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17. Oktober 2016 - 00:02Keine bezahlbaren Wohnungen für Charlottenburg

Behindern Senat und/oder Bezirksamt den Bau von Wohnungen an der Pulsstraße?
 
 

Völlig ungeklärt ist außerdem, wie diese Menschen eigene Wohnungen finden sollen, wo nur halb so viele neue Wohnungen entstehen, wie es allein zur Unterbringung der jährlich neu in die Stadt ziehenden Haushalte bräuchte.
.....
Die Konkurrenz auf dem Markt für günstige Wohnungen treibt die Mieten nach oben – und lässt den stattlichen Anteil der Berliner weiter steigen, der auf staatliche Hilfen angewiesen ist. Das Risiko sozialer Spannungen wächst.
Quelle: Der Tagesspiegel vom 16. Oktober 2016


 
Charlottenburg-Wilmersdorf gehört zu den Bezirken mit den größten Mietsteigerungen. Immer mehr Mieter ächzen unter den stetig steigenden Belastungen und machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Neu gekommene Mitbürger suchen verzweifelt eine Bleibe im schönen Charlottenburg. Das Bezirksamt hat aber bisher allein den Neubau höchstpreisiger Wohnungen gefördert. Zu dieser politischen Einstellung der Verhinderung von Neuentstehung bezahlbaren Wohnraums, gehören folgerichtig auch die Vernichtung von noch bestehenden preisgünstigen Wohnungen (wie beispielsweise an der Berliner Straße 137 und einer Siedlung in Westend) und möglichst jeglichen Einsatz zum Schutz von Bestandsmietern zu vermeiden (Stichwort: Milieuschutz). Die alteingesessene Bevölkerung, wie die Zuziehenden mit nicht so viel Geld, haben nach der Sichtweise solcher "Volksvertreter" kaum Wert und stören nur auf dem Weg zur besseren Verwertbarkeit ganz im Sinne der wenigen, aber von ihnen als wertvoller geschätzten Begünstigten (vorzugsweise mit Firmensitz auf der Kanalinsel Jersey und zum Wohle altbewährter Seilschaften größerer und kleinerer Art.).

 
Dann tauchte plötzlich ein Fünkchen Hoffnung auf. Auf einer Veranstaltung im Mai 2015 teilte der Vorstand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Degewo den Erwerb des Geländes an der Pulsstraße 13 mit (Wir hatten berichtet). Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sollen ganz besonders in die Pflicht zur Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit bezahlbaren Wohnungen genommen werden - für Neubau und Bestand - so tönt es jedenfalls beständig aus den verantwortlichen politischen Kreisen in Stadt und Bezirk. Ab 2015 sollten sich die Baukräne an der Pulsstraße in Charlottenburg drehen, verkündete damals der Vorstand der Degewo und so ist es auch im Degewo-Newsletter "Stadtsicht" (Ausgabe 3/2014) nachzulesen. 

Die Abrißarbeiten an einem leerstehenden Gebäude auf dem Gelände Pulsstraße 13 hatten tatsächlich im Juni 2015 begonnen.

Abrißarbeiten an der Pulsstraße (Juni 2015)

 

Baukräne haben sich dann allerdings nicht gedreht: Nicht 2015 und auch nicht im fast vergangenen Jahr 2016. Im Oktober 2016 sieht es nämlich so aus:

Unbebautes Gelände an der Pulsstraße (Oktober 2016)

 

Wer also will die Entstehung bezahlbaren Wohnraums in Charlottenburg verhindern? Der SPD-Senat, der Bezirksbürgermeister und sein Baustadtrat (beide SPD) unter freundlicher Begleitung ihrer SPD-Grünen Zählgemeinschaft, oder alle zusammen in trauter Gemeinsamkeit?

Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts zu den Vorgängen und Planungen, wie leider üblich: bisher Fehlanzeige!

 

- Kiez, Politik - vier Kommentare / Kein Trackback

26. September 2016 - 00:02Neuer Bouleplatz im Entstehen

  
Der Verein boule devant berlin möchte an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße noch in diesem Jahr 12 Boulebahnen (Sportart Pétanque) errichten (Wir hatten berichtet). Die Bauarbeiten zum neuen Bouleplatz an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße haben inzwischen begonnen. Der Verein informiert auf seiner Webseite und mit Flyern über Pläne und Fortschritte.

 
Zukünftiger Bouleplatz an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

Info-Flyer des Vereins "boule devant berlin"

 

- Kiez, Menschen im Kiez - ein Kommentar / Kein Trackback

31. August 2016 - 00:24Veranstaltungstipps



  • "KIEZWERK MILONGA"
    Der Tangoabend mit Jens Stuller (jeden 1. Donnerstag im Monat!)
    Wie üblich wird Jens Stuller in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre einen gut tanzbaren Mix von traditionellem Tango bis Nontango auflegen. Als Gast-DJ hat er bereits bundesweit und auch international aufgelegt und nahm auch beim Neotangofestival 2011 in Wien sowie bei Tangofestivals 2014 in Berlin und 2015 in Bonn teil.

    Für Tango-Neulinge wird eine Einführung angeboten!
    Einlass: 19:30 Uhr / Tangoeinführung: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr / Eintritt 4,-

    Donnerstag, 1. September 2016
    Kulturwerkstadt (in der ehemaligen Engelhardt-Brauerei)
    Danckelmannstraße 9 A
    14059 Berlin-Charlottenburg


     
     
      
      

  • Insel-Kiezfest und Flohmarkt bei unseren Nachbarn am Mierendorffplatz
    Mit Spiel & Spaß für Kinder und Jugendliche, vielfältigen kulinarischen Angeboten und natürlich einem umfangreichen Musikprogramm.
    Kiezfest auf dem Mierendorffplatz (2010)

    Samstag, 3. September 2016
    Trödelmarkt von 9:00 bis 15:00 Uhr
    Kiezfest von 15:30 bis 22:00 Uhr
     





     
     
     
      
  • Benefiz-Trödelmarkt im Keramik-Museum Berlin
    Am kommenden Wochenende kann im romantischen Ambiente des Museumsgartens wieder nach Keramik gestöbert werden. Für den Benefiz-Trödel hat das Museum eneut viele neue/alte Objekte (Vasen, Schalen, Geschirr, Kleinplastiken u.v.m.) zum Verkauf gestiftet bekommen, darunter auch Objekte namhafter Manufakturen und Künstler. Der Erlös aus Eintritt und Verkauf der Spenden kommt in vollem Umfang dem gemeinnützigen Förderverein KMB zugute, der das Keramik-Museum Berlin ohne öffentliche finanzielle Förderung betreibt.
    Der Eintritt zum Trödelmarkt (inklusive Besuch der drei laufenden Ausstellungen) beträgt 2,00 Euro.
    Benefiz-Trödelmarkt im Keramik-Museum Berlin (Foto © C. Weidner/KMB)

    Samstag, 3. und Sonntag, 4. September 2016
    jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr

    Keramik-Museum Berlin (KMB)
    Schustehrusstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
 
 
 
 


Weitere KurzInfos zu Veranstaltungen und Themen rund um den Klausenerplatz-Kiez immer auch bei Twitter (ohne Anmeldung einsehbar!), bei Facebook in der offenen Kiez-Gruppe und unter Kiez-Web-Team Klausenerplatz (ohne Anmeldung einsehbar!).

Weitere Termine auch stets im StadtteilKalender für Charlottenburg-Wilmersdorf des Nachbarschaftshauses am Lietzensee.


- Kiez, Kunst und Kultur - Kein Kommentar / Kein Trackback

21. August 2016 - 00:24Nachträgliche ersatzweise Würdigung des Klimaschutzmanagements im Ökokiez nach dem zweiten Jahr seines Wirkens

Ein Jahr und etwa 50.000 Euro verschleuderte Steuergelder später

 
 
Was ist denn da bloß los im ÖkoKiez? Am 1. August 2016 war der Klimaschutzmanager bereits sein zweites Jahr im Amt – und das war schon wieder weder dem Bezirksamt noch dem örtlichen "Bürgerverein"eine einzige Zeile wert? Keine winzige Pressemitteilung und auch erneut kein Sterbenswörtchen im Herbstheft des Vereins?

Im ersten Jahr keimte immerhin noch gelegentlich mal ein Aktions-Blümchen hervor. Im zweiten Jahr herrschte schon die blanke Dürre. Möglicherweise ja klimabedingt? Das zarte Pflänzchen „Plastiktüte zu Baum“ ging nach wenigen Wochen ein. Möglicherweise ja wegen mangelnder Pflege aus Desinteresse?

 
Doch eines floss munter weiter, sozusagen wie geschmiert: das Geld aus Steuermittel-Fördertöpfen in einige wenige Taschen. Das haben die bezirklichen "Volksvertreter" hingekriegt, also könnte man sich aus Politiker- und Begünstigten-Zirkeln, gerade weil die Selbstversorgung eines der wenigen erfolgreichen Interessenfelder darstellt, doch nun wirklich zum zweiten Jahrestag überschwenglich selbst huldigen. Da dies jedoch von berufener Seite erneut unterblieb, soll es wenigstens hier er- und ansatzweise geschehen, wenn auch etwas sprachlos.

Pssst: SPD und Grüne von Charlottenburg-Wilmersdorf waren halt anderweitig beschäftigt (1) und außerdem stehen schließlich Wahlen an.

 

Wahlplakate im Klausenerplatz-Kiez



 (1)
Einige der Gründe zur zeitlichen und inhaltlichen Auslastung der Bezirkspolitik, weswegen zahlreiche den Bürgern grundlegend wichtige Bereiche  - wie u.a. Wohnen, Mieten, Bildung, Schulsanierungen, Bürgerämter, Umweltschutz, Grünpflege, Denkmalschutz, usw. - in den letzten 5 Jahren nicht weiter ausreichend verfolgt werden konnten:

* BZ vom 26.07.2016
* Der Tagesspiegel vom 28.07.2016
* Berliner Zeitung vom 26.07.2016

* Kiezer Weblog vom 30. Mai 2015
* Nadia Rouhani, Bezirksverordnete Charlottenburg-Wilmersdorf, vom 21.03.2016
* Kiezer Weblog vom 26.09.2014


- Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

30. Juli 2016 - 00:24Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.


Mittwoch, 3. August 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg


Zu Diskussion stehen u.a. die Antworten des Bezirksamts und der in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) vertretenen Fraktionen auf die Einwohnerfragen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" (BVV-Drucksache 1584/4, Anfrage 14).

Ein weiteres Thema betrifft die Situation in früheren Wohnungen der GSW an der Mollwitzstraße/Pulsstraße. Die GSW war bis 2004 eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. Dann wurden die Mieter im Jahr 2004 von der Politik verraten und vom Berliner Senat verkauft. Inzwischen sind sie bei einem Firmenkonstrukt gelandet, welches sich "GSW Immobilien AG vertreten durch die Deutsche Wohnen Management GmbH" nennt. Zumindest für Teile des dortigen Bestandes wurden die öffentlichen Mittel vorzeitig (außerplanmäßig) zurückgezahlt, womit die Sozialbindung vor dem eigentlichen Ablauf endete (aus der offiziellen Mitteilung an die Mieter: „Ende der Eigenschalt "öffentlich gefördert" zum 01.06.2016”). Dieses Vorgehen der vorzeitigen Ablösung aus dem Bestand des "Sozialen Wohnungsbaus" wurde durch den jetzigen Senat ermöglicht!
Weitere Ereignisse in der letzten Zeit versetzen die Mieter zusätzlich in Sorge um ihre Zukunft (Siehe auch die Entwicklung zum "Joli Coeur" gleich nebenan).

 

Gebäude an der Mollwitzstraße (früher der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW) / Foto privat


 

In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

30. Juni 2016 - 00:24Mit dem Runden muß man treffen

Sport, Spiel & Spaß auf dem Nassen Dreieck


Was passierte da im Sumpf von Charlottenburg? Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts zu den Vorgängen und Planungen an der Ecke Schloßstraße zur Zillestraße gab es nicht. Dann entdeckten wir ein neues Schild, stöberten im Netz, fragten in der "Kastanie" nach.

 
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Gelände an den Verein boule devant berlin verpachtet. Der Verein möchte dort noch in diesem Jahr 12 Boulebahnen (Sportart Pétanque) mit Beleuchtungsanlage anlegen, so wird vom Berliner Rundfunk 91.4 mitgeteilt. Aber auch der Verein informiert auf seiner Webseite und bei Facebook über das Vorhaben. Bis zur Fertigstellung werden dann alle Interessierten wohl noch erfahren, ob auch Nicht-Vereinsmitglieder den Platz nutzen können.

 
Gelände an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße (im "Nassen Dreieck")

Zukünftiger Bouleplatz an der Schloßstraße/Ecke Zillestraße

 

 
Der Sportplatz gleich daneben wurde nach dem Abriß der Häuser im "Nassen Dreieck" angelegt. Der Platz wird von dem Fachbereich Sportförderung des Bezirksamts betreut und beheimatet den Fußballverein FC Brandenburg 03. Der Verein zeichnet sich, nach Angaben des Bezirksamts, unter anderem durch eine sehr gute Jugend- und Integrationsarbeit aus.

 
Jugend trainiert auf dem Sportplatz Fritschestraße/Zillestraße  (im "Nassen Dreieck")

Begeistertes Fußballspiel zieht auch Zuschauer  an. (Sportplatz Fritschestraße/Zillestraße)

 

 

- Kiez, Kinder und Jugendliche, Menschen im Kiez - Kein Kommentar / Kein Trackback

19. Juni 2016 - 20:09Wohnen im Bezirk

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg informiert.

 
 

Sanierung/Modernisierung im Klausenerplatz-Kiez

Aktuelles Beispiel einer Sanierung/Modernisierung im Klausenerplatz-Kiez

 
 
Um den Stand der bezirklichen Aktivitäten zur Nutzung des Instruments des Milieuschutzes zu erfahren, hat die MieterWerkStadt zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 21. April 2016 eine Einwohneranfrage eingebracht (BVV-Drucksache 1584/4, Anfrage 14).

Unsere fünf Fragen sind wie folgt (Stand 31.5.2016) beantwortet worden:

Frage 1:
Was hält das Bezirksamt und was halten die in der BVV vertretenen Fraktionen/Parteien von der Ausweisung von Milieuschutzgebieten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf insbesondere unter Berücksichtigung der Möglichkeit, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in diesen Gebieten zu beeinflussen?

Antwort Bezirksamt:
Bei dem sogenannten Milieuschutz, eigentlich soziale Erhaltungsverordnung, handelt es sich um ein Instrument aus dem Städtebaurecht. Hiermit kann kein Mieterschutz oder eine Begrenzung der Mieten oder von Mietsteigerungen erreicht werden. Die soziale Erhaltungsverordnung ist, auch wenn dies fälschlicherweise gerne so hingestellt wird, weder ein wohnungs- noch ein mietenpolitisches Instrument, sondern ein städtebauliches. Sie kann nur auf bauliche Veränderungen von Wohnungen wie die Zusammenlegung von kleinen Wohnungen, Ein- und Umbauten in Wohnungen, den Abriss von Gebäuden und die Nutzungsänderung Wohnung zu Büro Einfluss nehmen.
Die Begründung von Wohnungseigentum oder Teileigentum an Gebäuden, die in Milieuschutzgebieten liegen, darf seit dem Inkrafttreten der Umwandlungsverordnung am 14. März 2015 nicht ohne Genehmigung erfolgen. Durch diesen Genehmigungsvorbehalt ist die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen insofern beeinflussbar, als dass eine abschreckende Wirkung auf finanzstarke Investoren entsteht. Die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen als Spekulations- und Renditeobjekte kann damit erschwert werden.
Für den Erlass einer sozialen Erhaltungsverordnung müssen städtebauliche Gründe vorliegen und es muss ein funktionaler Zusammenhang zwischen der baulich-städtebaulichen Struktur und der Bevölkerungsstruktur nachgewiesen werden. Somit kann keine soziale Erhaltungsverordnung erlassen werden, nur um die Immobilienspekulation einzudämmen.

[weiterlesen]

Wolfgang Mahnke - Kiez, Menschen im Kiez, Politik - fünf Kommentare / Kein Trackback

07. Juni 2016 - 00:02Fotokurs im Jugendclub Schloss 19


Der Jugendclub in der Schloßstraße veranstaltet einen Fotokurs für Kinder. Der Workshop soll über 6 Wochen gehen (einmal wöchentlich) und in einer kleinen Ausstellung enden. Die Teilnahme ist für die Kinder natürlich kostenfrei.

Fotografieren bedeutet: Augen auf und hinschauen; die Kamera ist nur ein Werkzeug. Den Spaß an der Fotografie teilen, unseren Kiez mit der Kamera neu entdecken, Erfahrungen, Tipps und Tricks besprechen, die Bilder in der Gruppe austauschen und anschließend gemeinsam in einer Ausstellung präsentieren - Wer möchte gern dabei sein?
Kameras sind vorhanden. Die Ideen für die Fotos bringt ihr mit!

 
Weitere Informationen gibt es beim ersten Treffen:
Donnerstag, 16. Juni 2016 von 16:00 bis 18:00 Uhr
Jugendclub Schloss 19
Schloßstraße 19, 14059 Berlin-Charlottenburg

 

- Kiez, Kinder und Jugendliche - Kein Kommentar / Kein Trackback

29. Mai 2016 - 23:34Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.


Mittwoch, 1. Juni 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg


Mitglieder der Mieterwerkstadt-Charlottenburg hatten zur Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) vom 21. April 2016 Einwohnerfragen an Stadtentwicklungstadtrat Marc Schulte (SPD) und alle in der BVV vertretenenen Fraktionen/Parteien/Fraktionlosen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" eingereicht (Drucksache 1584/4). Die Frage wurde als einzige der insgesamt 14 eingegangenen Bürgeranfragen bis heute nicht beantwortet. 

In der Geschäftsordnung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf heißt es unter § 47b:

Schriftliche Einwohnerfragen
Verlangt der Fragesteller bzw. die Fragestellerin im Zuge der Einbringung sogleich ausschließlich eine schriftliche Beantwortung der Einwohnerfrage, erfolgt diese innerhalb von höchstens drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung der BVV. ....

 

In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten und weitere Mitstreiter sind immer herzlich willkiommen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


- Kiez, Menschen im Kiez, Politik - Kein Kommentar / Kein Trackback

24. Mai 2016 - 00:24300 Jahre Luisenkirche

Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Gierkeplatz und im Schloß Charlottenburg

 

Luisenkirche auf dem Gierkeplatz (April 2016) / Foto © Evangelischer Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf


Die Luisenkirche auf dem Gierkeplatz ist die älteste Kirche in Charlottenburg. Am 26. Juni 2016 feiern Kirchenkreis und Luisenkirchen-Gemeinde das 300-jährige Kirchweihjubiläum mit einem Festgottesdienst. Anschließend wird zum Sommerfest in der Kirche, auf dem Gierkeplatz und zu einer besonderen Festveranstaltung am Abend im Schloß Charlottenburg eingeladen.

 

Luisenkirche auf dem Gierkeplatz (Mai 2016)

 

Am 13. Juli 1712 wurde der Grundstein der Luisenkirche gelegt, geweiht wurde sie am 12. Juli 1716 – dem 5. Sonntag nach Trinitatis (1). Zum 300. Jubiläum fällt dieser auf den 26. Juni 2016. Der Festgottesdienst mit Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), wird von rund 250 Sängerinnen und Sängern aus den Chören des Evangelischen Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf musikalisch gestaltet.


 
Ein Stück Luisenkirche zum Mitnehmen

Zum Jubiläum feiert der Kirchenkreis, der neben der Luisenkirchen-Gemeinde noch 17 weitere umfasst, ein Sommerfest auf dem Gierkeplatz. Gemeinden, Einrichtungen und Gäste präsentieren sich mit Aktionen an 60 Ständen. Neben Swing, Chormusik und Klassik auf der Bühne wird ein vielseitiges Programm für Kinder mit Spielstraße, Streetsoccer und Pfadfinderjurte geboten. Festbesucher können sich zudem ein Stück Luisenkirche mit nach Hause nehmen: An einem Stand lassen sich alte Dachschindeln der Kirche als Ziffernblätter gestalten und mit einem Uhrwerk versehen. Der Förderverein der Luisenkirche präsentiert an diesem Tag die eigens für das Jubiläum geprägte Silbermünze: Der limitierte „Luisenthaler“ zeigt den Turm der Kirche und Königin Luise von Preußen (1776 – 1810), deren Namen die Kirche seit 1826 trägt.

 
Festliche Soiree im Schloss – Tickets werden verlost

Höhepunkt des Geburtstags ist eine Festveranstaltung am Abend im Schloß Charlottenburg. Die Lesung zum Auftakt der Soiree hält Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Musikalisch untermalt der Kinder- und Jugendchor für Alte Musik Cantores minores unter Leitung von Gerhard Oppelt den Abend mit der „Marienvesper“ des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, werden die Eintrittskarten ab Ende Mai verlost. (2)


Flyer der Luisenkirchen-Gemeinde zum Jubiläumsfest

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11. April 2016 - 00:24Preußen-Prinz wird rausgeputzt


Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. kamen höchstpersönlich zur Enthüllungsfeier am 14. Oktober 1901.


Enthüllung des Denkmals für Prinz Albrecht von Preußen am 14. Oktober 1901 in der Schloßstraße / Bildquelle Wikipedia

 

Seitdem steht Prinz Albrecht von Preußen als Bronzestandbild auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße. Regen und Hagel prasselten auf ihn nieder. Sonne knallte ihm aufs Haupt. Die ersten Autos erschienen und wehten ihm die Abgase um die Nase. Und es wurden immer mehr - heute passieren ihn auf dem Spandauer Damm so etwa 75 000 Fahrzeuge täglich. All dieser Unbill ging nicht spurlos an seinem äußeren Erscheinungsbild vorbei.

Das konnte das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf wohl gar nicht mehr mit ansehen.
Also Auftrag raus: der Prinz muß aufgefrischt werden!

 

Bronzestandbild (Prinz Albrecht von Preußen) auf der Schloßstraße wird restauriert

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04. April 2016 - 22:54Wohnen im Kiez

Die MieterWerkStadt-Charlottenburg lädt herzlich zum nächsten Treffen ein.

 
Der Senator für Stadtentwicklung, Andreas Geisel, hatte zum vierten Stadtforum eingeladen. Das Bezirksamt Pankow lädt zum 3. Forum über die Angemessenheit energetischer Sanierung ein. Der Pankower Mieterprotest wird dabei sein. In der ganzen Stadt beschäftigen sich zahlreiche Mieterinitiativen und auch einige engagierte Politiker mit den Themen Wohnen und Mieten.

Und was unternimmt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf? Bisher waren der verantwortlichen Bezirkspolitik die Mieter nicht so besonders viel wert.
Nichts, rein gar nichts hat das Bezirksamt in den 5 Jahren seit der letzten Wahl für den Mieterschutz und für bezahlbare Mieten im Bezirk unternommen.

Mitglieder der Mieterwerkstadt-Charlottenburg haben zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) am 21. April 2016 Einwohnerfragen an Stadtentwicklungstadtrat Marc Schulte (SPD) und alle in der BVV vertretenenen Fraktionen/Parteien/Fraktionlosen zu den "Aktivitäten im Bezirk zur Vorbereitung der Ausweisung von Milieuschutzgebieten" eingereicht.


Mieterclub im Klausenerplatz-Kiez
 

Mittwoch, 6. April 2016 um 18:30 Uhr
Neue Christstr. 8 (MieterClub)
14059 Berlin-Charlottenburg

 

  

   

  

 


In der MieterWerkStadt-Charlottenburg haben sich Mieterinnen und Mieter aus Charlottenburg und auch aus Wilmersdorf zusammengetan weil die Mieten ständig übermäßig steigen, weil es für Menschen mit geringeren oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird eine Wohnung zu finden und weil viele bereits akut von Verdrängung bedroht sind.

Wir beteiligen uns an der Diskussion über die Perspektiven von mietenpolitischen Initiativen im Bezirk und der Mieterbewegung in Berlin. Themen sind z.B. soziale Erhaltungssatzungen (Milieuschutz), Zweckentfremdungsverbot, Mietpreisbremse, (energetische) Sanierungen und Modernisierungen mit erheblichen Mietsteigerungen, usw. Aber wir wollen auch einen ersten Anlaufpunkt und Unterstützung für alle Mieter in der Nachbarschaft anbieten. Die Treffen finden in den Räumen des Mieterclubs statt, die der Mieterbeirat Klausenerplatz freundlicherweise zur Verfügung stellt. Alle Interessierten, bereits betroffene Mieter und weitere Mitstreiter sind immer herzlich eingeladen.

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr
Mieterclub, Neue Christstr. 8
Kontakt: mieter-werk-stadt@web.de


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30. März 2016 - 00:24Am Anfang steht immer der Rausschmiß

Ein folgender Leerstand interessiert die Bezirkspolitik bekanntlich nicht.

 
Ende 2014 mußte der Platane 19 e. V. (Verein zur Wiedereingliederung psychisch Kranker) seinen Sitz in der Knobelsdorffstraße im Charlottenburger Klausenerplatz-Kiez aufgeben. Wir hatten berichtet.

 

Platane 19 e.V. im alten Fabrikgebäude in der Knobelsdorffstraße (2014)

 
Danach stand das Haus über ein Jahr leer. Jetzt wurde das Gebäude eingerüstet.
Anwohner-Informationen seitens des Bezirksamts zu den Vorgängen und Planungen (wie bereits in anderen Fällen): Fehlanzeige!


Gerüst am alten Fabrikgebäude in der Knobelsdorffstraße (ehemaliger Sitz des Platane 19 e.V.)

 

 

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29. Februar 2016 - 00:02Neues aus Schlorrendorf

Mittelstreifen der Schloßstraße verschlimmbessert


Wir hatten uns mit der Meldung "Mittelstreifen der Schloßstraße ausgebessert" im Dezember 2015 zu früh gefreut. Wir waren einfach mal davon ausgegangen, das Bezirksamt hätte auf eine Bürgermeldung angemessen reagiert. Heute muß man leider feststellen: das war angesichts der herrschenden Bezirkspolitik in Charlottenburg-Wilmersdorf nur (mal wieder) arg naiv gewesen.

 
Was geht eigentlich in den Köpfen der Schlorrendorfer Rathausinsassen vor? Die von Stadtrat Marc Schulte (SPD) damals in Auftrag gegebenen Sanierungsarbeiten haben doch auch Geld gekostet. Sicher, nicht den Betrag, wie für eine korrekte Sanierung nötig gewesen wäre. Es nützt allerdings überhaupt nichts, etwas mit weniger Geld noch viel schlimmer zu gestalten. Das bleibt dann schließlich rausgeschmissenes Geld - Geld, was an anderer Stelle wieder fehlt. Eine Ausgabe, die immerhin schon mal ein Teilbetrag für eine sachgemäße Sanierung gewesen wäre.

Wollen sie uns eigentlich wirklich nur veräppeln? Halten sie uns alle für bekloppt? Und dann stellen sie sich womöglich zu den Wahlen im September dieses Jahres noch dreist mit Plakaten und Ständen hier auf, um ausgerechnet von denen Stimmen zu erbetteln, die von ihnen in den letzten Jahren so getäuscht wurden?


Mittelstreifen der Schloßstraße am 25. Februar 2016 - jezt verschlimmbessert / nach "Ausbesserungsarbeiten" im Dezember 2015

 

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28. Februar 2016 - 18:42Neues aus dem Danckelmann-Kiez


Gesehen im Durchgang von der Danckelmannstraße zum Ziegenhof:

 

Stopp Drogendealer! (Aufruf im Durchgang zum Ziegenhof)

 

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