Am Sonntag, den
23.09.2007 findet die Abstimmung zum Bürgerentscheid über die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung in Charlottenburg-Wilmersdorf statt. (Also nicht vergessen und beteiligen - wie hier im Kiezer Weblog schon angekündigt!)
Gestern sah ich dann die ersten Plakate dazu bei uns im Kiez.
Heute dann - in der Zwischenzeit hatte es geregnet ...... und schau mal da ......
Da hatte man wohl handwerklich ein bisserl gepfutscht - oder war der Kleber nicht ganz wasserfest?
Ja, wer oder was kam denn da auf einmal zum Vorschein ??
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- Kiezfundstücke, Politik, ZeitZeichen -
Dieser Tage kam das aktuelle Kiezblatt (Nr. 26) heraus und das Thema ist diesmal "Gesundheit".
Doch ich fand einen Artikel, der bei mir nun die Frage aufbringt, ob der Autor und die Redaktion (siehe Update+Kommentar) noch ganz "richtig im Kopf" sind.
Ich spreche vom Artikel, der von U. Wegerich geschrieben wurde. Der Artikel trägt die Überschrift "Bäckerei Bernhardt - Mein Lieblingsladen!" und ist auf der Seite 10 zu finden.
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- Gesellschaft, Kiezfundstücke, Kiezreportagen, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez, Politik -
ja wirklich, oder doch nur (wieder) sich selbst (be-)feiern ?
Gestern war Petra Merkel, Bundestagsabgeordnete der SPD aus Charlottenburg-Wilmersdorf, mit einem Infostand am Wochenmarkt Klausenerplatz und wollte das Gespräch mit den Menschen suchen:
Heute, am Samstag den 1. September 2007 findet das SPD Kinder- und Familienfest am Lietzensee statt.
(Schillerwiese am Kaiserdamm / 14:30 bis 18:30 Uhr)
Mit dabei laut Ankündigung u.a.
Dr. Ehrhart Körting (Innensenator)
Walter Momper (Präsident des Abgeordnetenhauses)
Monika Thiemen (Bezirksbürgermeisterin)
Reinhard Naumann (Jugendstadtrat)
allen Wahlkreisabgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus
Mit dabei soll auch Frau Ingeborg Junge-Reyer sein. Als Senatorin für Stadtentwicklung ist sie z.B. zuständig und mitverantwortlich für die Angelegenheiten der sog. §17-Häuser bei uns im Kiez.
Vielleicht eine Gelegenheit für Mieter und Kiezbewohner ihr einmal persönlich einige Fragen stellen zu können, z.B.:
Warum hier seit über zwanzig Jahren und auch weiterhin Monat für Monat, jeweils zur Fälligkeit der Mietzahlung, Mieter in ca. 60 Häusern unseres Kiezes nach normalmenschlicher Auffassung ungerechtfertigte Mieten zahlen müssen? Obwohl es bereits mehr als genug gerichtliche Auseinandersetzungen bis hin zum BGH darum gegeben hat, hat man das Problem immer noch nicht gelöst?
Darf man das dann eigentlich nicht einfach nur Betrug an den Mietern nennen - und das regelmäßig Monat für Monat?
Warum sie und ihre ganze SPD einfach nichts unternimmt, um diese unglaublichen, unerträglichen und ungerechten Zustände bei uns hier endlich zu beenden??
Also dann, auf eine neue Bürgernähe ! (?)
PS
Dank an Gérard Lorenz
für die Mitteilung und Bereitstellung seiner Fotos.
Bestes Beispiel von Zusammenarbeit und Vernetzung,
mit einem herzlichen Gruß in unseren Charlottenburger Nachbar-Kiez:
Pestalozzistrasse und nähere Umgebung...
mit weiteren Fotos vom Infostand mit Petra Merkel (SPD) am Klausenerplatz.
- Kiez, Menschen im Kiez, Politik -
Tja,
einer von denen ist ja schon weg.
Der zweite folgt zum Glück bald..
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- Gesellschaft, Kunst und Kultur, Netzfundstücke, Politik, Satire -
Seenlandschaften sind gewiß sehr schön und haben ihren Reiz.
Auf Straßen und damit vor den Häusern der Anwohner sind sie jedenfalls nicht angenehm. Nun kann das ja immer mal nach einem heftigen Unwetter passieren, gerade wie wir das in Berlin und damit auch bei uns hier in der letzten Zeit öfters erlebt haben. Das kann man kaum verhindern, wenn es aus den Wolken nur so schüttet.
Wir haben hier aber im Kiez etliche Stellen, wo bereits nach jedem ganz normalen Regenschauer das Wasser auf den Straßen steht und vor allen Dingen tagelang so stehenbleibt!
Hier ein Beispiel aus der Neufertstraße. Dort gibt es zwei Stellen, wo das Wasser immer steht. Einmal wie hier gezeigt an der Schloßstraße und dann noch an der Ecke zur Nehringstraße vor dem "Lylla Bio-Markt" (Neufertstr.13).
Und das schon seit Jahren!
Ich kann mich an Gespräche mit der BSR vor ca. 4 Jahren erinnern, da habe ich bereits darauf hingewiesen. Der Bereichsleiter der BSR hatte sich das sogar vor Ort angesehen. Soweit ich mich erinnere, ging es natürlich auch mal wieder um bürokratische Zuständigkeiten. Ist ein Gully mit Laub verstopft, wäre es wohl eine Aufgabe der BSR. Liegt die Verstopfung tiefer, wären wohl die Wasserwerke dafür zuständig.
Nun - das kennen wir ja.
Es stinkt uns aber, im wahrsten Sinne des Wortes! Es dürfte den Anwohnern auch ziemlich piepegal sein, wer dafür zuständig ist!
Darunter befindet sich ein Gully! Offensichtlich kann das Wasser nicht mehr ablaufen! Seit Jahren!
Anwohner bitten, diese Abflußverstopfungen endlich zu beheben!
- Kiez, Politik, Technik -
"Schulstart ohne Zuckerschlecken" für Kinder und ihre Eltern, die mit Hartz IV (Alg II) leben müssen.
Einschulung und Schule kostet Geld und das nicht wenig.
Eine Einschulung mit Erstausstattung kostet so gut zwischen 100 und 200 Euro. Und es sollte ja auch anständig und menschenwürdig werden. Welch ein Anfang für diese Kinder soll das aber so werden? Und das wird auch wieder viele Kinder aus unserem Kiez betreffen.
Und was hört man dazu:
Die Bezirke sind aus Sicht der Schul- stadträte von Neukölln und
Charlottenburg-Wilmersdorf, Wolfgang Schimmang und Reinhard Naumann
(beide SPD), allerdings eine schlechte Adresse. „Wir haben dafür gar
kein Geld“, .......
Quelle: Der Tagesspiegel vom 25.08.2007
Also wie gehabt ..... das übliche Gerede..... sitzen denn ihre Parteien nicht mit in der Regierung?
Das Ganze ist nach meiner Auffassung menschenunwürdig, das grenzt an Menschenverachtung, es ist eine Schande für Deutschland.
Ja, ich meine, es ist eine Form von Vergehen an der Menschlichkeit! Auch aus vielen anderen Gründen, wie z.B. hier.
Dazu auch: ein Video im rbb Abendschaublog
- Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Politik, ZeitZeichen -
Derzeitig werden die
Abstimmungsbenachrichtigungen für die Abstimmung zum Bürgerentscheid über die Erweiterung der
Parkraumbewirtschaftung in Charlottenburg-Wilmersdorf am Sonntag, dem
23.09.2007 versandt.
Weiterhin soll das Schreiben eine amtliche Verlautbarung zum Bürgerentscheid
am 23. September 2007 enthalten. Dazu jeweils in der Verantwortung der Bürgerinitiative
sowie der Bezirksverordnetenversammlung die Argumente, die gegen bzw. für eine
Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im Bezirk sprechen.
(Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Pressemitteilung vom 17.08.2007)
Zuvor mußte aber noch das Verwaltungsgericht eingreifen, damit der Bürgerentscheid zur Ausführung kommen konnte.
Hier äußern sich unsere bezirklichen Volksverteter zu dem eher peinlichen Geschehen.
Wie mag der Bürgerentscheid ausgehen?
Wie auch immer und wenn auch unser Kiez (noch) nicht direkt davon betroffen ist - ich meine jedenfalls, daß er nicht an einer zu geringen Wahlbeteiligung scheitern sollte!
Ein Bürgerentscheid ist erfolgreich, wenn 15% der Wahlberechtigten teilnehmen und er mit der Mehrheit der gültigen Stimmen angenommen wird.
Der Bürgerentscheid wirkt wie ein BVV-Beschluss.
Deshalb sollte man unbedingt diese Möglichkeit einer direkten Bürger-Entscheidung nutzen, egal ob Autofahrer oder nicht, egal ob direkt betroffen oder nicht, schon aus grundsätzlichen Gründen.
Also:
Beteiligt Euch am Bürgerentscheid am Sonntag, dem 23.
September!
Sichert eine hohe Abstimmungsbeteiligung - persönlich
oder per Briefwahl.
- Gesellschaft, Politik, ZeitZeichen -
Die große Koalition aus CDU und SPD soll nach Pressemeldungen die unglaubliche Dreistigkeit besitzen, die staatlichen Zuschüsse für Parteien massiv zu erhöhen. Die günstige Gelegenheit einer Großen Koalition will man angeblich nutzen, um die eigenen (Partei- ) Taschen zu füllen. Und wenn dann schon, dann anscheinend gleich richtig! Auch wenn man dafür das Parteiengesetz (Parteienfinanzierung) ändern müßte, aber das würde man ja locker mit seiner Mehrheit hinkriegen.
Ein Ausgleich für den Mitgliederschwund soll das angeblich werden, soll als Grund genannt werden.
Ob sich diese Parteien vielleicht mal Gedanken darüber machen, warum ihnen wohl die Mitglieder davonlaufen?
Sind sie alle schon so realitätsfremd eingeengt, daß ihnen diese nächstliegende Frage nicht mehr einfällt?
Kein Wunder, würde ich mal sagen, bei diesem Verhalten und was sie sonst so abliefern.
Vielleicht auch, weil jetzt und nicht nur aus diesem Grund viele Bundesbürger die Überschrift noch erweitern würden mit:
"Schamlosigkeit kennt keine Grenzen" .......
- Gesellschaft, Politik -
sind ....
Gerade im ZDF "Nachtstudio"
Heiner Geißler (CDU und Attac Mitglied) u.a. :
Die heutigen "Apokalyptischen Reiter" sind z.B. die Kapitalisten und die Fundamentalisten ......
Die Hirne dieser Leute (Kapitalisten) sind von der Gier zerfressen ........
Der Kapitalismus kennt keine Werte, außer Profitmaximierung ......
Ein heutiger Krankenhausbetrieb nach dieser Einstellung, ist eine Pervertierung des Denkens ........
Solidarität ist keine Gefühlsduselei und kein "Gutmenschentum", sondern ist die knallharte Pflicht anderen zu helfen ......
Wir brauchen einen neuen internationalen "globalen" Sozialkontrakt ........
...........
..........
(*) Gedächtniszitate
Update:
Das Video des "Nachtstudio" vom 19. August 2007 ist jetzt in der ZDF Mediathek online!
- Gesellschaft, Philosophisches, Politik, ZeitZeichen -
Wir hatten schon mal in den "Kiezer News" (14.Januar 2006) darüber geschrieben.
Unser Kiez hat in seiner Geschichte vieles erlebt, worauf seine Bewohner stolz sein können. Und das nicht nur aus der jüngeren Geschichte wie gerade hier gezeigt, sondern auch von viel früher. Erwähnt sei dazu nur mal das Buch "Widerstand 1933-1945 - Charlottenburg".
Es gibt aber auch traurige Kapitel in der Geschichte. Eines davon spielte in der Schloßstraße 1 (jetzt Bröhan Museum). Dort befand sich früher das ‘Polizeiinstitut Charlottenburg’, welches dann von den Nazis zur ‘nationalsozialistischen Führerschule der Sicherheitspolizei’ umgestaltet wurde. Und ausgerechnet aus den dort Ausgebildeten und Beschäftigten wurde maßgeblich nach 1945 das BKA der neuen Bundesrepublik Deutschland begründet. Für einen neuen Staat, der rechtsstaatlich, freiheitlich und demokratisch werden sollte.
Tor zur Schloßstraße 1
Jeder wusste vom anderen, welche Leichen er im Keller hatte. Man nannte sie die „Charlottenburger“, weil sie an der Führerschule der Sicherheitspolizei in Berlin-Charlottenburg ausgebildet wurden. An der Spitze stand das Triumvirat Paul Dickopf, Rolf Holle und Dr. Bernhard Niggemeyer. Sie legten die Grundlagen für das Bundeskriminalamt (BKA). Ihre fachlichen und organisatorischen Fähigkeiten erlernten Holle und Niggemeyer im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), Dickopf als Spezialist des Sicherheitsdienstes (SD).
Quelle: trend onlinezeitung - ein Artikel von Dieter Schenk
Jetzt will das Bundeskriminalamt in eigener Sache ermitteln.
Man wolle die Vergangenheit aufarbeiten, so sagt man:
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- Geschichte, Gesellschaft, Politik, ZeitZeichen -
Eine kleine (individuelle) Auswahl aus der Presse.
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- Gesellschaft, Netzfundstücke, Politik -
konnten am Wochenende vor der Deutschen Oper wach werden.
An der Bismarckstraße wurde nach dem gleichnamigen Buch der RAF-Geschichte von Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust für den Film "Der Baader Meinhof Komplex" mit viel Aufwand, viel Originalmaterial und -Gerät (Polizeifahrzeuge) und vielen Statisten gedreht.
Es ging bei den Dreharbeiten vor der Deutschen Oper um den Besuch des Schah von Persien, bei dem am 2. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg erschossen wurde.
Im AbendschauBlog des "rbb" gibt es ein kleines Video von den Dreharbeiten mit Interviews mit Passanten und mit einigen Original-Ausschnitten von damals.
Wir hatten hier im Kiezer Weblog anläßlich des diesjährigen Gedenktages (40 Jahre) an den 2. Juni 1967 berichtet.
Auch Uwe Soukup, der sein Buch "Wie starb Benno Ohnesorg? Der 2. Juni 1967" jüngst vorstellte, war bei den Dreharbeiten vor Ort.
Der Autor hatte am 4. Juni eine Lesung aus seinem Werk in der Stadtteilbibliothek bei uns im Kiez veranstaltet und dabei auch von seinen Recherchen dazu berichtet.
Ausschnitte von diesem Abend in der Stadtteilbibliothek Nehringstraße stehen als Audio-Mitschnitt im KiezRadio online!
- Geschichte, Gesellschaft, Politik -
Unser Kiez ist ja mit (guten!?) Currywurst-Buden wahrlich nicht reichlich gesegnet.
Da gab es aber mal eine gute und entsprechend beliebte Currywurst-Bude am Amtsgericht Charlottenburg ( Amtsgerichtsplatz), zwar nicht im Kiez aber auch nicht ganz so weit weg. Und wer mal eine gute Currywurst essen wollte, machte diesen kleinen Spaziergang gern.
Dieser Stand aber wurde von unseren Bürokraten und Volksvertretern geschlossen. So ähnlich sah es auch ein User bei Qype:
LEIDER ABER VON UNSEREN STADTNEUROTISCHEN BEAMTEN WEGGEMOPT. STADTBILD u.s.w
Berlin ist ärmer geworden !!
Quelle: Qype - Eintrag "imbiss amtsgericht"
Aber jetzt soll er wieder da sein, wie mir jemand erzählte. Nicht am Amtsgericht, aber der frühere Betreiber soll nun den Imbiss an der Wilmersdorfer Straße/Ecke Zillestraße übernommen haben.
Das wäre ja auch nicht so weit weg vom Kiez. Probiert habe ich noch nicht, aber Leo meinte, sie sei so gut wie zuvor.
- Gewerbe im Kiez, Politik -
und keiner hatte es gemerkt und keinen hatte es gestört ....
Letzten Freitag Nachmittag so gegen 16:30 Uhr im Kiez.
Es war ein wunderschöner Nachmittag. Nach den letzten kühlen und regnerischen Tagen war bei herrlichem Sonnenschein wieder schönstes Wetter.
Freitag Nachmittag, das hieß auch Feierabend und Wochenende und so saß man in den Straßencafés in der Seelingstraße zusammen.
Vor dem "Zap", vor dem "Brotgarten", vor dem "Wingert" und vor dem "Villon", überall saßen die Menschen zusammen. Man genoß eine Tasse Kaffee oder auch ein Bierchen, man unterhielt sich oder las - beste Stimmung weit und breit.
Doch weit gefehlt! Dieser Frieden, diese Harmonie, dieses Wohlfühlen - Alles nur trügerischer Schein!
Niemand, ja wirklich niemand hatte es gemerkt!
Niemand hatte gemerkt, daß Chaos und Anarchie heimlich auf dem Vormarsch waren.
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