohnen in Berlin

Wahlen zu den Mieterräten bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen

 
 
Unter dem Druck nach der 1. Stufe des Mietenvolksentscheids (mit fast 50.000 Unterschriften) wurde vom Senat schnell ein eigenes Berliner Wohnraumversorgungsgesetz (WoVG Bln) entworfen. Das Anfang des Jahres 2016 in Kraft getretene Gesetz sieht in §6 die Einrichtung von Mieterräten vor.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf (§§ 20 bis 23) der Initiative Mietenvolksentscheid hatte eine erheblich umfassendere Mietermitbestimmung vorgesehen (1). Das hat die SPD-Senatsverwaltung mit ihrem Wohnraumversorgungsgesetz verhindert. Dennoch sollte man die jetzt stattfindenen Wahlen zu den Mieterräten nutzen. Senat und städtische Wohnungsunternehmen können in der alltäglichen Praxis beweisen, ob sie es mit der Mietermitbestimmung wirklich ernst meinen.

 
Die Mieterinnen und Mieter der GEWOBAG haben inzwischen die Informationen zum Wahlablauf (2) mit persönlicher Post erhalten.
Die GEWOBAG teilt mit:

Mieterratswahl 2016 - Kandidieren Sie!

„Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,
im Januar dieses Jahres ist das neue »Berliner Wohnraumversorgungsgesetz« in Kraft getreten. Es ist eines der ersten konkreten Ergebnisse des erfolgreichen Mietenvolksentscheids. Wir begrüßen dieses Gesetz ausdrücklich, bekennt es sich doch klar und deutlich zur sozialen Ausrichtung und Stärkung der landeseigenen Wohnungsunternehmen und zur Erweiterung des Bestands kommunaler Wohnungen von aktuell 300.000 auf bis zu 400.000 in den kommenden Jahren.

Alle Mieterinnen und Mieter der städtischen Wohnungsgesellschaften werden künftig eine neue Interessenvertretung mit der Bezeichnung „Mieterrat“ erhalten.“

 

Mieterclub in der Neuen Christstr. - Sitz des Mieterbeirats Klausenerplatz

 


(1) Der Mietenvolksentscheid wurde aus mehreren Gründen und nach langen und heftigen Diskussionen in den zahlreichen Kiez- und Mieterinitiativen abgesagt. Die Initiative Berliner Mietenvolksentscheid hat das in einer Stellungnahme zusammengefaßt.

 
(2)
Weitere Informationen zur Mieterratswahl:

* Mieterratswahl 2016
- Was ist eigentlich ein Mieterrat?
- Wie unterscheiden sich Mieterrat und Mieterbeiräte?
* Mieterratswahl 2016
- Infoveranstaltung am Mittwoch, 18. Mai 2016 von 18:00 bis 20:00 Uhr
  bei der GEWOBAG, Alt-Moabit 101 A, 10559 Berlin. Eine Anmeldung ist dafür erforderlich.
- Interessenbekundung zur Kandidatur bis zum 28. Mai 2016
- Das unterzeichnete, vollständig ausgefüllte Kandidatenformular muß bei der Gewobag spätestens am
  17. Juni 2016 vorliegen.

Die GEWOBAG hat ihre Bestände zur Wahl des Mieterrats in Wahlbezirke eingeteilt. Für einen Bestand von mind. 5.000 und max. 8.000 Wohneinheiten soll jeweils ein Mitglied des Mieterrats gewählt werden. Der Klausenerplatz-Kiez gehört zusammen mit dem Charlottenburger Opernviertel und dem Bestand Prenzlauer Berg zum Wahlbezirk 1 mit zwei zu wählenden Mieterräten.


- Gesellschaft, Menschen im Kiez - drei Kommentare / Kein Trackback

29. April 2016 - 00:02Kühles Nass für Alle

Trinkbrunnen in Betrieb


Im Februar hatten wir den neuen Trinkbrunnen auf der Schloßstraße vorgestellt. Die Betriebssaison hat inzwischen begonnen: das Wasser sprudelt.
Die Berliner Wasserbetriebe wurden nach einem Volksentscheid von 2011 rekommunalisiert. Wir wünschen allen Anwohnern und Besuchern eine gute Erfrischung, denn Trinkwasser ist schließlich das wichtigste Lebensmittel der Menschen. 

 

Trinkbrunnen Schloßstraße / Spandauer Damm

 

- Gesellschaft, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

27. April 2016 - 00:24Drei Jahrzehnte Super-Gau von Tschernobyl

Generation Becquerel vom Klausenerplatz


Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl die bisher größte Reaktorkatastrophe der Geschichte. Auch die Menschen in Berlin wurden damals erst nach und nach über die Auswirkungen informiert. Große Unsicherheit herrschte weit und breit. Welchen Meldungen konnte man noch vertrauen? Welche Nahrungsmittel waren noch relativ unbelastet? Kann man die Kinder noch draußen spielen lassen?

Manchmal bleibt dem Bürger mit seiner ganzen Fassungslosigkeit nur noch bitterböse Satire übrig. So tauchte eines Tages im Jahr 1986 dieses Plakat im Klausenerplatz-Kiez in Charlottenburg auf.

 

Satireaktion zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl / Gefunden am Klausenerplatz in Berlin-Charlottenburg 1986


 


* Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - "Die radiologische Situation in Berlin 25 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl

* Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz - "Radioaktivität im Boden (Cäsium-134 und Cäsium-137) (Ausgabe 1992)"


- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Menschen im Kiez, Wissenschaft - Kein Kommentar / Kein Trackback